Amtseinführung

Wechsel an der Spitze des Finanzamts Freudenstadt

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat Erich Kiefer als Vorsteher des Finanzamts Freudenstadt in das Amt eingeführt. Er folgt auf Thomas Züfle, der zum Finanzamt Freiburg-Land wechselte.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat heute Erich Kiefer als Vorsteher des Finanzamts Freudenstadt ins Amt eingeführt. „Mit mehr als 42 Jahren in der Steuerverwaltung kann Erich Kiefer bereits auf eine beachtliche Karriere blicken. Er hat den mittleren, den gehobenen und den höheren Dienst durchlaufen und dabei viele wertvolle Erfahrungen gemacht, die ihm jetzt zugutekommen werden“, sagte die Staatssekretärin in Freudenstadt. „Erich Kiefer bringt damit die besten Voraussetzungen mit, um das Finanzamt Freudenstadt erfolgreich zu führen.“

Kiefer folgt als Vorsteher auf Thomas Züfle, der das Finanzamt Freudenstadt knapp vier Jahre geleitet hat. Züfle wurde 2018 Vorsteher im Finanzamt Freiburg-Land. Splett dankte ihm für seine Arbeit in Freudenstadt.

Die Staatssekretärin wies auf die Bedeutung der Digitalisierung für die Steuerverwaltung hin. Diese mache es möglich, die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu verbessern. Eingehende Steuererklärungen auf Papier werden zentral gescannt. So können sie elektronisch bearbeitet werden – beispielsweise auch in Telearbeit. „Wir bringen die Arbeit zu den Menschen. So verbessern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bleiben als Arbeitgeber attraktiv“, betonte Splett. „Das ist beim Finanzamt Freudenstadt mit einer überdurchschnittlichen Teilzeitquote und teils längeren Arbeitswegen von zentraler Bedeutung.“

In Freudenstadt leitet Kiefer ein Finanzamt mit 138 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Jedes Jahr bearbeiten die Beschäftigten unter anderem rund 41.000 Einkommensteuerfälle einschließlich der Steuererklärungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Mehr als 10.000 Unternehmen werden zur Umsatz- und etwa 4.500 zur Gewerbesteuer veranlagt. Zusätzlich leiste das Finanzamt Freudenstadt einen wichtigen Beitrag für die qualifizierte Nachwuchsgewinnung, so die Staatssekretärin. Aktuell werden 23 Anwärterinnen und Anwärter ausgebildet.

Erich Kiefer

Erich Kiefer wurde in Offenburg geboren. Seine berufliche Karriere in der Steuerverwaltung begann er 1975 beim dortigen Finanzamt im mittleren Dienst. 1984 stieg er nach einem dreijährigen Lehrgang in den gehobenen Dienst auf und war ab 1991 acht Jahr als Geschäftsstellenleiter vor allem mit den organisatorischen Themen des Finanzamts betraut. Kiefers Tätigkeit beim Finanzamt Offenburg wurde unterbrochen durch kurze Stationen bei den Finanzämtern Achern und Lahr sowie eine fünfmonatige Beschäftigung als Personalreferent bei der Oberfinanzdirektion Karlsruhe. Ab 2001 war er Sachgebietsleiter für Veranlagungssteuern und Außenprüfung. 2009 stieg Kiefer nach einem Aufstiegslehrgang in den höheren Dienst auf. Zum Finanzamt Lahr wechselte er 2014 und vertrat dort den Vorsteher. 2016 übernahm Kiefer die Vertreterstelle in Baden-Baden. Seit Oktober 2018 steht der Regierungsdirektor an der Spitze des Finanzamts Freudenstadt.

Thomas Züfle

Thomas Züfle stammt aus Baiersbronn und studierte Rechtswissenschaften in Konstanz. 1986 trat er in den Dienst der Steuerverwaltung des Landes ein, zunächst beim Finanzamt Emmendingen. Nach Stationen bei den Finanzämtern Lörrach und Freiburg-Stadt war er 1997 für eineinhalb Jahre in der Oberfinanzdirektion in Chemnitz tätig. Es folgten Aufgaben beim Finanzamt Lahr, für die EDV-Abteilung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe mit Dienstort in Freiburg und beim Finanzamt Freiburg-Land, bevor Züfle 2010 die Vertretung des Vorstehers beim Finanzamt Freiburg-Stadt übernahm. 2014 wechselte er nach Freudenstadt und leitete das dortige Finanzamt. Seit 1. August 2018 ist der Leitende Regierungsdirektor Vorsteher beim Finanzamt Freiburg-Land.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Lucha kritisiert Zulassungsstopp bei Integrationskursen

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) bei seiner Ansprache beim Närrischen Staatsempfang der Landesregierung vor dem Neuen Schloss in Stuttgart
Fastnacht

Närrischer Staatsempfang der Landesregierung

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Ziel bereits vorab erreicht

Ein Clown der Narrenzunft Rottenburg läuft beim großen Umzug des Weißnarrentreffens in Villingen-Schwenningen durch die Innenstadt (Quelle: dpa).
Verbraucherschutz

Produktkontrollen für ein unbe­schwertes Feiern des Faschings