Arbeit

Musterland für gute Arbeit

Arbeiter bei der Produktion von Motorenteilen (© Bosch)

In Baden-Württemberg lässt es sich nicht nur gut leben, sondern auch gut arbeiten. Wir wollen, dass dies für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land gilt. Die Landesregierung möchte den Menschen auch künftig gute Arbeitsbedingungen in Baden-Württemberg ermöglichen.

Im Jahresdurchschnitt 2018 waren in Deutschland 2.340.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 193.000 oder acht Prozent weniger als 2017. Baden-Württemberg weist unter allen deutschen Ländern eine der besten Situationen auf dem Arbeitsmarkt auf. Im Land hat sich die Zahl der Arbeitslosen von rund 213.000 im Jahresdurchschnitt 2017 auf etwa 195.000 im Jahr 2018 und damit um 18.000 oder 8,3 Prozent verringert.

Die Arbeitslosenquote ging binnen eines Jahres von 3,5 Prozent auf 3,2 Prozent in 2018 zurück. Bei der Jugendarbeitslosigkeit lag Baden-Württemberg mit 2,5 Prozent im Ländervergleich zusammen mit Bayern auf dem ersten Rang. Mit rund 6,34 Millionen Personen waren 2018 im Jahresdurchschnitt so viele Menschen in Baden-Württemberg erwerbstätig wie noch nie.

Die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den Menschen in Baden-Württemberg gute Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Weil wir qualifizierte und motivierte Fachkräfte brauchen, müssen wir attraktive Arbeitsbedingungen schaffen. Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass sowohl den Wünschen der Beschäftigten nach mehr Arbeitszeitsouveränität als auch den Flexibilitätsanforderungen der Arbeitgeber Rechnung getragen wird. Die Digitalisierung der Arbeitswelt eröffnet Chancen für eine bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf und zur Sicherung des Standorts Baden-Württemberg. Wir gestalten die digitale Arbeitswelt verantwortlich mit und verlieren dabei auch die Risiken nicht aus den Augen.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Das Land selbst nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein und verzichtet etwa auf sachgrundlose Befristungen. Wir wollen junge Menschen während ihres Praktikums angemessen bezahlen. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass für Frauen gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit selbstverständlich wird.

Auch wenn wir in Baden-Württemberg bereits vergleichsweise sehr gute Bedingungen vorfinden, gibt es nach wie vor Menschen, die Schwierigkeiten haben einen Arbeitsplatz zu finden. Mit einem Landesarbeitsmarktprogramm verbessert die Landesregierung die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt.

Fachkräfteallianz Baden-Württemberg

Die Fachkräfteallianz Baden-Württemberg erarbeitet gemeinsame Ziele und benennt Handlungsfelder zur Sicherung des Fachkräfteangebots im Land. Hierzu haben sich alle relevanten Akteure zusammengeschlossen und am 10. Oktober 2016 eine Vereinbarung mit selbstverpflichtenden Zielen getroffen. Allianzpartner sind die Landesregierung, die Wirtschaftsorganisationen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, die kommunalen Landesverbände, die Ligaverbände und Pflegeorganisationen, die regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften und der Landesfrauenrat.

Um die Herausforderungen des Fachkräftemangels zu bewältigen, wollen wir die vorhandenen Fachkräftepotenziale so umfassend wie möglich erschließen. Dies gilt für die Potenziale von jungen Menschen, Frauen, Älteren, Menschen mit Behinderung, Personen mit Migrationshintergrund, Langzeitarbeitslosen, Flüchtlingen und internationalen Fachkräften. Ein besonderer Fokus liegt auf den technischen Berufen und den IT-Fachkräften, die benötigt werden, um die Chancen der Digitalisierung wahrzunehmen.

Gute Ausbildung als wichtiger Standortfaktor

Die Leistungsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft hängt ganz entscheidend von der Qualität ihrer Arbeitskräfte ab. Für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg ist eine möglichst gute Ausbildung der jungen Menschen im Land ein immer wichtiger werdender Standortfaktor. Um daher auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb ganz vorne mit dabei zu sein, kommt der betrieblichen Ausbildung eine zentrale Bedeutung zu. Die Landesregierung hat deshalb ein Ausbildungsbündnis initiiert, in dem alle Verantwortlichen zusammenarbeiten  und passende Maßnahmen erarbeiten. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung. Denn die gesellschaftliche Integration erfolgt am besten über eine Berufsausbildung oder -tätigkeit. 

Wege zurück ins Berufsleben

Gerade Langzeitarbeitslose haben es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer. Die Landesregierung gibt diesen Menschen und Familien mit Kindern, die Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) beziehen, mit ihrem Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ die Möglichkeit, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und bietet Ihnen ganzheitliche Unterstützung an.

Ein Arbeiter in der Produktion prüft ein Bauteil. (Foto: © Bosch)
  • Automobilindustrie

Strukturhilfen für Umbruch in der Autobranche gefordert

Logo des Landespreises 2020 für junge Unternehmen. (Bild: L-Bank)
  • Wirtschaft

Landespreis für junge Unternehmen ausgeschrieben

Arbeiter in einem Lager (Foto: © dpa)
  • Arbeitsmarkt

„Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (M.) beim Start-up Bw Think Tank in der Hochschule der Medien Stuttgart (Bild: Kai Gundacker / Hochschule der Medien Stuttgart)
  • Start-up BW

Think Tank tagt zu Start-up Förderung an Hochschulen

Schreiner bei der Arbeit
  • Ausbildung

Land stärkt Übergang von der Schule in den Beruf

  • Wirtschaft

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung ausgeschrieben

Mann sitzt am Schreibtisch und arbeitet.
  • Besoldung und Versorgung

Versorgungsrechner für Beamte gestartet

Ein Arbeiter bei der Montage eines Pistenbulli von Kässbohrer (Bild: © dpa).
  • Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit leicht gestiegen

Das Integrated Technology Centre (ITC) für den Bau von Weltraumsatelliten bei Airbus in Friedrichshafen.
  • Fachkräfte

„Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ geht 2020 und 2021 weiter

Welcome Center Baden-Württemberg
  • Fachkräfte

Aufbau eines Welcome Centers in Ostwürttemberg

Jurastudenten verfolgen in einem Hörsaal an der Universität in Freiburg die Vorlesung. (Foto: dpa)
  • Hochschulen

1,8 Milliarden Euro zusätzlich für die Hochschulen im Land

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Landeshaushalt

Hoffmeister-Kraut stellt Wirtschaftshaushalt vor

Ein Beamter sitzt an seinem papierlosen Schreibtisch und arbeitet an einer eAkte. (Foto: © dpa)
  • Digitalisierung

Digitales Lernprogramm für Rechtsreferendare ausgezeichnet

 Gold nach der Scheidung mit einem Feingoldgehalt von 99,99 Prozent (© dpa).
  • Forschung

Land fördert Forschungs­institut für Edelmetalle und Metallchemie

 Ein Mitarbeiter der Bosch Startup Plattform geht durch einen Büroraum (Bild: © dpa).
  • Förderprogramme

Wirtschaftsministerium veröffentlicht Evaluationsbericht 2018

Award familyNET 4.0
  • Digitalisierung

„familyNET 4.0“-Preisträger stehen fest

Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (Bild: dpa)
  • Wirtschaft

Wirtschaftministerin sieht Industriestrategie 2030 als Meilenstein

Arbeiter in einem Lager (Foto: © dpa)
  • Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt auch im November robust

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese übergibt Steuerrad an baden-württembergische Staatssekretärin für Soziales und Integration Bärbl Mielich
  • Arbeit und Soziales

Land übernimmt Vorsitz der Arbeits- und Sozialministerkonferenz

Menschen spiegeln sich in einem Fenster mit einer europäischen Flagge im Europäischen Parlament (Bild: picture alliance/Olivier Hoslet/EPA/dpa)
  • Veranstaltung

Starkes Europa, starke Regionen und starke Innovationen

Jurastudenten verfolgen in einem Hörsaal an der Universität in Freiburg die Vorlesung. (Foto: dpa)
  • Duale Hochschule

Eigene Profile für DHBW Mosbach und Heilbronn

  • Nahverkehr

Lokführer-Personalpool soll aufgebaut werden

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Kurzarbeit

Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld gefordert

Ein Mitarbeiter der Porsche AG montiert im Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen einen Porsche 718 Cayman. (Foto: dpa)
  • Automobilwirtschaft

21. Zulieferertag Automobilwirtschaft

Schreiner bei der Arbeit
  • Handwerk

Land führt Meisterprämie sowie Gründungs- und Übernahmeprämie ein

>

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohungsbau

Mehr