Coronavirus

Impfungen in Baden-Württemberg nehmen weiter Fahrt auf

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Markus Rose, Leiter des Zentralen Impfzentrum des Klinikum Stuttgart, steht im Impfzentrum in der Stuttgarter Liederhalle neben einem Medizinstudenten im praktischen Jahr.

In der vergangenen Woche wurden in Baden-Württemberg allein in den Impfzentren und durch die mobilen Impfteams mehr als 300.000 Menschen geimpft. Hinzu kommen die Impfungen in den Arztpraxen. Mit den zugesagten weiteren Impfstofflieferungen werden die Kapazitäten weiter hochgefahren.

Erstmals seit Beginn der Impfkampagne in Baden-Württemberg wurden in der vergangenen Woche mehr als 300.000 Menschen (exakt 320.057 Menschen) allein in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams geimpft. Hinzu kommen noch zahlreiche Impfungen bei den niedergelassenen Ärzten. Außerdem gab es einen Rekord bei den Tagesimpfungen: Allein am Freitag, 16. April, wurden 50.418 Menschen geimpft – erstmals mehr als 50.000 seit Beginn der Impfungen. Ein weiterer Höchstwert wurde bei den Impfungen mit AstraZeneca erreicht: Am Samstag, 17. April, ließen sich 18.914 Menschen mit diesem Vakzin impfen.

Kapazitäten werden weiter hochgefahren

„Die Impfungen in Baden-Württemberg nehmen weiter Fahrt auf. Wenn die zugesagten Lieferungen in den nächsten Wochen wie angekündigt eintreffen, können wir die Kapazitäten weiter hochfahren und stärker auslasten. Auch die Impfungen bei den Hausärzten kommen gut voran. Inzwischen wurden dort seit dem Impfstart in den Praxen nach Ostern 272.025 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Montag, 19. April, in Stuttgart.

Am heutigen Montag konnten erstmals außerdem über 60-Jährige ohne Vorbedingungen die Terminvergabesysteme nutzen, die Nachfrage bei der Terminvergabe ist entsprechend hoch. In der vergangenen Woche wurden etwa eine Million Termine in Baden-Württemberg vergeben, auch das ist ein neuer Rekord. Lucha: „Die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen sind abgeschlossen. Die große Mehrheit der über 80-Jährigen in Baden-Württemberg ist geimpft. Über die Warteliste der über 80-Jährigen konnte über 160.000 Menschen geholfen werden, sie ist abgearbeitet und wird nur noch wenig nachgefragt.“

Weitere Lieferungen in den kommenden Wochen

Das Land rechnet nach den derzeitigen Ankündigungen des Bundes damit, dass in den kommenden Wochen jeweils rund 300.000 Impfdosen in die baden-württembergischen Impfzentren gelangen. Hinzu kommen die Impfdosen für die niedergelassenen Praxen, die die Hausärztinnen und Hausärzte im Rahmen eines durch den Bund festgelegten Kontingents selbst über den Pharmagroßhandel und die Apotheken bestellen. Nach den Ankündigungen des Bundes soll die Menge an Impfstoff für die niedergelassenen Praxen kontinuierlich zunehmen. Wie beim Impfgipfel am vergangenen Freitag beschlossen, sollen die niedergelassenen Ärzte und in einem zweiten Schritt, wenn noch mehr Impfstoff kommt, auch die Betriebsärzte noch stärker eingebunden werden, so dass im Sommer alle drei Säulen (Impfzentren / niedergelassene Ärzte / Betriebsärzte) unter Volllast laufen können.

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Weitere Meldungen

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Eine Mitarbeiterin der Parasitologie der Universität Hohenheim zeigt in einem Labor eine Buntzecke.
Gesundheit

Start der Zecken-Saison

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizintechnik

Land setzt sich für Reformen in der Medizintechnikbranche ein

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeit

Karriere-Tipps für junge Frauen

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Eine Professorin steht beim Unterricht vor Studentinnen und Studenten.
Gleichstellung

Land beim Professorinnenprogramm vorn

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Studium

Neue Vorabquote fürs Medizinstudium

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Land stärkt Ländlichen Raum mit 112,4 Millionen Euro

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
Gesundheitsberufe

Bis 31. März 2026 für die Landarztquote bewerben