Coronavirus

Digitale Wege für den Studienbetrieb

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Ein leerer Hörsaal der Universität Stuttgart (Bild: © picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat dem Vorschlag eines „Nicht-Semesters“ eine klare Absage erteilt. Die Hochschulen im Land sollen so weit wie möglich auf Online-Formate umstellen und neue Wege für den Studienbetrieb beschreiten.

Angesichts der ergriffen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus wird bundesweit die Option eines „Nicht-Semesters“ oder „Null-Semesters“ für das Sommersemester 2020 diskutiert. Diesem Vorschlag erteilt die baden-württembergische Wissenschaftsministerin eine klare Absage.

Sommersemester darf kein verlorenes Semester werden

„Trotz der ungewissen Situation in Bezug auf die Pandemie-bedingten Einschränkungen des Studienbetriebes ist so viel schon heute klar: Das Sommersemester darf kein verlorenes Semester für die jungen Menschen werden. Wir wollen, dass unsere Hochschulen so weit wie möglich auf Online-Formate umstellen und neue Wege beschreiten für den Studienbetrieb“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Dienstag (31. März) in Heidelberg.

„Es ist enorm wichtig, dass unsere Hochschulen im ganzen Land den Studien­betrieb immer stärker um virtuelle Angebote ergänzen. Es gibt auf diesem Gebiet schon viele Erfahrungen und Vorreiter-Hochschulen, die zeigen, wie es geht. Wir haben in den vergangenen Jahren rund zehn Millionen Euro investiert, um die Pioniere zu unterstützen. Darauf können die Hochschulen jetzt aufbauen“, betonte Bauer.

Aus der Not eine virtuelle Tugend machen

Für das Sommersemester gelte also, aus der Not eine virtuelle Tugend zu machen. Das Land werde dabei nach Kräften unterstützen und die rechtlichen Spielräume nutzen. „Zu den Details sind wir mit den Hochschulen im Gespräch. Hier wird von allen Flexibilität gefordert sein. Im Ziel sind wir uns einig: Wir wollen so weit wie möglich Nachteile für die Studierenden vermeiden“, so die Wissenschaftsministerin.

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