Schienenverkehr

Mehr Geld für Schieneninfrastruktur

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Wagenmeister in einem Rangierbahnhof (Foto: © Deutsche Bahn AG)

Das Land erhöht die Mittel für nichtbundeseigene Eisenbahnen um zwei Millionen Euro. Im Jahr 2018 stehen somit zehn statt bisher acht Millionen Euro Fördermittel für die Instandhaltung und Verbesserung der Schieneninfrastruktur zur Verfügung.

Das Land erhöht im Jahr 2018 das Fördermittelvolumen im Rahmen des Landeseisenbahnfinanzierungsgesetzes (LEFG) von bisher acht auf nun zehn Millionen Euro. Gleichzeitig können ab sofort auch gepachtete Strecken unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. „An diesen beiden Änderungen, der Mittelaufstockung und der Förderung von Pachtstrecken, wird deutlich, welch hohen Stellenwert das Land den nichtbundeseigenen Eisenbahnen im Gesamtgefüge des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beimisst“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.

„Es ist aus meiner Sicht gerade auch aus Gründen der Attraktivität und der Sicherheit zwingend, kontinuierlich in den Erhalt des Schienennetzes zu investieren. Nur so kann dauerhaft der Betrieb der nichtbundeseigenen Bahnen, die mit ihren vielfältigen Angeboten einen ganz wesentlichen, unverzichtbaren Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung unserer Mobilität leisten, gesichert werden“, so Hermann weiter. Förderanträge nach dem LEFG können nichtbundeseigene (NE) Eisenbahnen für die Instandhaltung und Verbesserung ihrer Personen- und Güterverkehrsstrecken stellen.

Nichtbundeseigene Eisenbahnen sind Eisenbahnstrecken, die nicht von der Deutschen Bahn betrieben werden. Gegenstand der Förderung sind insbesondere Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten an Schienen, Weichen, Schwellen, Unterbau, Brücken, Dämmen, Signal- und Zugsicherungsanlagen.

Schieneninfrastruktur auch im Ländlichen Raum sichern

„Das Land hat ein vitales Interesse auch am Erhalt weniger stark frequentierter Strecken, auf denen bei gleichem Unterhaltungsaufwand weniger Einnahmen aus der Schienenmaut generiert werden, denn wir wollen die Schieneninfrastruktur auch im ländlichen Raum für die Zukunft sichern“, so Minister Hermann weiter. Das Land sehe sich hier in einer besonderen Verantwortung. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass ab dem Jahr 2018 auch gepachtete Strecken, die nicht im Eigentum der NE-Bahnen stehen, unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden können.

In Baden-Württemberg umfasst das Schienennetz insgesamt 4.100 Kilometer. Davon gehören 616 Kilometer zu den NE-Bahnen. Die Länge der Pachtstrecken in Baden-Württemberg umfasst insgesamt 275 Kilometer.

Anträge auf Förderung können bis spätestens 31. März 2018 gestellt werden.

Weitere Meldungen

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Straßenverkehr

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Nahverkehr

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Ein fahrendes schwarzes Auto mit gelber Aufschrift "Deine Mutter fährt nicht betrunken" und Team Vision Zero.
Verkehrssicherheit

Mehr Unfälle rund um die Feiertage