Kunst und Kultur

Staufermedaille für Christian Neuber

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Christian Neuber bekommt von Staatssekretärin Petra Olschowski die Staufermedaille überreicht.
Christian Neuber (links) bekommt von Staatssekretärin Petra Olschowski (rechts) die Staufermedaille überreicht.

Kunsstaatssekretärin Petra Olschwoski hat dem Verleger und Stifter Christian Neuber für sein Wirken und seinen Einsatz für die Kinderbildung und Entwicklungszusammenarbeit die Staufermedaille des Landes überreicht.

Für sein außergewöhnliches Engagement bei der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, Südafrika und Namibia sowie in der Medienpädagogik ist der langjährige Verleger von Kinderbüchern, Christian Neuber, mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Staatssekretärin Petra Olschowski überreichte ihm die Ehrung im Namen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

 „Mit der Gründung und großzügigen finanziellen Unterstützung der Stiftung ‚Kinder fördern – Zukunft stiften‘ ist es Christian Neuber gelungen, dass Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Bildungsstand Zugang zu Bildung haben und so aktiv an der Gesellschaft teilhaben können“, würdigte Staatssekretärin Petra Olschowski den Geehrten bei der Übergabe der Staufermedaille.

Zusätzlich zu seinem Engagement über diese Stiftung erhält Christian Neuber die Staufermedaille für die Gründung der Stiftung „Archäologisches Rätsel Unterregenbach“. Die Stiftung unterstützt die Bemühungen, weitere Forschungen rund um die Unterregenbacher Krypta anzustoßen. „Auf diese Weise kann nicht nur ein langjähriges archäologisches Rätsel gelöst werden. Auch die breite Öffentlichkeit und insbesondere Kinder werden an die Faszination der Archäologie herangeführt“, sagte Petra Olschowski. Christian Neubers Wirken sei ein herausragendes Beispiel für den starken Einsatz für Kinderbildung und Entwicklungszusammenarbeit. „Das möchten wir mit der Staufermedaille des Landes würdigen“, so die Staatssekretärin.

Delegation aus Namibia und Südafrika zum Austausch im Land

An der Verleihung der Staufermedaille an Christian Neuber nahm eine gut 20-köpfige Delegation der lokalen Projektverantwortlichen der Bildungsprojekte in Paternoster, Südafrika und Aussenkehr, Namibia teil. Die Delegation wurde von Staatssekretärin Olschowski in Baden-Württemberg willkommen geheißen.

Verschiedene Stationen sind für den Aufenthalt der Delegation in Baden-Württemberg geplant. Besucht werden die beiden Partnerhochschulen, die Pädagogische Hochschule Weingarten und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart. Weiterer Austausch ist geplant mit Bildungsstätten wie der Alemannenschule in Wutöschingen und der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg sowie der der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

Christian Neuber

Christian Neuber wurde am 11. April 1950 in Berlin geboren und ist in Stuttgart aufgewachsen. Nach dem Abschluss als Diplomierter Kaufmann an der Universität Augsburg sammelte er bei Dr. Oetker und Ehapa erste Berufserfahrungen im Marketingbereich. 1980 wechselte er als Etatdirektor zur Werbeagentur Ogilvy & Mather, Frankfurt und war anschließend von 1981 bis 1993 für die dänische Egmont-Gruppe und den Franz Schneider-Buchverlag tätig, bevor er sich im Jahr 1993 mit Dino Entertainment selbständig machte. 2003 veräußerte er Dino an Panini und war ab 2003 Verleger von Blue Ocean Entertainment, das er 2016 an den Burda Verlag verkaufte.

Im Jahr 2009 gründete er die Stiftung „Kinder fördern - Zukunft stiften“, in die er eine Millionen Euro aus dem Erlöses seines Verlages einbrachte.

Im Jahr 2020 gründete Christian Neuber gemeinsam mit Hans-Jörg Wilhelm die Stiftung „Archäologisches Rätsel Unterregenbach“ und stattete sie mit 200.000 Euro aus. Christian Neuber ist verheiratet und hat drei Kinder.

Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg

Die Staufermedaille ist eine persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Menschen. Mit der Staufermedaille werden Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinausgehen.

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