Coronavirus

Gesundheitsministerium empfiehlt Absage von Großveranstaltungen

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Ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts Stuttgart hält eine Platte mit Gewebekulturen in seinen Händen. (Bild: Michele Danze / dpa)

Das Gesundheitsministerium des Landes schließt sich der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers an, Veranstaltungen ab einer Größe von mehr als 1.000 Personen wegen des Coronavirus vorsorglich abzusagen.

Gesundheitsminister Manne Lucha unterstützt die Linie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den zuständigen örtlichen Behörden zu empfehlen, Veranstaltungen ab einer Größe von mehr als 1.000 Personen vorsorglich abzusagen.

„Wir erleben zurzeit eine sehr dynamische Lage. Zwar sind wir in Baden-Württemberg noch in der glücklichen Situation, nahezu alle Infektionsketten zurückverfolgen und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Allerdings nehmen die so genannten Eintragspfade deutlich zu. Das heißt, in nächster Zeit wird vermehrt mit eingetragenen Infektionen aus Italien und dem angrenzenden Frankreich nach Baden-Württemberg zu rechnen sein“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha​​​​. „Vor diesem Hintergrund und im Sinne des vorsorglichen Gesundheitsschutzes für die Bevölkerung werden wir uns den Empfehlungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn anschließen und den zuständigen örtlichen Behörden empfehlen, die Veranstalter entsprechend zu beraten“, so Lucha weiter.

Fußballspiel findet wie geplant statt

Nach intensiven Gesprächen mit dem VfB Stuttgart sowie der Stadt Stuttgart am Montagvormittag wird das Spiel VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld am Montag, 9. März 2020, noch stattfinden. „Ausschlaggebend hierfür waren bei der sorgfältigen Abwägung der Güter vor allem polizeiliche Aspekte und Fragen der Sicherheit“, sagte Lucha. Viele auswärtige Fans seien schon auf dem Weg nach Stuttgart gewesen.

„Wir werden dennoch ab heute einen rigorosen Cut machen“, so der Minister weiter. „Es macht keinen Sinn, dass jedes Bundesland unterschiedlich mit den Empfehlungen aus dem Bund umgeht. Deshalb werden wir diesen grundsätzlich folgen und unsere zuständigen örtlichen Behörden entsprechend darüber informieren. Wir hoffen, dass die anderen Bundesländer genauso verfahren.“

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