Arbeit

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Musterland für gute Arbeit

  • Arbeiter bei der Produktion von Motorenteilen (© Bosch)

In Baden-Württemberg lässt es sich nicht nur gut leben, sondern auch gut arbeiten. Wir wollen, dass dies für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land gilt. Die Landesregierung möchte Baden-Württemberg zum Musterland für gute Arbeit machen.

Baden-Württemberg weist unter allen deutschen Ländern eine der besten Situationen auf dem Arbeitsmarkt auf. In Baden-Württemberg lag 2015 die Arbeitslosenquote im Durchschnitt bei 3,8 Prozent. Damit hatte Baden-Württemberg nach Bayern mit die niedrigste Arbeitslosenquote. Der Bundesdurchschnitt lag 2015 bei 6,4 Prozent. Bei der Jugendarbeitslosigkeit lag Baden-Württemberg mit 2,8 Prozent im Ländervergleich auf dem ersten Rang. Mit knapp 6,07 Millionen Personen waren 2015 im Jahresdurchschnitt so viele Menschen in Baden-Württemberg erwerbstätig wie noch nie.

Die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, Baden-Württemberg zum Musterland für gute Arbeit zu machen. Weil wir in Zukunft qualifizierte und motivierte Fachkräfte brauchen, müssen wir attraktive Arbeitsbedingungen schaffen. Gute Arbeit achtet die Würde der Beschäftigten. Sie wird gerecht entlohnt, ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und Anerkennung und gewährleistet die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Mit gutem Beispiel voran gehen

Das Land selbst wird dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und etwa auf sachgrundlose Befristungen verzichten. Wir wollen junge Menschen während ihres Praktikums angemessen bezahlen. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass für Frauen gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit selbstverständlich wird.

Auch wenn wir in Baden-Württemberg bereits vergleichsweise sehr gute Bedingungen vorfinden, gibt es nach wie vor Menschen, die Schwierigkeiten haben einen Arbeitsplatz zu finden. Mit einem Landesarbeitsmarktprogramm verbessert die Landesregierung die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt.

Allianz für Fachkräfte

Mit der „Allianz für Fachkräfte“ ist es der Landesregierung gelungen, erstmals in Baden-Württemberg alle verantwortlichen Akteure zusammenzuführen. Gemeinsam erarbeiten sie Lösungen für den akuten Fachkräftemangel in bestimmten Berufen und für den Umgang mit der demografischen Entwicklung. Allianzpartner sind die Wirtschaftsorganisationen, die Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, die Kommunalen Spitzenverbände, die regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften, der Landesfrauenrat und das Land. Ein Schwerpunkt liegt darin, ungenutzte Fachkräftepotentiale im Land zu aktivieren. Zum Beispiel gut ausgebildete Frauen, die bislang Beruf und Familie oft noch nicht ausreichend miteinander vereinbaren können.

Auch Flüchtlinge sind für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg eine Chance, um den durch die demografische Entwicklung verstärkten Mangel an Fachkräften zu beseitigen. Die Allianz wird deshalb einen Fokus auf diese Personengruppe legen. Zudem ist ein Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge ein wichtiger Faktor bei der Integration.

Gute Ausbildung als wichtiger Standortfaktor

Die Leistungsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft hängt ganz entscheidend von der Qualität ihrer Arbeitskräfte ab. Für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg ist eine möglichst gute Ausbildung der jungen Menschen im Land ein immer wichtiger werdender Standortfaktor. Um daher auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb ganz vorne mit dabei zu sein, kommt der beruflichen Ausbildung und damit der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in den Betrieben eine zentrale Bedeutung zu. Die Landesregierung hat deshalb ein Ausbildungsbündnis initiiert, das alle Verantwortlichen an einen Tisch bringt und entsprechende Maßnahmen erarbeitet. Junge Flüchtlinge sind in das Ausbildungsbündnis ebenfalls mit einbezogen, denn nirgendwo gelingt die Integration besser und schneller als über eine Berufsausbildung oder -tätigkeit. 

Den Weg zurück ins Berufsleben ermöglichen

Gerade Langzeitarbeitslose haben es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer. Und auch manche junge Menschen und Alleinerziehende haben Schwierigkeiten einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Landesregierung gibt diesen Menschen mit ihrem Programm für gute Arbeit die Chance, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.


Kontakt

Das Neue Schloss in Stuttgart (Quelle: Landesmedienzentrum)

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Schlossplatz 4
70174 Stuttgart

Bürgerreferent:

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Porträt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

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Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (Bild: © dpa)

Arbeitsmarkt

Im Jahr 2015 lag die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg im Schnitt bei

3,8%.

Damit haben wir mit eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz Europa.


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