Vermögen und Hochbau

Arbeiten am neuen Zentrum für Islamische Theologie starten

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das über drei Standorte verteilte Zentrum für Islamische Theologie der Universität Tübingen soll in einem Neubau gebündelt untergebracht werden.

Das über drei Standorte verteilte Zentrum für Islamische Theologie der Universität Tübingen soll in einem Neubau gebündelt untergebracht werden. Mit den Evangelischen und Katholischen Fakultäten soll ein gemeinsamer Theologischer Campus entstehen.

In der Liebermeisterstraße beim Altklinikum Tübingen beginnen die Arbeiten für den Neubau des Zentrums für Islamische Theologie (ZITh). Das Finanzministerium hat dafür nun die Baufreigabe erteilt. Das ZITh entsteht direkt neben den bereits bestehenden Evangelischen und Katholischen Fakultäten. „Am neuen Standort entsteht in Tübingen ein gemeinsamer Theologischer Campus. Damit wollen wir den interreligiösen Dialog weiter stärken. Lehre und Forschung der Weltreligionen können damit noch enger zusammenarbeiten“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

Land investiert rund 17 Millionen Euro

„War schon die Einrichtung des Zentrums für Islamische Theologie für das Land Baden-Württemberg und seine muslimischen Bürgerinnen und Bürger als Meilenstein zu bezeichnen, so gibt dieser Neubau erneut die Chance, zu zeigen, wie ernst es uns mit der Teilhabe unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger an unserer Gesellschaft auf Augenhöhe ist“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Das Zentrum für Islamische Theologie ist bisher auf zwei Gebäude verteilt. Das Zentrum soll zukünftig auf rund 2.600 Quadratmetern Fläche Platz für Lehre und Forschung bieten. Neben einer großen Bibliothek mit studentischen Arbeitsplätzen entstehen Seminarräume, Büros und Kommunikationsflächen. Die Fassade des neuen Instituts wird in Passivhausqualität gebaut. Hocheffiziente technische Anlagen reduzieren die CO2-Emissionen. Auf dem Dach wird es eine Photovoltaikanlage geben. Das Fernwärmenetz der Stadt Tübingen versorgt den Neubau mit Wärme.

Bevor im März das alte Gebäude abgebrochen und die Baugrube ausgehoben werden können, wird das Baufeld freigemacht. Mit den neuen Außenanlagen für das ZITh folgen später wieder Grünflächen und als Ausgleich für gefällte Bäume werden neue gepflanzt. Das Land investiert rund 17 Millionen Euro in den Neubau. Die Arbeiten am ZITh sollen rund zweieinhalb Jahre dauern.

Weitere Meldungen

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
Kulturerbe im Osten

Jahresbilanz 2025 des Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Sieben Wochen Bearbeitungszeit für Steuererklärungen

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei