Wirtschaft

Pharmadialog diskutiert Herausforderungen der Pharmaindustrie

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.

Im Rahmen des Pharmadialogs 2020 hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut mit Pharmaunternehmen über die aktuellen Herausforderungen der Branche diskutiert. Das Land ist mit 120 Unternehmen, 30.000 Beschäftigten und rund 10 Milliarden Euro Umsatz der größte Pharmastandort Deutschlands.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut traf sich am Dienstag, 2. März 2020, mit Unternehmens-, Verbands- und Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern zum dritten Pharmadialog, um über aktuelle Herausforderungen der Branche zu diskutieren. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, auch außerhalb bestehender übergreifender Initiativen, wie dem Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg, mit den Akteuren über aktuelle Herausforderungen der Branche zu sprechen und die Ansichten der Wirtschaftspartner einzuholen. So können wir nachhaltige Lösungen erarbeiten, die allen Akteuren zu Gute kommen“, betonte die Ministerin. „Die Gesundheitswirtschaft hat das Potenzial, zu einer Leitökonomie des 21. Jahrhunderts zu werden, denn sie ist Wachstumstreiber und Jobmotor der Zukunft.“ Dabei komme es darauf an, dass bedeutende Sparten der Gesundheitswirtschaft, wie beispielsweise die Medizintechnik oder Pharmaindustrie, weiter gestärkt werden.

Baden-Württemberg ist der größte Pharmastandort Deutschlands

Themen des heutigen Pharmadialogs waren unter anderem der Forschungs- und Marktzugang für Innovationen, insbesondere für Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen (den sogenannten „Orphan Drugs“), die Digitalisierung der Medizin sowie die Rahmenbedingungen für Baden-Württemberg als Innovations- und Produktionsstandort. Natürlich seien auch für die Gesundheitswirtschaft die voranschreitende Vernetzung und Digitalisierung sowie der demografische Wandel große Herausforderungen, so Hoffmeister-Kraut. Aber eben auch eine Chance: „Wir setzen auf die Schlüsseltechnologien Big-Data, KI und personalisierte Medizin. Es ist wichtig, dass wir dafür kluge Rahmenbedingungen schaffen.“

Das Land ist mit 120 Unternehmen, 30.000 Beschäftigten und rund 10 Milliarden Euro Umsatz der größte Pharmastandort in Deutschland. Die Bandbreite der Unternehmen reicht von globalen Playern bis zu einer Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen. Mehr als ein Fünftel des deutschen Arzneimittelmarktes wird in Baden-Württemberg generiert. Die Exportquote liegt mit knapp 70 Prozent nahezu sieben Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt.

Weitere Meldungen

Ein Thermometer zeigt 36 Grad Celsius an.
Gesundheit

Warnung vor Hitzewelle mit Tropennächten

Ein 13 Jahre alter Schüler arbeitet an einem iPad mit der Lernplattform Moodle.
Start-up BW

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum eingesetzt

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Außenwirtschaft

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Gesundheit

Kliniken sichern, Versorgung stärken, Lasten fair verteilen

Symbolbild: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
Demokratie

Bundesverfassungsrichterin besucht Schule in Leimen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Kultusminister Jung (Mitte) mit Grundschulkindern. Der Minister schüttelt einem Jungen die Hand.
Schule

Jung besucht Grundschule Stockach

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie