Sportabzeichen

57 Senioren-Sportlerinnen und -Sportler ausgezeichnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Josef Krempl beim Speerwerfen
Josef Krempl aus Oberderdingen (Archivbild)

Im Rahmen einer zweiten Ehrung im Jahr 2023 hat das Land 57 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet, die 50 und mehr Wiederholungen beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens erreicht haben.

Verdienste für lebenslange sportliche Aktivität: Im Hotel Kronasar im Europa-Park Rust wurden am 11. Mai 2023 Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 50 und mehr Wiederholungen beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens erreicht haben. Die Ehrung der Sportlerinnen und Sportler fand in einem feierlichen Rahmen statt.

Staatssekretär Volker Schebesta zeigte sich begeistert vom lebenslangen sportlichen Engagement der Seniorinnen und Senioren: „Die Sportlerinnen und Sportler gehören keinesfalls zum „alten Eisen“, wie mancher meinen könnte. Ganz im Gegenteil: Sie sind fitter als so manch deutlich jüngerer Mensch und betreiben ihren Sport mit Leidenschaft und Ausdauer – und das bereits ihr Leben lang. Von diesem sportlichen Engagement können sich alle etwas abschauen. Denn die Seniorinnen und Senioren beweisen, wie fit man auch noch im hohen Alter durchs Leben gehen kann.“

Das Besondere an der diesjährigen Ehrung: Nach vier Jahren Pause kann 2023 endlich wieder eine Veranstaltung zu Ehren der eifrigen Sportlerinnen und Sportler stattfinden. Die Ehrung fand in Gruppen mit 50, 55, 60 und 65 Wiederholungen beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens statt. Geehrt wurden die Jahrgänge 2021 und 2022, die Ehrung für die Jahrgänge 2019 und 2020 fand bereits am 17. April 2023 im Hotel Colosseo im Europa-Park Rust, statt.

57 Senioren-Sportlerinnen und -Sportler ausgezeichnet

Der älteste Geehrte ist Josef Krempl aus Oberderdingen, der im stolzen Alter von 96 Jahren gemeinsam mit seiner Ehefrau Wanda (89 Jahre) für 50 Wiederholungen beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens ausgezeichnet wurde. Drei Aktive wurden für bereits 65 Wiederholungen geehrt: Bernhard Bolz (87 Jahre) aus Dettenheim, Rolf Röhm (85 Jahre) aus Esslingen (Turnerschaft Esslingen e.V.) sowie Dieter Rotzler (83 Jahre) aus Amtzell können stolz auf ihre sportlichen Karrieren zurückblicken – ebenso wie alle anderen ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler.

Aus dem Jahr 2021 wurden insgesamt 15 Aktive für 50 Wiederholungen geehrt. Für das Jahr 2022 waren es 17 Sportlerinnen und Sportler. Für 55 Wiederholungen wurden insgesamt zwölf Seniorinnen und Senioren geehrt – davon drei für das Jahr 2021 und neun für das Jahr 2022. Für 60 Wiederholungen wurde neunmal die Ehrengabe verliehen, darunter fünfmal für das Jahr 2021 und viermal für das Jahr 2022. Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 57 Aktive für ihr sportliches Engagement ausgezeichnet.

Staatssekretär Volker Schebesta sprach in einer Rede zu den Geehrten und betonte ihr sportliches Engagement. Der Staatssekretär überreichte den Aktiven hochwertige Porzellan-Schalen. Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg sowie Joachim Spägele, Geschäftsführer des Badischen Sportbundes Freiburg, waren ebenfalls zu Gast. Wie auch bei der ersten Ehrung für 50 und mehr Wiederholungen beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens, führte erneut Moderator Edi Graf mit viel Charme durch die Veranstaltung.

Stimmungsvoll abgerundet wurde die Ehrung von einem bunten musikalischen Programm des Gospelchors „Fearless Voices“ unter der Leitung von Michael Anarp, die ihr breites Repertoire an Songs, so unter anderem von Ray Charles, USA for Africa sowie aus „The Greatest Showman“ zum Besten gaben.

Deutsches Sportabzeichen

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die für überdurchschnittliche und vielfältige körperliche Leistungsfähigkeit außerhalb des Wettkampfsports verliehen wird. Aus den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination muss je eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Pro Kalenderjahr kann das Deutsche Sportabzeichen einmal erworben werden.

Pressemitteilung vom 17. April 2023: Fit bleiben mit dem Sportabzeichen

Sport bewegt

Deutsches Sportabzeichen

Weitere Meldungen

Collage aus zwei Fotos: Teilnehmende der GFMK 2026 stehen als Gruppe auf einer Treppe, Foto von Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand mit Abstimmungsschild für Baden-Württemberg in der erhobenen Hand.
Gleichstellung

Impulse für Demokratie, Gewaltschutz und Integration

Eine Jugendliche schaut aus dem Fenster.
Zusammenhalt

Land wird Bündnis gegen Einsamkeit gründen

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheit

Warnung vor Hitzewelle mit Tropennächten

Karl-Heinz Ott
Kunst und Kultur

Karl-Heinz Ott erhält Friedrich-Schiller-Preis 2026

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Gesundheit

Kliniken sichern, Versorgung stärken, Lasten fair verteilen

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Tamas Detrich und Petra Olschowski bei Vertragsunterzeichnung
Kunst

Tamas Detrich bleibt Intendant des Stuttgarter Balletts