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Erstes digitales deutsch-französisches Bürgerportal eröffnet

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) und der Präsident der Région Grand Est, Franck Leroy (links), geben sich vor einer Videowand mit dem neuen Bürgerportal die Hand.

Baden-Württemberg und die französische Région Grand Est arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen. Die neue Webseite FRED.info ist ein Schaufenster zum Leben in der Grenzregion. Sie ist zugleich eine Einladung, sich am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben vor Ort zu beteiligen.

„Auf den ersten Blick ist FRED.info eine Website. Auf den zweiten ein Schaufenster zum Leben in der Grenzregion. Es ist unsere Einladung, sich am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben vor Ort zu beteiligen. Und auch eine ganz praktische Hilfe: Was kann man wo erledigen, erleben oder finden?“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 7. Juli 2023 im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) anlässlich der feierlichen Eröffnung des digitalen Bürgerportals FRED.info. „Das neue Bürgerportal ist ein buntes Puzzlestück in der engen Zusammenarbeit unserer beider Regionen, der Région Grand Est und dem Land Baden-Württemberg. Die Website verändert sich dabei ständig und dynamisch: Neue Veranstaltungen und Angebote kommen dazu. Was nicht mehr aktuell ist, das verschwindet.“

Schaufenster zum Leben in der Grenzregion

Rund 4,5 Millionen Menschen leben auf der elsässischen und der badischen Seite des Rheins. Über 250.000 von ihnen pendeln täglich über den Fluss, um zur Arbeit zu kommen. Deswegen arbeiten die Région Grand Est und Baden-Württemberg etwa bei den Themen Verkehr, Umwelt, Bildung oder Sicherheit eng zusammen.

„Die feierliche Eröffnung unseres Bürgerportals stellt mehr als nur den Start eines neuen Instruments für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit dar. Das Portal überwindet die Grenzen zwischen institutioneller Zusammenarbeit und zivilgesellschaftlichem Engagement“, so der Präsident der Région Grand Est, Franck Leroy. „Es bietet einen Informations- und Beteiligungsraum für die breite Öffentlichkeit. Dies steht ganz im Einklang mit dem Aachener Vertrag, der der Zusammenarbeit vor Ort, den grenzüberschreitenden Beziehungen und dem Austausch zwischen den Bürgern einen grundlegenden Stellenwert einräumt. Darüber hinaus ist dieses Portal ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam auf die großen Herausforderungen unserer Zeit reagieren: Ökologischer Wandel, energiepolitische Herausforderungen, Transformation der Industrie, Fragen des Gesundheitswesens... Mein aufrichtiger Dank gilt den Organisationen, die dieses Portal schon jetzt in großer Zahl mit Leben erfüllen. Besonders möchte ich Ministerpräsident Winfried Kretschmann für diese sehr erfolgreiche Zusammenarbeit gratulieren.“

Grenzüberschreitende Einrichtungen und Angebote unter einem Dach

Fortan bietet FRED.info wertvolle Informationen über Freizeit, Alltag, Politik und Wirtschaft im Grenzgebiet sowie viele Vernetzungsmöglichkeiten. Unter einem Dach gibt die Website eine wertvolle Übersicht über die wichtigsten grenzüberschreitenden Einrichtungen und Angebote. Die Inhalte sind vollständig zweisprachig angelegt.

Auf FRED.info werden insgesamt mehr als 135 Institutionen, Akteurinnen und Akteure sowie Serviceangebote dargestellt. Im öffentlich zugänglichen Kontaktverzeichnis werden über 100 direkte Ansprechpartnerinnen und -partner nach Themen sortiert aufgelistet. Auf der Suche nach dem passenden Ansprechpartner hilft das integrierte Kontaktformular des Bürgerportals: Sämtliche Anfragen erreichen direkt den FRED.info-Ansprechpartner Maxime Legrand vom Deutsch-Französischen Institut (dfi). Außerdem können über das Kontaktformular auch Informationen zu eigenen Veranstaltungen geteilt werden, die dann im Eventkalender des Portals veröffentlicht werden.

Für noch mehr Sichtbarkeit der Website sorgt ab sofort auch der Instagram-Kanal fred_info, der stets aktuell über die verschiedenen Angebote des Bürgerportals sowie aktuelle Geschehnisse in der Region informiert.

FRED.info

Mediathek: Bilder zum Herunterladen

Pressemitteilung vom 25. März 2023: Erstes digitales deutsch-französisches Bürgerportal online

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