Luftreinhaltung

Bündnis für Luftreinhaltung unterzeichnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Gruppenfoto

Um die Luftqualität in Stuttgart weiter zu verbessern, ziehen das Land, die Stadt und die großen Arbeitgeber in der Region gemeinsam alle Register. Im Rahmen eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses verpflichten sich die Partner zur Umsetzung ehrgeiziger Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Großes Ziel ist die Vermeidung von Fahrverboten für Euro-5-Diesel.

„Unser großes Ziel lautet: keine Fahrverbote für Euro-5-Diesel. Wir verstehen den Ärger der Dieselfahrerinnen und -fahrer in Stuttgart – und wir wollen nicht, dass diese die Versäumnisse anderer ausbaden müssen. Und wir wollen keine Politik auf Kosten der finanziell Schwächeren“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Stuttgart anlässlich der Unterzeichnung des „Bündnisses für Luftreinhaltung“. „Für diese Ziele ziehen wir alle Register. Die Stadt, das Land und die großen Arbeitgeber in der Region. Dabei sind wir auf einem guten Weg, denn die Luft wird von Jahr zu Jahr sauberer.“

Großes Ziel: keine Fahrverbote für Euro-5-Diesel

Das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, die Daimler AG, die Porsche AG, die Robert Bosch GmbH, die Mahle GmbH, die Audi AG, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die AOK Baden-Württemberg, das Stuttgarter Marienhospital und die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) haben durch pendelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Dienstfahrten und Lieferverkehr großen Anteil an den Alltagsverkehren. Die Bündnispartner sind sich daher der gemeinsamen Verantwortung für saubere Luft bewusst und nehmen die Herausforderung einer kontinuierlichen Verbesserung der Luftqualität an. Gemeinsames Ziel dieser großen Arbeitgeber ist es, dass insbesondere die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) schnellstmöglich in Stuttgart eingehalten werden.

Hierfür verpflichten sich die Partner im „Bündnis für Luftreinhaltung“ zur Umsetzung ehrgeiziger Maßnahmen zur Luftreinhaltung noch in den Jahren 2019 und 2020. Sie leisten damit auch wichtige Impulse für den Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger. „Die großen Arbeitgeber der Region vereinbaren heute ein ganzes Paket von Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Diese sind keine schönen Absichtserklärungen, sondern gezielte und ambitionierte Maßnahmen, die die Bündnispartner schnell umsetzen wollen“, so Ministerpräsident Kretschmann. „Unser Bündnis zeigt, dass Wirtschaft und Staat hierzulande an einem Strang ziehen, jeder in seiner Verantwortung. Ich gebe den Bürgerinnen und Bürgern ein Versprechen: Wir werden die Luftqualität in Stuttgart weiter verbessern.“

Breites gesellschaftliches Bündnis für sauberere Luft

„Damit die Luft sauberer wird, ist ein breites gesellschaftliches Bündnis von höchster Wichtigkeit“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. „Jeder und Jede kann einen Beitrag leisten – jeder Einzelne und jedes Unternehmen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, von der Radverkehrsförderung in Betrieben bis zum Jobticket, vom Mobilitätsmanagement bis zur individuellen Mobilitätsentscheidung.“

Weitere Statements der Bündnispartner (PDF)

Erklärung zum „Bündnis für Luftreinhaltung“ (PDF)

Auszug von Maßnahmen des „Bündnisses für Luftreinhaltung“ (PDF)

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt