Wasser

2,9 Millionen Euro für Wasserversorgung in Forbach

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Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.

Land unterstützt die Neuordnung der Wasserversorgung in Forbach (Landkreis Rastatt) mit 2,9 Millionen Euro. Der Zuschuss ist für den Bau eines Wasserwerks mit Ultrafiltrationsanlage bestimmt.

Für die notwendige Neuordnung der Wasserversorgung erfährt die Gemeinde Forbach im Landkreis Rastatt erneut die Unterstützung der Landesregierung. Der Zuschuss des Landes in Höhe von 2,9 Millionen Euro ist für den Bau eines Wasserwerks mit Ultrafiltrationsanlage bestimmt. Bereits im vergangenen Jahr erhielt Forbach für den Einbau von Ultrafiltrationsanlagen in den Versorgungsgebieten Rote Lache, Gausbach, Langenbrand und Herrenwies eine Zuwendung von rund 670.000 Euro.

Zukunftsorientierte Wasserversorgung

„Mit dem aktuellen Zuschuss kann die Gemeinde einen weiteren Baustein für eine zukunftsorientierte Wasserversorgung realisieren“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Dank des neuen Wasserwerks können die bakteriellen Verunreinigungen der Wolflochs- und Schmitzbrunnenquelle behoben werden“, erläuterte der Minister. Davon würden vor allem die Menschen in den Ortsteilen Hundsbach und Viehläger profitieren. Sie könnten sich auf stets einwandfreies Trinkwasser verlassen.

„Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel“, betonte Untersteller. „Ein großes Anliegen der Landesregierung ist es daher, die Bürgerinnen und Bürger im Land gleichermaßen und dauerhaft mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu versorgen. Jeder Euro, den wir unseren Kommunen dafür zur Verfügung stellen, ist gut investiert.“ Insgesamt stellt das Land den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg in diesem Jahr fast 40 Millionen Euro für Investitionen in eine moderne Wasserversorgung zur Verfügung. Das ist ein Plus von zehn Millionen Euro gegenüber 2019.

Bau eines Wasserwerks mit Ultrafiltrationsanlage

Im Rahmen eines durch Landesmittel geförderten Strukturgutachtens im Jahr 2017 wurden für die Gemeinde Forbach zahlreiche strukturverbessernde Maßnahmen für eine zukunftsorientierte Wasserversorgung erarbeitet. Aufgrund der topographischen Herausforderungen im Murgtal entschied sich die Gemeinde für folgende Variante:

  1. Neubau eines Wasserwerks mit Ultrafiltrationsanlage zur Versorgung der Ortsteile Hundsbach, Viehläger und Biberach.
  2. Neubau einer rund acht Kilometer langen Ersatzwasserversorgungsleitung vom Wasserwerk Hundsbach nach Forbach mit Anschluss der umliegenden Ortsteile an die Ersatzwasserleitung.

Im Hinblick auf die hohe Investition und die zur Umsetzung benötigte Zeit war die Aufteilung in zwei Bauabschnitten erforderlich.

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