Verkehr

Erneuerung der Eisenbahnüberführung Gottmadingen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die Arbeiten zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung auf der L 190 in Gottmadingen haben begonnen. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr, so dass die Fertigstellung im April 2019 vorgesehen ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 11,5 Millionen Euro.

Mit einem Spatenstich von Verkehrsminister Winfried Hermann haben die Arbeiten zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung auf der L 190 in Gottmadingen begonnen. „Ich freue mich, dass wir diesen Flaschenhals jetzt endlich beseitigen können und dadurch nicht nur an Lebensqualität für die Gottmadinger Bürgerinnen und Bürger gewinnen, sondern auch an Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer“, sagte Minister Hermann.

Vorteile für den Rad- und Fußverkehr

Die neue Eisenbahnüberführung wird als Brücke mit zwei eingleisigen Überbauten mit einem Verbundtragwerk ausgeführt. Der Ersatzneubau weist eine lichte Weite von 13 Meter und eine lichte Höhe von 4,20 Meter auf. Die Fahrbahn wird sogar auf sechs Metern verbreitert. Dadurch können nun auch auf beiden Seiten Rad- und Gehwege angelegt werden. „Nach Abschluss der Arbeiten wird es für die Menschen in Gottmadigen leichter sein, auf dieser Route sicher zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Bahnhof zu kommen“, betonte der Verkehrsminister.

Federführend wird das Gemeinschaftsprojekt von der Bahn durchgeführt. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr, so dass die Fertigstellung im April 2019 vorgesehen ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 11,5 Millionen Euro. Zwei Drittel davon finanziert das Land im Rahmen des Landesstraßenbauprogramms und ein Drittel steuert die Bahn bei. Die Gemeinde Gottmadingen übernimmt rund 400.000 Euro für die notwendigen Arbeiten an Wasser- und Abwasserrohren.

Das noch bestehende Bauwerk aus dem Jahr 1863 beziehungsweise 1909 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine Landesstraße. Die vorhandene Fahrbahn ist nur fünf Meter breit, wodurch der Begegnungsverkehr nur eingeschränkt möglich ist. Außerdem ist die Höhe auf 3,80 Meter beschränkt. Es gibt nur einen sehr schmalen einseitigen Gehweg und Radwege sind gar nicht vorhanden. Dadurch besteht bisher ein deutliches Sicherheitsdefizit für den Individualverkehr, insbesondere auch für den Radverkehr. Daneben fordert die Deutsche Bahn die Herstellung des DB-Regelquerschnitts im Gleisbereich.

Weitere Meldungen

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Straßenverkehr

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Nahverkehr

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Ein fahrendes schwarzes Auto mit gelber Aufschrift "Deine Mutter fährt nicht betrunken" und Team Vision Zero.
Verkehrssicherheit

Mehr Unfälle rund um die Feiertage