Kunst und Kultur

Staufermedaille des Landes an Ingeborg Kimmig

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Vorderseite der Staufermedialle mit Inschrift „Die Staufer + 1079 - 1268“ und Thronbild von Kaiser Friedrich I. Barbarossa sowie Rückseite mit Drei-Löwen-Wappen des Landes Baden-Württemberg. (Bild: Land Baden-Württemberg)

Die ehemalige Geschäftsführerin der Kunststiftung Baden-Württemberg Ingeborg Kimmig hat für ihre großen Verdienste um das Kulturleben des Landes die Staufermedaille erhalten. Dank ihres großen Einsatzes hat sie besonders die Förderung von jungen Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten vorangebracht.

Für ihr enormes Engagement in der Geschäftsleitung der Kunststiftung Baden-Württemberg und für ihr ehrenamtliches Engagement in den Gremien zahlreicher Kulturinstitutionen ist Ingeborg Kimmig mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg geehrt worden. Kunststaatssekretärin Petra Olschowski übergab die Auszeichnung im Namen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann

„Als Geschäftsführerin der Kunststiftung Baden-Württemberg hat Ingeborg Kimmig eine ganze Generation von jungen Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Sparten gefördert und in ihrem Weg begleitet, dabei in entscheidendem Maße zum Reichtum des Kulturlandes Baden-Württemberg beigetragen. Sie gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Stuttgarter und baden-württembergischen Kunstszene der vergangenen Jahrzehnte. Mit ihrem großen Einsatz – gerade auch in der Vermittlung neuer Kunstströmungen – konnte sie ein Netzwerk von Förderern und Kulturschaffenden im Land aufbauen, das bis heute Bestand hat“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski anlässlich der Übergabe der Staufermedaille.

Ingeborg Kimmig hat sich bereits früh ganz besonders für Künstlerinnen eingesetzt, so Olschowski weiter, und dabei auch jene gestärkt, die aufgrund ihrer biografischen Entwicklung erst spät Karriere machen konnten. 

Ingeborg Kimmig kommt als Flüchtlingskind nach Stuttgart

Frau Ingeborg Kimmig wird 1939 in der Vojvodina (heute Serbien) als Tochter eines Architekten geboren. Als Flüchtlingskind kommt sie nach Stuttgart, studiert später Architektur, arbeitet kurze Zeit als Architektin, wird Mutter von vier Kindern. Nach einer Anstellung im Kulturamt der Stadt Böblingen ist Ingeborg Kimmig von 1980 bis 2002 die erste Geschäftsführerin der damals neu gegründeten Kunststiftung Baden-Württemberg GmbH. Außerhalb der Kunststiftung ist sie in zahlreichen Gremien und Jurys vertreten und engagiert sich in anderen Stiftungen, wie etwa der Tanzstiftung Birgit Keil. Nach ihrer Pensionierung übernimmt Ingeborg Kimmig den Vorsitz des Freundeskreises des Künstlerbundes Baden-Württemberg, den sie bis 2019 innehatte.

Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg

Die Staufermedaille ist eine persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit der Staufermedaille werden Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinausgehen.

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