Gesprächsreihe

5. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Luftaufnahme der Bodenseeinsel Mainau (Bild: © dpa)

Der 5. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog steht im Zeichen von „Klimaschutz durch Energiewende“. Unter der Leitfrage „Was Kommunen tun können“ diskutieren 150 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen sowie Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Auf der Insel Mainau steht der 5. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog ganz im Zeichen von „Klimaschutz durch Energiewende“. Unter der Leitfrage „Was Kommunen tun können“ geht es um geeignete kommunale Konzepte und Instrumente, um die Energiewende als ein wichtiges Instrument des Klimaschutzes voranzubringen. Die Veranstaltung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der Lennart-Bernadotte-Stiftung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen sowie Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Erwartet werden rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Baden-Württemberg sowie dem schweizerischen und österreichischen Bodenseeraum.

„Der Klimawandel stellt uns alle vor große Herausforderungen. Klimaschutz und die Energiewende sind bestimmende Themen, die die Politik wie auch die Menschen unmittelbar berühren“, sagte Energiestaatssekretär Andre Baumann zu Beginn der Veranstaltung. „Wir brauchen ganz besonders das Engagement der Kommunen, die an vorderster Front mutig und zukunftsorientiert Erfolgsmodelle der Energiewende in die Breite tragen,“ so Baumann.

Die Tagung schließt an die Internationale Klimakonferenz in Heidelberg an und thematisiert neben wissenschaftlichen Aspekten vor allem die praktische Seite des Klimaschutzes in Politik und Gesellschaft. Andre Baumann betonte: „Wichtig ist mir, zu zeigen, dass Kommunen nicht alleine dastehen. Wirksamer Klimaschutz gelingt nicht durch Einzelkämpfertum. Wir brauchen den Austausch über Stadt- und Ländergrenzen hinweg. Einen wichtigen Meilenstein in der Landespolitik haben wir diese Woche erreicht, als das Kabinett die Eckpunkte zum neuen Klimaschutzgesetz verabschiedet hat. Damit können wir unsere ambitionierte Klimaschutzpolitik fortsetzen.“

Auf dem Mainauer Nachhaltigkeitsdialog diskutieren am Vormittag Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Journalismus und der Friday for Future Bewegung über die Frage, wie Kommunen die Energiewende effektiv anpacken können. Am Nachmittag werden erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem Mobilitätssektor, der energetischen Sanierung, der Stadtentwicklung und der Wärmeversorgung vorgestellt und diskutiert.

Die Tagung endet mit einem Plädoyer des renommierten Umweltwissenschaftlers Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Umwelt, Klima und Energie, der sich für mehr Mut in Sachen Klimaschutz auf der politischen Ebene einsetzt.

Energiewende auch bei der Mainau GmbH großgeschrieben

Auch für die Insel Mainau und deren Geschäftsführer Björn Graf Bernadotte spielen die Themen Energiewende und Klimaschutz eine wichtige Rolle: „Als eine von vielen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit planen wir auf der Insel Mainau aktuell die Anschaffung einer neuen Holzhackschnitzelanlage, um einen möglichst großen Anteil an Wärme selbst regenerativ erzeugen zu können. Dabei werden wir die neue Anlage in das im Aufbau befindliche Mainauer Energie- und Klimaschutzkonzept integrieren, welches den Weg der Insel Mainau hin zur Dekarbonisierung ebnen soll“.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Mainauer Nachhaltigkeitsdialog

Weitere Meldungen

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort stärken

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Beschädigte Brandschutztür im Kernkraftwerk Philippsburg

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

Kernkraftwerk Neckarwestheim
Tätigkeitsbericht

Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz 2025

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

BW blüht
Biodiversität

Vorbildliche Projekte für Artenvielfalt ausgezeichnet

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Umweltministerin Thekla Walker (8. von links) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen, die dem Klimabündnis BW neu beigetreten sind.
Klimaschutz

Klimabündnis BW wächst auf 73 Unternehmen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu