Wirtschaft

Staatssekretär Rapp zu Gesprächen in Paris

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp

Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Rapp traf sich mit hochrangigen Vertretern der französischen Zentralregierung sowie der deutsch-französischen Wirtschaft in Paris. Thema war die weitere Integration des gemeinsamen, deutsch-französischen Binnen- und Arbeitsmarktes am Oberrhein.

Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, traf sich am 28. April 2023 mit hochrangigen Vertretern der französischen Zentralregierung sowie der deutsch-französischen Wirtschaft in Paris. Insbesondere die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Frankreich wurde bei den Gesprächen im französischen Außenministerium thematisiert. „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein steht symbolisch für die starke deutsch-französische Freundschaft. Der französische Zentralstaat ist dabei ein wichtiger Akteur, daher freue ich mich über die Offenheit, mit der wir in Paris über gemeinsame Fragestellungen für die Oberrheinregion diskutieren konnten“, betonte der Staatssekretär.

Auch im 30. Jahr seines Bestehens gibt es im europäischen Binnenmarkt noch Hemmnisse, die insbesondere in den Grenzregionen zu Tage treten: Grenzüberschreitendes Wirtschaften und Arbeiten ist nach wie vor mit bürokratischen Hürden für Unternehmen und Arbeitnehmer verbunden. Diese sollten weiterhin im Sinne der vier Grundfreiheiten (Freiheit des Personen-, des Waren-, des Dienstleistungs- und des Kapitalverkehrs) reduziert werden.

Hemmnisse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit abbauen

In diesem Zusammenhang verwies Staatssekretär Dr. Patrick Rapp unter anderem auf die Umsetzung der europäischen Entsenderichtlinie für grenzüberschreitende Dienstleistungen oder auch auf das mobile Arbeiten in Grenzregionen wie dem Oberrhein. Dr. Patrick Rapp sagte: „Die Corona-Pandemie hat insbesondere die europäischen Grenzregionen herausgefordert. Nun gilt es gemeinsam mit unseren französischen Freunden sowie auf der europäischen Ebene noch bestehende Hemmnisse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zum Beispiel bei der grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung oder beim mobilen Arbeiten in Grenzregionen abzubauen. Insbesondere entlang des Rheins muss sich die europäische Idee beweisen.“

Am 27. April 2023 hat Staatssekretär Dr. Patrick Rapp die Verbundwerksstoffmesse „JEC World 2023“ auf dem Pariser Messegelände in Villepinte besucht: 23 Aussteller aus Baden-Württemberg präsentierten sich dort drei Tage lang am Firmengemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International (BW_i). Darüber hinaus waren baden-württembergische Unternehmen mit eigenen Ständen auf der internationalen Leitmesse der Branche vertreten.

Frankreich sehr wichtiger Wirtschaftspartner

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg ist in mehreren Gremien der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vertreten, so hat es beispielsweise den Vorsitz in der Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Arbeit“ in der Oberrheinkonferenz inne.

Für Baden-Württemberg ist Frankreich ein sehr wichtiger Wirtschaftspartner. Im Jahr 2022 lag Frankreich bei den Exporten aus Baden-Württemberg auf dem vierten Rang mit einem Anteil von 7,1 Prozent an den Gesamtexporten (Volumen: 18,5 Milliarden Euro). Bezüglich der Importe nach Baden-Württemberg liegt Frankreich mit einem Anteil von 5,2 Prozent an den Gesamtimporten auf dem siebten Rang (Volumen: 13,5 Milliarden Euro).

Wichtigste Exportgüter aus Baden-Württemberg nach Frankreich sind dabei Kraftwagen und -teile sowie Maschinen. Wichtigste Importgüter aus Frankreich nach Baden-Württemberg sind chemische Erzeugnisse sowie Kraftwagen und -teile (alle Zahlen für 2022, vorläufige Daten des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg).

Weitere Meldungen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seiner Videobotschaft anlässlich des zweiten Jahrestags des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
  • Ukraine-Krieg

„Wir stehen fest an Ihrer Seite“

Hände von Personen und Unterlagen bei einer Besprechung an einem Tisch.
  • Entlastungsallianz

Erstes Entlastungspaket für Bürokratieabbau vorgelegt

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
  • Start up BW

„Ethitek“ im Landesfinale des Start-up-Wettbewerbs

Umweltministerin Thekla Walker (Mitte) heißt neue Klimabündnis-Unternehmen willkommen. Mit dabei Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen (von links): Alexander Eckstein (Eugen Hackenschuh e. K.), Philipp Tiefenbach (Dorfbäckerei Tiefenbach), Stefan Lohnert (Landesmesse Stuttgart GmbH), Hans Jürgen Kalmbach (Hansgrohe SE), Dr. Hannes Spieth (Umwelttechnik BW GmbH), Jürgen Junker (Mott Mobile System GmbH & Co. KG), Diana Alam (HUGO BOSS AG) und Ina Borkenfeld (Heidelberg Materials AG)
  • Klimaschutz

Neun neue Unternehmen im Klimabündnis

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
  • Digitalisierung

Weitere Förderung für Digital Hub

Innenminister Strobl im Gespräch mit Generaldirektor Popowski
  • Bevölkerungsschutz

Strobl trifft Generaldirektor Maciej Popowski

Seillagenweinbau
  • Weinbau

Weinbranche zukunftsfähig weiterentwickeln

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
  • Schülerpraktika

Start der Praktikumswochen Baden-Württemberg 2024

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
  • Wasserstoff

Land fördert regionale Wasserstoffkonzepte

Auswärtige Kabinettssitzung in der Landesvertretung in Brüssel
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Februar 2024

Ein Mann hält in Stuttgart den Zapfhahn einer Wasserstofftankstelle an den Stutzen eines Wasserstoffautos.
  • Wasserstoffwirtschaft

Land fördert Wasserstoff­tankstellen in drei Gemeinden

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
  • Ländlicher Raum

Positionspapier zur Weiterent­wicklung des EFRE überreicht

Ein Stempel mit der Aufschrift "Bürokratie" liegt auf Papieren.
  • Bürokratieabbau

Aufruf zur Meldung bürokratischer Belastungen

Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl.
  • Gesundheits- und Pflegeberufe

Fachkräfteoffensive für mehr Pflegekräfte aus dem Ausland

Baden-Württemberg und die Vereinigten Arabischen Emirate vereinbaren Zusammenarbeit in Energie- und Wirtschaftsfragen (von links): Energieministerin Thekla Walker, Minister für Industrie und Fortschrittstechnologien der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Dr. Sultan Ahmed al Jaber, und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Klimaschutz

Zusammenarbeit mit den Ver­einigten Arabischen Emiraten

  • Kultur

CO2-Rechner für Kultur­einrichtungen aktualisiert

Symbolbild: Ländlicher Raum. (Bild: Elke Lehnert / Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
  • Ländlicher Raum

Online-Konsultation zur künf­tigen Ausrichtung von EFRE

Logo des Dr.-Rudolf-Eberle-Preises: Der Stauferlöwe in einem gelben Kreis steht vor dem Schriftzug „INNOVATION BW – Innovationspreis Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ auf weißem Hintergrund
  • Innovation

Innovationspreis 2024 ausgeschrieben

Podiumsdiskussion mit Staatssekretärin Dr. Ute Leidig in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel mit Leinwand im Hintergrund.
  • Integration

Integrationsmanagement in Brüssel vorgestellt

Brachebegrünung beim Winzerhof Vogel
  • Landwirtschaft

Ausnahme der Flächen­stilllegung rasch umsetzen

Blick auf den größten Salzsee der Welt, den Salar de Uyuni, im bolivianischen Hochland.
  • Rohstoffe

Herausforderungen und Chan­cen bei der Rohstoffversorgung

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht. (Foto: © dpa)
  • Notruf

Tag des Europäischen Notrufs 112

Züge der Regio S-Bahn Donau-Iller
  • Nahverkehr

Ausbau der Regio S-Bahn Donau-Iller

Ein Auszubildender im Handwerk arbeitet am an einer Berufsschule an einer Werkbank mit Holz.
  • HANDWERK

Land fördert Deutsches Handwerksinstitut

Portraits der vier ausgewählten Wissenschaftlerinnen des Margarete von Wrangell-Programms
  • Hochschulen

Vier Wrangell-Juniorprofessuren vergeben