Kunst und Kultur

Landespreis für Heimatforschung 2023 ausgeschrieben

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Eine Rottweiler Narrenfigur springt beim Rottweiler Narrensprung durch die Luft.

Mit dem Landespreis für Heimatforschung zeichnet die Landesregierung auch 2023 wieder besondere Leistungen in der Erforschung der lokalen Geschichte und der Traditionen in Baden-Württemberg aus. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2023, für den Schülerpreis der 31. Mai 2023.

Ob der klassische Buchband zur Ortgeschichte oder ein digitales Social Media-Projekt über lokale Traditionen: Herausragende Leistungen bei der Aufarbeitung der baden-württembergischen Geschichte und der vielfältigen Traditionen im Land werden auch 2023 mit dem Landespreis für Heimatforschung geehrt. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2023 und für den Schülerpreis der 31. Mai 2023.

„Die Historie Baden-Württembergs zu erforschen, macht den Begriff Heimat konkret und Geschichte für kommende Generationen erlebbar. Deshalb würdigen wir unsere oftmals ehrenamtlich Engagierten mit dem Landespreis für Heimatforschung. Ihre wertvolle Arbeit stärkt nicht zuletzt das Zugehörigkeitsgefühl und die örtliche Gemeinschaft“, sagte Kunst-Staatssekretär Arne Braun am 12. Dezember 2022 in Stuttgart.

Die Ausschreibung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die überwiegend ehrenamtlich die Orts-, Landes- und Regionalgeschichte erforschen. Darüber hinaus können beispielsweise Arbeiten zum lokalen Denkmal- und Naturschutz, zur Dialektforschung oder etwa über Kunst- und Technikgeschichte eingereicht werden. In der Preiskategorie „Heimatforschung digital“ sind multimediale Darstellungsformen gefragt – beispielsweise Online-Datenbanken, crossmedial aufbereitete Webseiten oder Blogs. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 17.500 Euro vergeben.

Bewerbung in drei Kategorien möglich

Bürgerinnen und Bürger können sich in drei Kategorien bewerben: Neben dem Landespreis für Heimatforschung, der bereits zum 42. Mal verliehen wird, und der 2020 eingeführten Kategorie „Heimatforschung digital“ sind jeweils ein Jugendförderpreis sowie ein Schülerpreis ausgeschrieben. Die Verleihung ist für den 23. November 2023 bei den Heimattagen in Biberach an der Riß geplant.

Mit dem Landespreis Heimatforschung werden in sich geschlossene Einzelwerke ausgezeichnet, die auf einer eigenen Leistung beruhen. Die eingereichten Arbeiten sollen folgende Bereiche mit Bezug zu Baden-Württemberg behandeln:

  • Orts-, Regional- und Landesgeschichte – auch im Hinblick auf ein zusammenwachsendes Europa
  • Neue Heimat in Baden-Württemberg
  • Heimatmuseen, Heimatforschung
  • Natur und Naturschutz, Landschaftsschutz, Umweltschutz
  • Entwicklung und Geschichte von Technik- und Industrie
  • Denkmalschutz, Dorferneuerung, Stadterneuerung
  • Kunst und Architektur
  • Dialektforschung, Literatur, Brauchtum
  • Volksmusik, Volkstanz, Tracht
  • Bevölkerung und Minderheiten
  • Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung.

Der Landespreis für Heimatforschung

Der Landespreis besteht aus einem ersten Preis, dotiert mit 5.000 Euro, zwei zweiten Preisen (je 2.500 Euro), einem Jugendförderpreis und einem Schülerpreis zu je 2.500 Euro. Auch der Preis Heimatforschung digital ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg fördert diese Auszeichnungen, insbesondere die Preiskategorie Heimatforschung digital, mit einer größeren Summe.

Die Bewerbungsunterlagen können in der Geschäftsstelle im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unter der E-Mail Heimatpflege@mwk.bwl.de angefordert werden und stehen auch online auf der Website des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zur Verfügung.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Ausschreibungen

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Preise

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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