Bundesrat

Weniger Bürokratie für den Mittelstand bei EU-Programmen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
EU-Fahnen wehen vor der EU-Kommission in Brüssel.

Mit Erfolg hat sich Baden-Württemberg im Bundesrat dafür eingesetzt, dass bei den geplanten Maßnahmen der Europäischen Union zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen keine zusätzlichen bürokratischen Belastungen entstehen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat sich erfolgreich im Bundesrat dafür eingesetzt, dass bei den geplanten Maßnahmen der Europäischen Union zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen keine zusätzlichen bürokratischen Belastungen entstehen. Ein gemeinsamer Antrag mit Nordrhein-Westfalen wurde im Bundesrat mit Mehrheit verabschiedet.

Betriebe von Bürokratie entlasten

„Bereits heute ist unser Mittelstand durch eine Vielzahl bürokratischer Regelungen belastet. Gerade angesichts der aktuellen Krise ist es wichtig, hier für Entlastungen zu sorgen. Daher haben wir uns für den Abbau bürokratischer Hürden auch auf europäischer Ebene eingesetzt“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die geplante Plattform zur Identifizierung von besonders belastenden Rechtsvorschriften für kleine und mittlere Unternehmen bezeichnete sie als wichtigen Schritt. „Mit unserem EU-Monitoring beobachten wir bereits seit einiger Zeit die europäische Rechtssetzung auf mögliche Belastungen für unsere Unternehmen. Es ist sinnvoll, dass ein vergleichbares Instrument direkt auf europäischer Ebene angesiedelt wird.“

Die Initiative wirkt darauf hin, dass einerseits neue Förderprogramme bürokratiearm ausgestaltet werden, andererseits aber auch bestehende Rechtsvorschriften auf Möglichkeiten zu bürokratischen Entlastungen geprüft werden. Vor allem sind zusätzliche statistische Dokumentationspflichten zu vermeiden. Daneben sollte das Antragsverfahren für Förderprogramme der Europäischen Union stärker digitalisiert werden.

KMU-Strategie der Europäischen Kommission

Mit der KMU-Strategie möchte die Europäische Kommission kleine und mittlere Unternehmen als tragende Säule der europäischen Volkswirtschaften stärken. Die Strategie umfasst 33 verschiedene Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, den doppelten Übergang der Europäischen Union hin zu einer nachhaltigen und digitalen Wirtschaft zu meistern.

Europäische Kommission: KMU-Strategie für ein nachhaltiges und digitales Europa (PDF)

Neue EU-Strategien für Industrie und Mittelstand

Weitere Meldungen

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheitssystem

Hildenbrand kritisiert Umsetzung der GKV-Reform

Ein Mitarbeiter scannt den Barcode eines Artikels für den Paketversand. (Bild: © dpa)
Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut begrüßt Maßnahmen zum Bürokratieabbau

Portrait Dr. Simon Veser Amtsleiter Finanzamt Ludwigsburg
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Ludwigsburg

Ein Landwirt betankt sein Gespann mit Gülle um diese anschließend auf einem Feld auszubringen. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Gentges fordert Aufstockung des Hilfspakets für Düngerpreise

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor.
Automobilwirtschaft

Spitzengespräch zur Stärkung des Automobilstandorts

Landgericht Ulm
Justiz

Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch auf der Kippe

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Hochschulen

Schnellbau-Initiative bringt zusätzlichen Investitionsschub

Übergabe des Förderbescheids durch Staatssekretär Thomas Dörflinger (zweiter von rechts)
Wirtschaft

Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk

Symbolbild: Eine Frau sitzt an einem Dorfbrunnen. (Foto: © dpa)
Baukultur

Land fördert kommunale Gestaltungsbeiräte

BaWü-Labs GO!
Forschung

Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden Württemberg

Staatssekretär Florian Haßler spricht beim Festakt zum Donauraum
Europa

Der Donauraum gehört zu unserer europäischen Identität

Bio-Musterregion Heidenheim plus
Landwirtschaft

Meisterbriefe für Nachwuchs im Molkereihandwerk

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
EU-Donauraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken Witschaft

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau