EU-Auszeichnung

Baden-Württemberg ist Vorbild für gesundes und aktives Altern

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Mit dem Award wurde Baden-Württemberg als europäische Referenzregion in Sachen aktives und gesundes Altern ausgezeichnet.
Staatssekretärin Bärbl Mielich: „Unsere Strategien für ein gutes Leben im Alter gelten jetzt auf der europäischen Ebene als ein Best-Practice-Beispiel.“
Günther Oettinger, EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft

Beim Gipfel der europäischen Innovationspartnerschaft für aktives und gesundes Altern (EIP AHA) hat der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther Oettinger Baden-Württemberg in Brüssel eine Auszeichnung als europäische Referenzregion überreicht.

„Der Südwesten ist in Sachen aktives und gesundes Altern nun eines von europaweit 74 Best-Practice-Beispielen“, sagte Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration, die den Award entgegennahm.

Beispielhaft für die erfolgreiche landespolitische Konzeption sei etwa der „Gesundheitsdialog Baden-Württemberg“ zu nennen, bei dem alle im Gesundheitswesen Beteiligten die Grundsätze und Leitlinien für die künftige Gesundheitspolitik mitentwickelt hätten.

Besondere Auszeichnung und großer Ansporn

„Es ist eine besondere Auszeichnung und für uns ein großer Ansporn, dass wir unsere Strategien und Erfahrungen aus Baden-Württemberg jetzt EU-weit einbringen können. Diese Anerkennung unserer Politik für ältere Menschen durch die Europäische Union zeigt uns, dass wir bei dem Thema auf dem richtigen Weg sind. Auch der Austausch mit den anderen Referenzregionen wird für uns gewinnbringend sein“, sagte Mielich. Baden-Württemberg werde die nächsten Jahre nutzen, um von den anderen ausgezeichneten Regionen – insbesondere in Skandinavien und den Benelux-Staaten – zu lernen, dabei neue Partnerschaften zu bilden und unsere Erfahrungen mit den eigenen Projekten weiterzugeben.

Weiterführende Informationen

Ziel der Europäischen Innovationspartnerschaft „Aktives und gesundes Altern“ (EIP AHA) ist es, die durchschnittliche Zahl der gesunden Lebensjahre der Europäerinnen und Europäer bis zum Jahr 2020 um zwei Jahre zu erhöhen. Dazu soll die Gesundheit und Lebensqualität insbesondere älterer Menschen verbessert, die langfristige Nachhaltigkeit und Effizienz der Gesundheits- und Sozialfürsorgesysteme gewährleistet und die Wettbewerbsfähigkeit der EU durch die Erschließung neuer Märkte erhöht werden.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Außenwirtschaft

Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Gesundheitsschutz

PFOA-Belastung bei Einwohnern im Landkreis Rastatt sinkt weiter

Gruppenbild Pou der Hinematioro mit Māori
Kunst und Kultur

Ahnenbild kehrt nach 250 Jahren zu den Māori zurück

Kisten mit Gemüse und Obst.
Verbraucherschutz

Produkte mit Qualitätszeichen gemeinsam bekannter machen

Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl.
Bundesrat

Versicherungsfremde Leistungen aus Bundessteuermitteln finanzieren

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Freihandel

Kritik an Verzögerungen bei Mercosur-Abkommen

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Forschung

Land fördert Präventionsnetzwerk mit rund zwei Millionen Euro