Ländlicher Raum

28. bundesweiter Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ startet

Bereits zum 28. Mal können sich Dörfer mit bis zu 3.000 Einwohnern beim bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bewerben. Im Mittelpunkt steht das bürgerschaftliche Engagement. Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2024.

„Der Wettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft‘ ist eine besondere Initiative, der in den Bürgerinnen und Bürger seit vielen Jahren großes Engagement entfesselt, um die Zukunft unserer Dörfern mitzugestalten und wesentliche Impulse zur Verbesserung der Lebensqualität im Ländlichen Raum zu setzen. Der Wettbewerb bewertet alle Aspekte der Dorfentwicklung, beispielsweise Kulturangebote, ein lebendiges Vereinsleben, eine attraktive und verantwortungsvolle Bau- und Grüngestaltung oder auch Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt. Ausschlaggebend ist, wie Dörfer mit ihren individuellen Ausgangsbedingungen umgehen und ihre eigene Zukunft gestalten“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Auslobung des 28. Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können alle Dörfer mit bis zu 3.000 Einwohnern, wenn

  • sich die Menschen vor Ort und die Verwaltung an der Ideenfindung beteiligen,
  • gemeinsam die Dorfentwicklung gestaltet wird und
  • mit konkreten Aktivitäten die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden.

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) fördert zur Unterstützung der konzeptionellen Arbeit die Teilnahme am Wettbewerb mit 3.000 Euro pro Teilnehmergemeinde.

Außerdem werden gemeinsam mit der Akademie Ländlichen Raum Baden-Württemberg (ALR) folgende Auftaktveranstaltungen stattfinden:

  • 29. Januar 2024 in 74722 Buchen-Götzingen (Neckar-Odenwald-Kreis)
  • 6. Februar 2024 in 73540 Heubach-Lautern (Ostalbkreis)
  • 26. Februar 2024 in 88637 Leibertingen-Thalheim (Landkreis Sigmaringen)
  • 14. März 2024 in 77652 Offenburg-Bohlsbach (Ortenaukreis)

Teilnahme bis zum 15. Mai 2024

Interessenten können sich bis zum 15. Mai 2024 beim zuständigen Regierungspräsidium anmelden.

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zeigen, wie sie sich auf dem Land für die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und baulichen Belange ihres Dorfes engagieren. Prämiert werden dabei sowohl Ideen, Projekte und Vorhaben, die das Leben in Dörfern attraktiv gestalten, als auch das Engagement der Dorfgemeinschaft insgesamt. Den erfolgreichen Dörfern des Wettbewerbs verleiht das MLR neben Preisgeldern auch Gold-, Silber und Bronzemedaillen. Zudem gibt es Sonderpreise für beispielhafte Leistungen. Die besten Projekte werden außerdem zum Bundesentscheid im Jahr 2026 gemeldet“, sagte Hauk.

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Das MLR ruft gemeinsam mit den Landkreisen, den Regierungspräsidien und den Verbänden dazu auf, sich am 28. bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Im Mittelpunkt steht das bürgerschaftliche Engagement. Dabei zählt nicht nur das bereits Erreichte, sondern auch, dass Sie die Dorfentwicklung gemeinsam planen und voranbringen.

Gefragt sind unter anderem gute Entwicklungskonzepte und die Verbesserung der Infrastruktur, um unternehmerische Initiativen, eine Gründerkultur und den ländlichen Tourismus zu unterstützen. Interessant sind beispielsweise die Nahversorgung, lokale Basisdienstleistungen, Aktivitäten zur nachhaltigen Mobilitätssicherung, zur Energieversorgung auf erneuerbarer Basis oder zum Breitbandausbau und zur Digitalisierung.

Im Fokus stehen Gemeinschaftsaktionen, interkulturelle und generationenübergreifende Aktivitäten sowie Initiativen, die den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft unterstützen. Auch ortsübergreifende Kooperation bei Bildungs-, Betreuungs-, Kultur- und Tourismusangeboten tragen dazu bei, dass Menschen gerne auf dem Land leben.

Gesucht werden Initiativen zur Erhaltung und Entwicklung ortstypischer Gebäude, beispielsweise die Verwandlung der alten Post in ein Dorfgemeinschaftshaus. Auch weitere Projekte zur Umgestaltung alter Gebäude, um sie auf eine andere Art zu nutzen, sind von Bedeutung. Aspekte des Naturschutzes, Aktivitäten zur Anpassung an den Klimawandel und die Erhaltung historischer Kulturlandschaften spielen ebenfalls eine Rolle.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Unser Dorf hat Zukunft

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Weitere Meldungen

Symbolbild: Ein kleines Rehkitz liegt regungslos in einem Maisfeld. (Bild: picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)
  • Landwirtschaft

Drohnen suchen Wildschwein­kadaver und retten Rehkitze

Wiedereröffnung des Hauses der Donauschwaben
  • Kulturerbe

Haus der Donauschwaben wiedereröffnet

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
  • Nahverkehr

Land fördert Kauf von über 200 umweltfreundlichen Bussen

ELR
  • Ländlicher Raum

Land fördert über 1.100 Strukturmaßnahmen

Businessfrau sitzt an einem PC
  • Frau und Beruf

30 Jahre Kontaktstellen Frau und Beruf

Eine Besucherin der Ausstellung mit dem Titel: „Kunst & Textil“ sieht sich am 20. März 2014 in der Staatsgalerie in Stuttgart die Skulptur „Foud Farie“ aus dem Jahr 2011 von Yinka Shonibare an.
  • Kunst und Kultur

Land benennt Hans-Thoma-Preis um

Zwei selbstbewusste Teammitglieder vor blauem Hintergrund mit dem Slogan "AMTLICH WAS BEWEGEN" und dem Wappen von Baden-Württemberg, als Teil einer Initiative des Finanzministeriums.
  • Personal

Finanzministerium startet neues Karriereportal

  • Kunst und Kultur

Dialogprozess zur Popkultur geht in die dritte Runde

Kisten mit Gemüse und Obst.
  • Ernährung

Genossenschaften im Agrar- und Ernährungssektor

Im Wasser einer renaturierten Moorfläche spiegelt sich die Sonne. (Foto: © dpa)
  • Naturschutz

Erwerb natur- und klimaschutzwichtiger Flächen

Die Kabinettsmitglieder sitzen am Kabinettstisch der Villa Reitzenstein.
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 27. Februar 2024

Ein Feldweg schlängelt sich durch eine hügelige Landschaft mit Feldern. Oben links im Bild ist das Logo des Strategiedialogs Landwirtschaft zu sehen.
  • Landwirtschaft

Arbeitsgruppen beim Strategiedialog Landwirtschaft

Grundschule Schüler hören Lehrerin aufmerksam zu
  • Schule

Mehr als 2.700 Lehrkräfte gesucht

Über eine Landstraße krabbelt eine Kröte. (Foto: dpa)
  • Artenschutz

Amphibien gehen wieder auf Wanderschaft

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
  • Ernährung

Landesweite Ernährungstage 2024

Dr. Cornelia Hecht-Zeiler
  • Kultur

Neue Direktorin im Haus der Geschichte

Hände von Personen und Unterlagen bei einer Besprechung an einem Tisch.
  • Entlastungsallianz

Erstes Entlastungspaket für Bürokratieabbau vorgelegt

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
  • Gesundheitsberufe

Neue Runde für Landarztquote

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
  • Landwirtschaft

Internationale Fachmesse „Fruchtwelt Bodensee“

Collage aus zwei Bilder: Reihe aus Tischen und Stühlen in Drogenkonsumraum, Gruppenfoto mit Minister Manne Lucha und Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn.
  • Suchthilfe

Drogenkonsumraum in Freiburg eröffnet

Musikakademie und Kulturhotel Staufen
  • Musik

Eröffnung des Neubaus der BDB-Musikakademie in Staufen

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
  • JUNGES WOHNEN

Wiederbelebung von ungenutzten Gebäuden

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
  • Digitalisierung

Weitere Förderung für Digital Hub

Seillagenweinbau
  • Weinbau

Weinbranche zukunftsfähig weiterentwickeln

von links nach rechts: Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration; Andreas Arndt, Präsident des Amtsgerichts Heilbronn und Andreas Singer, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart.
  • Justiz

Neuer Präsident am Amtsgericht Heilbronn