Corona-Impfung

Weitere Impfangebote des Landes speziell für Studierende

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine junge Frau, die durch die Aufhebung der Priorisierung bei Corona-Impfungen impfberechtigt ist, bekommt im Impfzentrum des Klinikum Stuttgart ihre Erstimpfung mit dem Corona-Impfstoff von Moderna.

Das Impfangebot für Studierende in Baden-Württemberg wird weiter ausgedehnt. Die Studierenden sind dazu aufgerufen, alle zur Verfügung stehenden Wege zu nutzen. Eine hohe Impfquote ist der Schlüssel für einen möglichst regulären Studienbetrieb im kommenden Wintersemester.

Mit weiteren Impfangeboten für Studierende wollen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Gesundheitsminister Manne Lucha ein Wintersemester mit deutlich mehr Präsenzlehre an den Hochschulen des Landes ermöglichen. „Machen Sie einen Impftermin aus“, sagte Theresia Bauer in einem Videoaufruf an die Studierenden, „denn das ist die Voraussetzung dafür, dass das nächste Semester wieder ein Präsenzsemester werden kann, nach den drei Corona-bedingten Onlinesemestern, die Sie hinter sich haben. Der Impfschutz ist die Voraussetzung, dass Sie wieder auf dem Campus zusammenkommen können. Es ist genügend Impfstoff vorhanden, Sie sind alle impfberechtigt!“

Impfung ermöglicht Rückkehr zur Präsenzlehre

„Das Impfen ist der zentrale Schlüssel beim Kampf gegen die Pandemie. Mit dem Impfangebot speziell für Studierende in den baden-württembergischen Impfzentren unterstützt die Landesregierung die schnellstmögliche Rückkehr zur weitgehenden Normalität an den Hochschulen – und in der gesamten Gesellschaft. Mit Aktionen wie dieser machen wir auch deutlich: Jetzt heißt es dranbleiben beim Impfen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha.

Das Wissenschaftsministerium hat hierzu die Hochschulen angeschrieben – verbunden mit der Bitte, ihre Studierenden und Beschäftigten entsprechend zu informieren.

Alle Wege zur Impfung nutzen

Zusammen mit den Hochschulen und Impfzentren sollen Impfangebote so koordiniert werden, dass die vorhandenen Kapazitäten und Kontingente vor Ort umfassend ausgeschöpft werden können. Auch die Beschäftigten an den Hochschulen, die noch nicht geimpft sind, sollen von diesem Angebot profitieren können, ebenso Studierende, die in Baden-Württemberg wohnen und an einer Hochschule außerhalb von Baden-Württemberg studieren. Es werden – je nach Verfügbarkeit – mRNA- und Vektor-Impfstoffe zur Wahl angeboten.

Theresia Bauer und Manne Lucha riefen die mehr als 360.000 eingeschriebenen Studierenden in Baden-Württemberg erneut dazu auf, alle zur Verfügung stehenden Wege zu nutzen. „Sie sind alle impfberechtigt, und Sie haben viele Wege, um jetzt zu einem Impftermin zu kommen“, sagte Theresia Bauer: in den Impfzentren, beim Hausarzt und an vielen Orten bei dezentralen Impfaktionen – auch an vielen Hochschulen durch deren Betriebsärzte. „Möglichkeiten gibt es viele“, betonte Theresia Bauer.

Neueste Corona-Verordnung öffnet Hochschulen Spielräume

Die seit Anfang Juli gültige Corona-Verordnung Studienbetrieb (PDF) gibt den Hochschulen Öffnungsperspektiven. Sie ist zugleich ein Auftrag an die Hochschulen, sich jetzt Gedanken zu machen, wie das kommende Wintersemester verantwortungsvoll aus einem Mix aus Präsenz-, Online- und Hybrid-Formaten ausgestaltet werden kann. „Unser Ziel und das Ziel der Hochschulen ist, nach drei langen Online-Semestern in Folge im Herbst zu einem möglichst normalen Studienbetrieb zurückzukehren mit möglichst vielen Präsenzveranstaltungen auf dem Campus: Nicht immer nur am Bildschirm, sondern mit Begegnung, mit echten sozialen Kontakten und mit gemeinsamem Diskurs“, sagte Theresia Bauer.

Baden-Württemberg ist damit eines der ersten Länder, die bereits im laufenden Sommersemester rechtliche Regelungen geschaffen haben, die gezielt Modell für das Regelungsregime des Wintersemesters sein sollen.

Corona-Verordnung Studienbetrieb (PDF)

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen