Forschung

Land fördert Fraunhofer-Gesellschaft mit 28,4 Millionen Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Wissenschaftler arbeiten gemeinsam in einem Labor. (Foto: © dpa)

Die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft im Land entwickeln Innovationen und sind die Grundlage für hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Das Wirtschaftsministerium hat die Gesellschaft im laufenden Jahr mit rund 28,4 Millionen Euro gefördert.

Das Wirtschaftsministerium hat die Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen der Grundförderung und für Investitionen im Jahr 2020 mit insgesamt 28,4 Millionen Euro gefördert. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt. Von der Förderung entfallen 7,6 Millionen Euro auf den Anteil des Landes an der Grundfinanzierung der Forschungsorganisation. 20,8 Millionen Euro wurden für Investitionen in Gebäude und Geräteausstattungen für die Fraunhofer-Institute in Baden-Württemberg bereitgestellt.

Innovationsfähigkeit der Wirtschaft stärken

„Die Fraunhofer-Gesellschaft und ihre Institute sind eine zentrale Kraft hinter der Innovationsfähigkeit Baden-Württembergs. Die Corona-Pandemie hat die Notwendigkeit zur Transformation in vielen Bereichen nochmals erheblich beschleunigt und Defizite sichtbarer gemacht. Hier sind die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen ein unverzichtbarer Partner und Unterstützer unserer Unternehmen im Land“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Mit dem Neubau des Instituts für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) in Freiburg bündeln wir unsere Ressourcen im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung. Für die Wirtschaft ergeben sich daraus völlig neue Geschäftsmodelle – eine große Chance für mehr Umwelt- und Klimaschutz und für den Standort Baden-Württemberg“, so die Ministerin. Das Land fördert den Neubau zusammen mit dem Bund mit jeweils 13 Millionen Euro. Als 2015 in Freiburg gegründetes und gemeinsam von den fünf dort ansässigen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft und der Albert-Ludwigs-Universität getragenes Universitätsinstitut fokussiert sich INATECH auf die drei Forschungsschwerpunkte Energiesysteme, nachhaltige Werkstofflösungen und Resilienz kritischer Infrastruktur. Durch diese strategische Zusammenarbeit und als bisher einziges Institut für ingenieurwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland, eröffnet das INATECH neue Optionen, um Anwendungs- und grundlagenorientierte Forschung miteinander zu verknüpfen.

Alle modernen Schlüsseltechnologien abgedeckt

In Baden-Württemberg sind 13 eigenständige Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft angesiedelt. Sie weisen einen Jahresumsatz von rund 410 Millionen Euro auf und beschäftigen in Baden-Württemberg etwa 5.700 Personen. Thematisch decken die Fraunhofer-Institute alle Schlüsseltechnologien ab. Das Spektrum reicht von der Produktions-, Werkstoff- und Oberflächentechnik über die Informations-, Kommunikations- und Medientechnik bis hin zur Bioverfahrenstechnik, Solartechnik und Bauforschung.

Die Finanzierung der Fraunhofer Gesellschaft erfolgt gemeinsam mit dem Bund, wobei der Anteil des Bundes an der Grundfinanzierung bei 90 Prozent und bei den Investitionen in Gebäude und Ausstattung bei 50 Prozent liegt.

Weitere Meldungen

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Ein Messegast lässt sich eine so genannte ORC-Anlage erläutern.
Klimaschutz

Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen

Richter im Landgericht Stuttgart
Justiz

Neues KI-Werkzeug für effiziente Justizverfahren

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Kommunaler Straßenbau

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Sicherheit

Strobl begrüßt Einigung zur Speicherfrist von IP-Adressen

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Breitbandübergabe
Digitalisierung

38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Finanzamtsleiter Böblingen Wankmüller
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Böblingen