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Artenschutz
  • 10.09.2018

Gerissene Schafe in Reichental

  • Ein Wolf (Foto: © dpa)

    Bild: © dpa

In Reichental wurden am vergangenen Freitag zwei tote Schafe gefunden. Ein drittes Tier verstarb später. Eine Genetische Analyse der Spuren soll Aufschluss darüber geben, ob ein Wolf für die Risse verantwortlich ist.

Vergangenen Freitag hat ein Schafhalter in Reichental, Stadt Gernsbach (Landkreis Rastatt), auf seiner Weide zwei tote Schafe vorgefunden. Ein drittes Schaf verstarb später. Mitarbeiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) waren am Samstag vor Ort und haben Rissabstriche gesichert und zur Untersuchung an das Senckenberg-Institut geschickt.

Zum jetzigen Zeitpunkt kommt ein Wolf als Verursacher in Frage. Gewissheit kann erst die genetische Untersuchung bringen, die rund zwei Woche dauern wird. Gernsbach liegt innerhalb der vom Umweltministerium Ende Mai 2018 ausgewiesenen „Förderkulisse Wolfsprävention“.

Die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten. Nutztierhalterinnen und -halter können bei Bedarf über die FVA die vom Umweltministerium bereitgestellten Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 1,2 m Höhe ausleihen.

Umweltministerium: Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Umweltministerium: Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

Umweltministerium: Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfes (PDF)


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