Cyberkriminalität

Schlag gegen organisierte Cyberkriminalität

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mitarbeiter des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Abteilung Cyberkriminalität, während der Online-Recherche.
Symbolbild

Der Schlag gegen die Cyberkriminellen „HIVE“ ist ein Erfolg internationaler Polizeiarbeit. Täter werden auch im Netz akribisch, hartnäckig und konsequent im letzten Winkel des Netzes aufgespürt.

Dem Polizeipräsidium Reutlingen ist unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein großer Schlag gegen ein kriminelles Netzwerk im Bereich der Cyberkriminalität gelungen. Durch eine internationale Operation mehrerer Ermittlungsbehörden, darunter die US-amerikanische Justiz, das FBI, Europol sowie das Bundeskriminalamt, konnte in den frühen Morgenstunden die IT-Struktur der im Darknet aktiven Gruppierung „HIVE“ gesperrt und beschlagnahmt werden. Sie ist weltweit für zahlreiche Ransomware-Angriffe verantwortlich.

Erfolg internationaler Polizeiarbeit

„Ransomware ist eine ernste Bedrohung für die kritische Infrastruktur, für Unternehmen und Privatpersonen. Deshalb setzen wir auch alles daran, um solche Angriffe zu bekämpfen“, sagt der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl. „Unsere Polizei hat abermals unter Beweis gestellt: Straftäter können sich auch in der digitalen Welt nicht in Sicherheit wiegen. Täterinnen und Täter im Internet kennen keine Grenzen. Deswegen ermitteln wir mit unseren Partnern hartnäckig, konsequent und mit Akribie grenzüberschreitend, um Cyberkriminelle auch im letzten Winkel des Netzes aufzuspüren. Der Schlag gegen die Gruppierung ,HIVE‘ ist ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche internationale Vernetzung und Zusammenarbeit unserer Polizeibehörden, und das weltweit.“

Zum Erfolg der Operation „Dawnbreaker“ sagte Justizministerin Marion Gentges: „Wenn Kriminelle ihre Straftaten in den Cyberbereich verlegen, ist die Justiz auch dort präsent. Wie wichtig es ist, als Justiz auf allen Feldern der Kriminalität mit den besten Experten agieren zu können, hat der große Erfolg der Operation ,Dawnbreaker‘ gezeigt. Ich bin den Kolleginnen und Kollegen bei der Staatsanwaltschaft sehr dankbar, dass sie in einer überaus anspruchsvollen internationalen Operation, zusammen mit den US-Strafverfolgungsbehörden, entscheidend zu diesem massiven Schlag gegen die organisierte Cyberkriminalität beitragen konnten. Wie wichtig dieses Thema für uns ist, zeigt auch das neue Cybercrimezentrum des Landes, welches wir mit rund 50 neuen Stellen ausstatten und das wir bald der Öffentlichkeit präsentieren werden. Wir sind für die Herausforderungen der Cyberkriminalität gerüstet.“

Ransomware

Weitere Informationen zu den Gefahren im Internet – auch zum Phänomen Ransomware – finden Sie bei der Polizeilichen Kriminalprävention des Bundes und der Länder. Dort steht Ihnen unter anderem eine Ransomware-Checkliste für den Ernstfall zum Download zur Verfügung. Des Weiteren finden Sie auf der Internetseite Tipps, wie Sie sich vor einer Infektion mit Ransomware schützen können.

Weitere Meldungen

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Staatssekretär des Ministeriums der Justiz und für Migration und Opferbeauftragter der Landesregierung Siegfried Lorek
Opferschutz

Modellprojekt „Prozessbegleitung Gewaltschutzverfahren“

Minister Moritz Oppelt unterzeichnet den Staatsvertrag
Justiz

Mehr Überwachung von Gewalttätern durch elektronische Fußfesseln

Wetter in Baden-Württemberg
Kommunen

Zusatzbezeichnung „Mühlendorf“ für Ottenhöfen im Schwarzwald

von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Vollzugsanwärter

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

4. AG Stuttgart
Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte