SCHIENE

2,3 Millionen Euro für Ausbau und Modernisierung des Bahnhofs Möckmühl

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das Land fördert den Ausbau und die Modernisierung des Bahnhofs Möckmühl mit rund 2,3 Millionen Euro. Durch die Ausbaumaßnahmen verkürzen sich die Fahrzeiten der Züge und Verspätungen werden nicht mehr so leicht auf Züge der Gegenrichtung übertragen.

Die Deutsche Bahn AG modernisiert den Bahnhof Möckmühl und investiert gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg, der Stadt Möckmühl, dem Landkreis Heilbronn und dem Bund in den Ausbau des Bahnhofs Möckmühl. Das Land hat am 3. Dezember den Förderbescheid erlassen und beteiligt sich mit rund 2,3 Millionen Euro an den Maßnahmen.

Im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen werden die alten Bahnsteige abgebrochen und das Gleis 2 sowie die Oberleitungen versetzt, um einen neuen Mittelbahnsteig zu errichten und den Hausbahnsteig zu erneuern. Der Mittelbahnsteig wird zukünftig über Treppenanlagen und Aufzüge erreichbar sein. Zudem wird der Hausbahnsteig erhöht und dessen Zugänge erneuert. Beide Bahnsteige erhalten Leitsysteme für sehbehinderte Reisende sowie eine moderne Bahnsteigausstattung und eine neue Beleuchtung.

Die Fertigstellung von Bahnsteigen, Personenüberführung und Zuwegungen ist bis auf Restleistungen für Anfang Oktober 2019 geplant. Die Inbetriebnahme der Aufzüge erfolgt aufgrund des Bauablaufs voraussichtlich im Januar 2020. Es ist das zweite Vorhaben innerhalb kürzester Zeit, für die das Land an der Frankenbahn Geld in die Hand nimmt. Voraus ging die Modernisierung des Bahnhofs Züttlingen, der mit 1,3 Millionen Euro aus Landeszuschüssen finanziert wurde.   

Durch diese Ausbaumaßnahmen verkürzen sich die Fahrzeiten der Züge und Verspätungen werden nicht mehr so leicht auf Züge der Gegenrichtung übertragen. An den Knotenpunkten Stuttgart und Würzburg lassen sich so die Anschlusszüge besser erreichen.

„Ein attraktiver SPNV muss zuverlässig und barrierefrei sein. Die Fahrgäste profitieren von besseren Umsteigeverbindungen und einem bequemeren Ein- und Ausstieg. Und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können die Züge jetzt uneingeschränkt nutzen“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. Ziel des Landes ist, dass künftig neue oder umgebaute Anlagen bzw. Fahrzeuge des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) barrierefrei zugänglich sind. Das Land gewährt Zuschüsse für den Bau und Ausbau von ÖPNV-Anlagen unter der Voraussetzung, dass den Anforderungen der Barrierefreiheit möglichst weitgehend entsprochen wird. 

Weitere Meldungen

Ein Landwirt betankt sein Gespann mit Gülle um diese anschließend auf einem Feld auszubringen. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Gentges fordert Aufstockung des Hilfspakets für Düngerpreise

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Hochschulen

Schnellbau-Initiative bringt zusätzlichen Investitionsschub

Übergabe des Förderbescheids durch Staatssekretär Thomas Dörflinger (zweiter von rechts)
Wirtschaft

Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk

Symbolbild: Eine Frau sitzt an einem Dorfbrunnen. (Foto: © dpa)
Baukultur

Land fördert kommunale Gestaltungsbeiräte

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
EU-Donauraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken Witschaft

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort stärken

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Beschädigte Brandschutztür im Kernkraftwerk Philippsburg

Eine Person erntet eine Traube bei der Weinlese.
Weinbau

Neue Verwaltungsvorschrift unterstützt Weinbau

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

Kernkraftwerk Neckarwestheim
Tätigkeitsbericht

Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz 2025

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Bescheidübergabe Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm
Wirtschaft

Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert