Arbeitsmarkt

Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt bleibt

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Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt bleibt bestehen. Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg sank im November 2021 auf 3,4 Prozent. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ging zurück und liegt bei 2,2 Prozent.

„Der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt bleibt bestehen. Die Zuspitzung der aktuellen Corona-Situation schlägt sich noch nicht auf die Arbeitslosenzahlen im November nieder“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg. Im November 2021 waren 214.004 Menschen ohne Arbeit. Im Vergleich zum Vormonat Oktober ist dabei ein Rückgang der Arbeitslosenzahl um 7.698, beziehungsweise 3,5 Prozent, zum Vorjahr sogar um 52.884, beziehungsweise 19,8 Prozent, zu verzeichnen. „Vor uns liegt eine ungewisse Zeit. Dass der Arbeitsmarkt weiter so stabil bleibt, bestärkt uns in unserem Handeln. Ich gehe davon aus, dass wir die kommenden Herausforderungen ebenfalls gut überstehen und mittelfristig wieder zu alter Stärke gelangen“, so die Ministerin weiter.

Die Arbeitslosenquote verzeichnet einen Rückgang zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte. Mit 3,4 Prozent im November 2021 liegt sie weiterhin deutlich unter dem Vorjahreswert von 4,2 Prozent. 2019 gab es in Baden-Württemberg 16.920 Arbeitslose weniger und eine Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent.

Die Zahl der offenen Stellen ist erstmals seit Januar 2021 leicht zurückgegangen. Im November blieben 102.978 der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Stellen unbesetzt. Das sind 744 weniger als im Oktober 2021, aber immer noch über 32.500 offene Stellen mehr als noch vor einem Jahr.

Berufsausbildung ist guter und gefragter Weg für Einstieg in den Arbeitsmarkt

„Der anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen unter 25 Jahren bleibt eine erfreuliche Nachricht“, so die Ministerin. Im Vergleich zum Oktober 2021 ging die Zahl an Jugendlichen unter 25 Jahren ohne Arbeit um 1.650 beziehungsweise 9,7 Prozent zurück (Rückgang der Quote von 2,5 auf 2,2 Prozent). „Mit  2,2 Prozent unterschreiten wir sowohl die Quote des Vorjahres mit damals noch 3,8 Prozent als auch die von November 2019 mit 2,4 Prozent“, sagte die Ministerin.

Allerdings betonte die Ministerin in diesem Zusammenhang, dass Fachkräfte weiterhin dringend benötigt werden und eine Berufsausbildung noch immer ein guter und gefragter Weg für den Einstieg in den Arbeitsmarkt darstellt. „Gerade weil der Arbeits- und Ausbildungsmarkt unter dem Einfluss der Corona-Pandemie steht, ist es lohnenswert, Sicherheit in die eigene berufliche Zukunft zu bringen und gleichzeitig einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Eine Ausbildungsstelle wahrzunehmen ist dafür eine hervorragende Grundlage“, so die Ministerin. Sie verwies dabei auch auf die rund 10.000 noch offenen Ausbildungsplätze im Land, die auch jetzt noch kurzfristig besetzt werden können.

Gut-ausgebildet.de

Ja zur Ausbildung

Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit

Quelle:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg / Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg

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