Corona-Nothilfe

Land unterstützt Festspielhaus Baden-Baden

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Theater Applaus (© Andrea Kremper)

Das Land stellt vier Millionen Euro zur Unterstützung des Festspielhauses Baden-Baden bereit. Damit soll der Fortbestand des Hauses in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie gesichert werden.

Das Festspielhaus Baden-Baden ist aufgrund der coronabedingten Einnahmeausfälle in eine finanzielle Notlage geraten. Die Stadt Baden-Baden und das Festspielhaus haben sich an das Land gewandt und um Hilfe gebeten. Kunststaatssekretärin Petra Olschowski hat heute im Ministerrat über die Situation des Festspielhauses und die in Abstimmung mit der Stadt Baden-Baden geplanten Hilfsmaßnahmen berichtet. Das Kunstministerium werde die Stadt Baden-Baden mit Mitteln aus dem Corona-Nothilfefonds für Kunst- und Kultureinrichtungen bei den Gebäudekosten des Festspielhauses finanziell entlasten. Dies ermögliche der Stadt, das Festspielhaus beim Spiel- und Vorstellungsbetrieb finanziell zu unterstützen.

„Das Festspielhaus Baden-Baden ist in seiner Größe, seiner künstlerischen Qualität, seiner internationalen Ausstrahlung sowie mit seinem hohen privaten Engagement in Europa singulär. Es hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen festen Platz in der Kulturlandschaft erarbeitet. Um dem Festspielhaus in diesen schwierigen Zeiten über die finanziellen Folgen der Pandemie hinwegzuhelfen und damit dessen Fortbestand zu sichern, wird das Land der Stadt Baden-Baden eine Förderung in Höhe von vier Millionen Euro zukommen lassen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski im Anschluss an die Kabinettssitzung in Stuttgart. Mit der Finanzhilfe gebe das Land der Stadt Baden-Baden den erforderlichen Spielraum, damit sie ihrerseits den Veranstaltungs- und Spielbetrieb des Festspielhauses unterstützen könne, so Olschowski weiter. 

Deutliches kulturpolitisches Zeichen

„Mit der Unterstützung des Festspielhauses Baden-Baden aus dem Corona-Nothilfefonds für Kunst- und Kultureinrichtungen des Landes setzen wir ein deutliches kulturpolitisches Zeichen zugunsten des Erhalts und der Sonderstellung des Festspielhauses als größtes Konzert- und Opernhaus in Europa am Standort Baden-Baden. Zugleich ist die Hilfe des Landes ein Signal an die privaten Stifter und auch eine Anerkennung des privaten Engagements in der Vergangenheit. Dieses hat maßgeblich dazu beigetragen, den Betrieb des Festspielhauses und dessen langjährigen Erfolg in der bisherigen Ausprägung überhaupt zu ermöglichen“, betonte die Staatssekretärin.

Das Land werde die weitere Entwicklung eng begleiten und bei anhaltendem Fortbestand der Einnahmeausfälle in einer Gesamtabwägung unter Berücksichtigung anderer Förderleistungen und einer möglichen finanziellen Unterstützung durch den Bund prüfen, ob eine weitere Rate von bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden kann.

Land und Stadt fördern das Gebäude des Festspielhauses entsprechend einer langjährigen Vereinbarung bisher gemeinschaftlich. Der Vorstellungs- und Spielbetrieb des Festspielhauses wird vollständig privat getragen.

Festspielhaus Baden-Baden

Weitere Meldungen

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Blick auf die Burg Hohenzollern.
Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Moderate Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Logo von Start up BW
Start-up BW

OSORA medical im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Teilnehmende der Jugend- und Familienministerkonferenz 2026 sitzen mit Blick auf mehrere kreisförmig angeordnete Bildschirme an einem großen Konferenztisch.
Jugend und Familie

Land setzt Schwerpunkte für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheitsschutz

Temperaturanstieg und hohe UV-Strahlung am Pfingstwochenende

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Der neue Vorstand des 21. Landeselternbeirats; von links: Jörg Vettermann und Susanne Balzer (beide stellvertretende Vorsitzende), Stephanie Wieland (stellvertretende Kassenwartin), Vanessa Scholz (Vorsitzende), Friedhelm Biene (Kassenwart), Chrissy Bach (Schriftführerin) und Georg Beier (stv. Vorsitzender).
Schule

Neuer Vorstand des Landeselternbeirats gewählt

Mitarbeiterinnen des Malteser Hilfsdienstes stehen mit Lebensmitteln vor einer Haustür.
Ehrenamt

Bewerbung für Engagement-Preis gestartet

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen