Nahverkehr

Land will abendliche Taktlücke der Brenzbahn schließen

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Das Land plant, die abendliche Taktlücke zwischen Ulm und Aalen 1,5 Jahre früher als ursprünglich geplant zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 zu schließen. Zunächst war die Einführung der noch fehlenden Abendverbindung auf der Brenzbahn von Ulm nach Aalen und zurück mit Aufnahme der Verkehre im Neuvertrag ab Sommer 2019 vorgesehen. Gemeinsam mit dem Betreiber hat das Land die Prüfung der Umsetzung veranlasst.

„Mein Ziel ist die Umsetzung des Zielkonzeptes 2025 für den Schienenpersonennahverkehr. Bis 2025 wird dabei das jährliche Fahrplanangebot entsprechend den zur Verfügung stehenden Mittel schrittweise ausgeweitet. Die Einführung der derzeit noch fehlenden Abendverbindung gegen 21 Uhr von Ulm nach Aalen und gegen 22.30 Uhr zurück hat hohe Priorität. Ich bin zuversichtlich, dass sich dieses gemeinsame Anliegen von Region und Land wie geplant umsetzen lässt“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Momentan verkehrt zwischen 20:13 Uhr und 22:23 Uhr kein Regionalexpress von Ulm nach Aalen. Eine Regionalbahn, die um 21:12 Uhr in Ulm startet, fährt derzeit nur bis Langenau, könnte jedoch bis nach Aalen verlängert werden. Ab Aalen fährt der letzte Zug Richtung Ulm um 21:30 Uhr. Der verlängerte Zug könnte auch diese Lücke schließen, wenn er um 22:30 Uhr als Regionalexpress nach Ulm zurückfährt. Momentan beträgt die Wartezeit bis zum letzten Brenzbahnzug des Tages zwei Stunden. Für vier Züge, die aus Richtung Stuttgart kommen gibt es von Aalen aus keinen Anschluss nach Heidenheim oder Ulm. Auch diese Lücken sollen mit der neuen Abendverbindung geschlossen werden. 

In der Vergangenheit hatten sich sowohl Abgeordnete aus der Region als auch der Verkehrsclub Heidenheim dafür eingesetzt, dass die Taktlücke des Regionalexpresses von Ulm nach Aalen geschlossen und mit der Rückfahrt des Zuges eine Abendverbindung von Aalen nach Heidenheim und weiter nach Ulm geschaffen wird. „Wir nehmen berechtigte Wünsche und Anregungen aus der Region ernst und suchen nach möglichen Lösungen“, so Verkehrsminister Hermann.

Die Ergebnisse der Prüfung werden auf den Fahrplankonferenzen im Frühjahr 2017 vorgestellt.

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