RAD

Automatisch in die Fahrradgarage

Mesut Sezgin , Betriebsrat und Clemens Eiche, Werkleiter schneiden ein rotes Band mit Scheren durch. Im Hintergrund ist die Bike-Garage mit einem Fahrrad zu erkennen.
Eröffnung der zweiten Bike-Garage bei Bosch (v. l. n. r. Murat Sezgin, Betriebsrat, Cornelius Surkamp, Werkleiter). Bild: Bosch

Die Robert Bosch GmbH hat an ihrem Standort in Kusterdingen ein zweites Fahrradparkhaus für ihre Beschäftigten in Betrieb genommen. Das Land unterstützt die Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement (B²MM)“ mit insgesamt 275.000 Euro.

Seit Ende Juni bietet die Robert Bosch GmbH am Standort Kusterdingen ihren Beschäftigten 125 platzsparende, überdachte und sichere Fahrradabstellplätze in unmittelbarer Nähe zum Werkseingang an. Der Bau des Fahrradparkhauses wurde mit Fördergeldern des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg unterstützt. „Es hat Signalwirkung, wenn Unternehmen wie Bosch nachhaltige Mobilitätskonzepte für seine Beschäftigten unterstützt. Die Bike-Garage ist eine innovative, sichere und flächensparende Lösung, um den Umstieg aufs Rad attraktiv zu gestalten“, so Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich der Einweihung der zweiten Bike-Garage bei Bosch.

Jens Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstandes Automotive Electronics bei der Robert Bosch GmbH, sagte: „Bereits unsere erste Bike-Garage am Standort Reutlingen kommt bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut an. Wir freuen uns, dass nun auch am Standort Kusterdingen, wo unser Geschäftsbereich Bosch eBike Systems beheimatet ist, die Fahrräder unserer Beschäftigten in einer vollautomatisierten Bike-Garage verwahrt werden können.“ Die Robert Bosch GmbH ist mit rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber im Raum Reutlingen und entwickelt stetig neue, nachhaltige Mobilitätsangebote für ihre Beschäftigten.

Automatisches Parkierungssystem

Die Bike-Garage am Standort Kusterdingen ist eine von mehreren Maßnahmen, die aus einer umfangreichen und systematischen Untersuchung des Mobilitätsverhaltens und der Mobilitätsbedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH hervorgegangen ist. Eine Bike-Garage am Standort Reutlingen wurde bereits im Herbst 2020 erfolgreich in Betrieb genommen. Das Ministerium für Verkehr unterstützt die beiden Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement (B²MM)“ mit insgesamt 275.000 Euro.

Die Besonderheit des Fahrradparkhauses ist das automatische Parkierungssystem. Die Bike-Garage bietet auf einer Fläche von nur 50 Quadratmetern Platz für bis zu 125 Fahrräder. Der Flächenbedarf wird im Vergleich zu gängigen Radabstellanlagen um 80 Prozent reduziert. Hinzu kommt, dass die Einlagerung und Ausgabe des Fahrrades über den Mitarbeiterausweis erfolgt.

Förderprogramm „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement (B²MM)“

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg hat das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ im Oktober 2018 aufgelegt und im Jahr 2020 fortgeführt. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Land Behörden und Unternehmen, die nachhaltiger mobil sein wollen, indem sie zum Beispiel ihre Pendlerverkehre auf klimaverträglichere Verkehrsmittel verlagern. Mithilfe der Projektförderung können zunächst Analysen durchgeführt werden sowie Konzepte, Ziele und Maßnahmen erarbeitet werden, mit denen der Personen- und Straßengüterverkehr von und zu Betriebs- beziehungsweise Behördenstandorten vermieden oder auf nachhaltigere Verkehrsträger verlagert wird. Hierfür bietet das Verkehrsministerium eine Förderung für Personalkosten, Analysen, Untersuchungen/Gutachten sowie externe Beratung an. Darüber hinaus können auch investive Maßnahmen gefördert werden, die für die Umsetzung der Konzepte notwendig sind. Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das ein solches Förderprogramm anbietet.

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