Schule

Anmeldezahlen für weiterführende Schulen liegen vor

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schülerinnen einer siebenten Klasse melden sich während des Deutschunterrichts in einem Gymnasium. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Die vorläufigen Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen zum kommenden Schuljahr 2023/2024 liegen vor. Die beliebteste Schulart bleibt nach wie vor das Gymnasium.

Wie in jedem Jahr hat das Kultusministerium die Anmeldezahlen für die öffentlichen weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg landesweit analysiert und die Ergebnisse validiert. Zum Schuljahr 2023/2024 haben sich nach den noch vorläufigen Zahlen an den öffentlichen Schulen insgesamt 85.920 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Das sind etwa 2.800 Schülerinnen und Schüler mehr und ein Anstieg um etwa ein Prozent. Die beliebteste Schulart bleibt nach wie vor das Gymnasium. 37.501 Schülerinnen und Schüler haben sich an einem Gymnasium angemeldet, das sind 43,7 Prozent. Der Anteil der Gymnasien an den Anmeldungen sinkt damit um 1,5 Prozentpunkte.

„Die Schülerzahlen steigen im Jahr 2023 in den meisten Schularten wieder etwas an, auch das Gymnasium bleibt auf einem hohen Niveau. Das ist für die Lehrerinnen und Lehrer sowie für die Schulleitungen aller Schularten eine Herausforderung. Ich habe großen Respekt vor dem, was täglich in den Schulen geleistet wird, um jedem Schüler und jeder Schülerin gute Bildung zukommen zu lassen“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Sie ergänzt: „Wir unterstützen die Schulen in dieser herausfordernden Situation dabei nach Kräften. Wir hoffen, dass wir mit dem Bündel an Maßnahmen, die wir ergriffen haben, zusätzliches Personal gewinnen und den Lehrkräftebedarf abmildern können.“

Zahlen für die einzelnen Schularten

An einer Haupt-/Werkrealschule haben sich für das kommende Schuljahr 4.949 Schülerinnen und Schüler angemeldet (2022: 4.657; 2021: 4.888). Damit werden etwa 5,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler im kommenden Jahr an eine Haupt-/Werkrealschule wechseln. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler steigt damit nach 2022, als sich 5,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler für eine Haupt-/Werkrealschule entschieden hatten, leicht an (2021: 5,8 Prozent).

Die Realschulen haben für das Schuljahr 2023/2024 nach den vorläufigen Daten 29.889 Schülerinnen und Schüler zu erwarten. Die Realschule bleibt damit die zweitbeliebteste Schulart, die Anmeldungen haben sowohl prozentual als auch von der Anzahl her zugenommen. 2022 hatten sich 28.029 Schülerinnen und Schüler für eine Realschule entschieden (2021: 29.028). Der Anteil der Anmeldungen für das kommende Schuljahr liegt bei 34,8 Prozent, das ist etwa ein Prozentpunkt mehr als im vorherigen Jahr (2022: 33,7 Prozent; 2021: 34,7 Prozent).

An den Gemeinschaftsschulen sind die Anmeldezahlen ebenfalls gestiegen. Zum nächsten Schuljahr haben sich 13.581 Schülerinnen und Schüler für diese Schulart entschieden. Das sind knapp 700 mehr als zum aktuellen Schuljahr (2022: 12.891; 2021: 12.877). Der Anteil der Gemeinschaftsschulen an allen Anmeldungen beträgt damit 15,8 Prozent. Im Jahr 2022 lag der Wert noch bei 15,5 Prozent, im Jahr 2021 lag der Wert bei 15,4 Prozent.

Einen minimalen Rückgang bei den Anmeldezahlen haben hingegen die allgemein bildenden Gymnasien zu verzeichnen. Hatten sich im Jahr 2022 noch 37.516 Schülerinnen und Schüler für ein Gymnasium angemeldet, sind es nun 37.501 (2021: 36.862). Prozentual bedeutet das ein Absinken um 1,5 Prozentpunkte auf 43,7 Prozent. 2022 lag der Anteil der Gymnasialanmeldungen noch bei 45,2 Prozent. Auch im Jahr 2021 war der Anteil mit 44,1 Prozent noch höher.

Da sich die Rückmeldungen der Schulen auf den Stand im März 2023 beziehen, handelt es sich wie immer um vorläufige Zahlen, die allerdings unter einer weiteren aktuellen Einschränkung stehen: Nicht alle geflüchteten Schülerinnen und Schüler sind darin berücksichtigt. Die Zahlen sind auf eine Nachkommastelle gerundet.

Weitere Meldungen

Die Hand einer jungen Frau hält eine Energiesparlampe, darin ist eine kleine Pflanze.
GreenTech

Mit Innovationen Zukunft gestalten

Gruppenbild der Preisträger des Schülermedienpreises 2026
Medienbildung

Schülermedienpreis 2026 verliehen

Rauchverbotsschild (Foto: © dpa)
Gesundheit

Schülerinnen und Schüler sagen Nein zu Tabak und Nikotin

Ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts, führt bei der Eröffnung des neuen "Future Work Lab" des Fraunhofer Instituts in Stuttgart einen Roboterarm. (Foto: dpa)
Hochschulen und Forschung

Resilienz des Wissenschaftssystems braucht Mut und Haltung

Abschlussveranstaltung zum Projekt "Nachhaltige Schulverpflegung" am 07.07.2026
Ernährung

Nachhaltige Schulverpflegung prägt Bewusstsein

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Hochschulen

Schnellbau-Initiative bringt zusätzlichen Investitionsschub

BaWü-Labs GO!
Forschung

Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden Württemberg

Bio-Musterregion Heidenheim plus
Landwirtschaft

Meisterbriefe für Nachwuchs im Molkereihandwerk

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit dem Gewinnerteam „Cover Curtains“ des „Start-up BW Young Talents 2026“-Wettbewerbs.
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ gewinnt „Start-up BW Young Talents“

Auf durchsichtigem Grund steht Rrealschulpreis NANU?!", dahinter ist verschwommen ein Gebäude zu sehen.
Schule

Landessieger des NANU?!-Wettbewerbs 2026 gekürt

Etwa ein Dutzend Besucher der Futorumundo vor Werbefahnen der Veranstaltung.
Futuromundo

Land treibt interdisziplinäre Innovationen voran

Logo des Wirtschaftsgipfels BW-EU
Wirtschaft

„Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ in Stuttgart

Eine Gruppe an Kindern steht auf einer Bühne, rechts daneben ein Mann mit weißem Hemd.
Werkrealschule

Werkrealschulpreis 2026 verliehen

Ein Mitarbeiter bei Zeiss in Oberkochen
Konjunkturprognose

Baden-Württemberg wieder auf Wachstumskurs

Die deutsche und französische Flagge. (Bild: picture alliance/Rainer Jensen/dpa)
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Land lädt Schulen und Kitas zur Fête de la Musique ein