Bildung

Bildungsministerinnen tauschen sich aus

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Bildungsministerin Theresa Schopper und Bildungsministerin Dorothee Feller
Bildungsministerin Theresa Schopper (links) und Bildungsministerin Dorothee Feller (rechts) beim Besuch in Stuttgart

Kultusministerin Theresa Schopper hat sich mit Bildungsministerin Dorothee Feller aus Nordrhein-Westfalen über gemeinsame Herausforderungen ausgetauscht. Themen waren unter anderem die datengestützte Qualitätsentwicklung und die Förderung von Basiskompetenzen.

Datengestützte Qualitätsentwicklung und die Förderung von Basiskompetenzen – die beiden Bildungsministerinnen von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (BW) haben sich über gemeinsame Herausforderungen ausgetauscht. Dorothee Feller, die Schulministerin von Nordrhein-Westfalen (NRW), war dafür zu Gast in Stuttgart bei Kultusministerin Theresa Schopper. An dem Gespräch haben auch die beiden Amtschefs, Staatssekretär Dr. Urban Mauer (NRW) und Ministerialdirektor Daniel Hager-Mann (BW), sowie Vertreterinnen und Vertreter der Fachabteilungen teilgenommen.

Föderalismus in der Bildung bedeutet, dass wir Länder voneinander lernen und von guten Beispielen profitieren“, sagte Ministerin Schopper. „Dazu tauschen wir uns sehr kollegial in der Kultusministerkonferenz aus, treffen uns aber auch zu direkten, sehr intensiven Gesprächen. Über den Besuch meiner Kollegin Dorothee Feller hier in Stuttgart habe ich mich daher sehr gefreut.“ Schopper stellte vor, wie Baden-Württemberg mit der datengestützten Schulentwicklung die Qualität des Unterrichts verbessert. „Dazu bekommen wir gerade von Seiten der Wissenschaft viel Zuspruch – das bestärkt uns, diesen Weg mit großer Motivation weiterzugehen. Um es mit einem Sport-Vergleich zu sagen: Ein Sportler wird besser, wenn er weiß, woran er trainieren muss. Er erhebt und analysiert seine Leistungsdaten und zieht seine Schlüsse daraus, die er immer wieder überprüft. Genau das machen die Schulen zusammen mit der Schulverwaltung.“

Unterstützungskonzept für Basiskompetenzen

Schopper stellte außerdem das Unterstützungskonzept „Starke BASIS!“ des Kultusministeriums und des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) vor. „Enorm wichtig ist es, die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler Deutsch und Mathematik zu stärken“, erklärte die Ministerin. „Mit Starke BASIS! haben wir erfolgreich ein Gesamtkonzept, in dem wir bestehende Vorhaben bündeln, wissenschaftlich evaluieren lassen und damit den Lehrkräften das zur Verfügung stellen, was wirklich wirkt und was sie brauchen.“

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Dorothee Feller betonte: „Bildung ist und bleibt die wichtigste Ressource, die Deutschland zu bieten hat. Damit unsere Schulen von Stuttgart über Düsseldorf bis Kiel gut arbeiten können, ist der Austausch zwischen den Bundesländern unverzichtbar. Gerade, wenn wir vor gemeinsamen Herausforderungen stehen, müssen wir zusammenarbeiten. Zu diesen gemeinsamen Herausforderungen zählt die Tatsache, dass zu viele unserer Schülerinnen und Schüler nicht gut genug Lesen, Schreiben und Rechnen können. Um diese Basiskompetenzen gezielt zu fördern, erhebt Baden-Württemberg regelmäßig umfangreiche Daten über den Leistungsstand von Kindern und Jugendlichen. Unter anderem über diese Form der datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung haben wir uns ausgetauscht. Ich danke meiner Kollegin Theresa Schopper und ihrem Ministerium für die Offenheit und viele gewinnbringende Einblicke.“

Weitere Meldungen

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

Ein Landwirt pflügt ein Feld. Luftaufnahme mit einer Drohne. (Foto: Patrick Pleul / dpa)
Digitale Infrastruktur

Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stark genutzt

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Dritter von rechts) und der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume (Vierter von links) mit den Vorständen der Israelitischen Religionsgemeinschaften Württembergs und Baden
Religion

Kretschmann trifft Vorstände der jüdischen Gemeinschaften

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Eine Frau sitzt an einem Computer.
Verbraucherschutz

Chancen und Risiken von Chatbots im Kundenservice

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Außenwirtschaft

Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“

Transportroboter im öffentlichen Raum
Urbane Robotik

Land fördert robotische Systeme im städtischen Raum