Polizei

Amtswechsel beim Polizeipräsidium Freiburg

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)

Franz Semling wird die Leitung des Polizeipräsidiums Freiburg zum ersten April antreten. Er folgt auf Bernhard Rotzinger, der in den verdienten Ruhestand geht. Semling war zuvor Vizepräsident des Polizeipräsidiums Karsruhe.

Die Leitung des Polizeipräsidiums Freiburg wird zum ersten April Franz Semling antreten. Er war zuvor Vizepräsident des Polizeipräsidiums Karsruhe und übernimmt das Amt von Bernhard Rotzinger. Innenminister Thomas Strobl: „Mit Bernhard Rotzinger geht ein Vollblutpolizist und eine herausragende Führungspersönlichkeit der Polizei Baden-Württemberg in den verdienten Ruhestand."

„Bernhard Rotzinger ist ein herausragender Polizeiführer, der sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer auf Augenhöhe und mit freundlichem Respekt begegnet ist. Diese ausgeprägte Sozialkompetenz, zusammen mit seinem enormen beruflichen Erfahrungsschatz und seiner Begeisterung für den Polizeiberuf, habe ich immer als ausgesprochen bereichernd für die Polizei Baden-Württemberg empfunden. Ich bin gleichzeitig sehr froh darüber, dass wir mit Franz Semling einen Nachfolger gefunden haben, der aufgrund seiner Persönlichkeit und Erfahrung die entstandene Lücke schließen kann und das Polizeipräsidium in Freiburg ebenfalls sehr erfolgreich führen wird“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Rotzinger bekleidete mehrere Spitzenämter

Bernhard Rotzinger bekleidete mehrere Spitzenämter bei der Landespolizei Baden-Württemberg, unter anderem beim Landeskriminalamt, im Regierungspräsidium Freiburg als Präsident der Landespolizeidirektion Freiburg und seit 2014 an der Spitze des Polizeipräsidiums Freiburg. Er leitete als verantwortlicher Polizeiführer anlässlich des NATO-Gipfels 2009 in Straßburg, Baden-Baden und Kehl einen der größten Polizeieinsätze Baden-Württembergs. Unter seiner Führung startete das Polizeipräsidium Freiburg 2016 gemeinsam mit der Stadt Freiburg die sogenannte „Sicherheitspartnerschaft“, wodurch die Kriminalitätsentwicklung in der Stadt signifikant gesenkt werden konnte.
 
„Seit 2014 nahm die Zahl der Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg kontinuierlich ab. Dieser Erfolg geht nicht zuletzt auch auf Bernhard Rotzinger zurück. Er hat sich immer als Teil der Mannschaft gesehen, was ihm eine hohe Akzeptanz bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschaffte und schlussendlich die Basis für dieses Erfolgsmodell wurde“, sagte Staatssekretär Julian Würtenberger am heutigen Dienstag im Rahmen der feierlichen Veranstaltung zum Amtswechsel in der Alten Markthalle in Freiburg.

Als neuer Leiter der Dienststelle wird der bisherige Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Karlsruhe, Franz Semling, sein neues Amt zum 1. April 2019 antreten. „Franz Semling konnte seine weitreichende Fachkompetenz sowie seine herausragenden Fähigkeiten in der Personalführung zuletzt in Karlsruhe unter Beweis stellen – seit 2016 leitete er als Polizeivizepräsident erfolgreich die Geschicke der Dienststelle mit“, so Staatssekretär Julian Würtenberger in seiner Ansprache anlässlich des Amtswechsels.

Bernhard Rotzinger

  • geboren am 8. August 1956
  • 1976: Eintritt in den Polizeidienst
  • 1980: Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst
  • 1990: Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst
  • 1990: Landespolizeischule in Freiburg, mit temporärer Abordnung zur Fachhochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen
  • 1998: Polizeidirektion Freiburg, Leiter der Abteilung II, ab 2000: Leiter der Kriminalpolizei
  • 2002: Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Leiter der Abteilung 3 - Einsatz- und Ermittlungsunterstützung
  • 2006: Landespolizeidirektion Freiburg, Leiter des Referates 64 - Führung und Einsatz
  • 2008: Leiter der Abteilung 6 – Landespolizeidirektion  des Regie-rungspräsidiums Freiburg
  • 2014 Polizeipräsidium Freiburg, Leiter der Dienststelle

Franz Semling

  • geboren am 16. Februar 1962
  • 1979: Eintritt in den Polizeidienst
  • 1995: Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst
  • 2001: Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst
  • 2001: Polizeidirektion Freiburg, Referent Einsatz
  • 2004: Polizeidirektion Offenburg, Leiter des Führungs- und Einsatzstabes
  • 2005: Innenministerium BW, Referent des Referates 32 - Kriminalitätsbekämpfung
  • 2008: Staatsministerium BW, Referent
  • 2013: Regierungspräsidium Freiburg, Leiter des Referates 64 - Führung und Einsatz
  • 2014: Polizeipräsidium Offenburg, Leiter des Führungs- und Einsatzstabes
  • 2016: Polizeipräsidium Karlsruhe, stellvertretender Leiter der Dienststelle und Leiter des Führungs- und Einsatzstabes

Weitere Meldungen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Blick auf die Burg Hohenzollern.
Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Dreiteilige Collage mit jeweils einem Bild der Künstler: ANICA, Faxen, Freezy Bakery (von links nach rechts)
Landesjubiläum 2027

Song zum Landesjubiläum wählen