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  • 04.09.2018

Sommerschule Baden-Baden 2018 – Innovative Kooperation mit dem Festspielhaus

  • Festspielhaus Baden-Baden außen (Foto: © Land Baden-Württemberg)

    Bild: © Land Baden-Württemberg

Kultusministerin Susanne Eisenmann hat die Sommerschule im Festspielhaus Baden-Baden besucht. Die Sommerschule Baden-Baden ist einer der acht Standorte, an denen das Kultusministerium in diesem Jahr Sommerschulen erstmals auch an Grundschulen erprobt und durch die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg wissenschaftlich evaluieren lässt.

Kultusministerin Susanne Eisenmann hat die Sommerschule im Festspielhaus Baden-Baden besucht. „Die innovative Kooperation mit dem Festspielhaus Baden-Baden bietet den Kindern eine besondere Bühne, auf der sie zeigen dürfen, was sie sich in der Sommerschule erarbeitet haben“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann. Die daraus gewonnene Motivation sei entscheidend für einen guten Start in ein erfolgreiches Schuljahr. Die Sommerschule Baden-Baden ist einer der acht Standorte, an denen das Kultusministerium in diesem Jahr Sommerschulen erstmals auch an Grundschulen erprobt und durch die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg wissenschaftlich evaluieren lässt. „Für die weiterführenden Schulen ist das Sommerschulkonzept fest etabliert. Jetzt wollen wir auch Grundschulkindern die Chance geben, während der Sommerferien Lernstoff in den Kernfächern Deutsch und Mathematik zu vertiefen und aufzuarbeiten“, so Eisenmann. Von der wissenschaftlichen Begleitung erhoffe sie sich Hinweise, um das Konzept in den kommenden Sommerferien auf weitere Grundschulstandorte erweitern zu können. Dies sei auch im Rahmen der Qualitätsoffensive ein wichtiger Schritt, so Eisenmann.

Erfahrene Lehrerinnen begleiten die Schüler individuell

Die Sommerschule Baden-Baden richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die nach den Ferien in die vierte Klasse wechseln werden. Insgesamt nehmen 23 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Grundschulen Baden-Badens und der Region teil. Die Schüler üben vormittags in kleinen Gruppen Lerninhalte aus den Fächern Deutsch und Mathe. Drei erfahrene Lehrerinnen begleiten die Schüler dabei individuell und geben passgenaue Anleitung und Unterstützung. Nach der Mittagspause startet die Kulturphase, in der Kinder mit Theaterpädagogen und Musikern die Kurzoper Ronja Räubertochter einstudieren. „Das Besondere bei der Sommerschule Baden-Baden ist, wie kulturelle Bildung mit Unterrichtsstoff kombiniert wird. Musik und Oper werden verknüpft mit Mathe und Deutsch“, sagt die Ministerin. In Mathematik messen und berechnen die Schüler zum Beispiel die Menge Stoff, die für einen Teil der Kulisse benötigt wird. „Im Zentrum steht dabei immer die Freude am Lernen und der Spaß am kreativen Prozess“, so Eisenmann. Die Kurzoper Ronja Räubertochter wird als Abschluss und Höhepunkt der Baden-Badener Sommerschule am Freitag, dem 7. August, Eltern, Freunden und Verwandten im Festspielhaus aufgeführt.

Erstmals auch an sechs beruflichen Gymnasien

Insgesamt gibt es in diesem Jahr Sommerschulen an 47 Standorten, davon 33 an weiterführenden Schulen, welche für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe sieben offen sind. Hinzu kommen die acht Pilotstandorte an Grundschulen. Zusätzlich wird das Konzept erstmals auch an sechs beruflichen Gymnasien pilotiert. Insgesamt profitieren rund 1.300 Schülerinnen und Schüler von den Sommerschulen. Die Sommerschulen an den beruflichen Gymnasien wird vom Kabinettsausschuss Ländlicher Raum in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 200.000 Euro bezuschusst, das Kultusministerium finanziert 2018 die Sommerschulen mit rund 600.000 Euro.


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