Arbeitsmarkt

1,5 Millionen Euro für innovative Projekte gegen Arbeitslosigkeit

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Frauen und zwei Männer schlagen in einem Meeting die Hände zusammen

Das Arbeitsministerium gibt 1,5 Millionen Euro für innovative Projekte zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Damit sollen Menschen, die beim Einstieg in den Arbeitsmarkt vor besonderen Hürden stehen, gezielt und bedarfsgerecht unterstützt werden.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt im Rahmen des Landesprogramms „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ bis Ende 2021 mit rund 1,5 Millionen Euro innovative Projekte zur Förderung von Frauen und älteren Arbeitssuchenden, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II erhalten.

„Es hat sich gezeigt, dass sich Frauen und Arbeitssuchende über 50 Jahre häufig schwerer beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt tun. Deshalb haben wir im Rahmen eines Ideenwettbewerbs Projektideen ausgewählt, die Menschen, die beim Einstieg in den Arbeitsmarkt vor besonderen Hürden stehen, gezielt und bedarfsgerecht unterstützen. Durch diese Projekte können wir innovative Ansätze erproben und neue Modelle entwickeln“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Geförderte Projekte

Von über 20 Projektanträgen wurden sechs Projekte ausgewählt: drei Projekte, die sich speziell auf arbeitssuchende Frauen im SGB II-Leistungsbezug konzentrieren, zwei Projekte speziell für Arbeitssuchende über 50 im SGB II-Leistungsbezug und ein Projekt, das sich an beide Zielgruppen richtet. Die Projekte werden in 13 Stadt- und Landkreisen durchgeführt. Ziel der Projekte ist die Stabilisierung der persönlichen Situation, Beseitigung von Hemmnissen, die eine Arbeitsaufnahme verhindern, sowie eine schrittweise Heranführung an den Arbeitsmarkt. Die folgenden sechs Träger werden zunächst bis Ende 2021 gefördert:

Bereits in der Vergangenheit hat Baden-Württemberg Vorbildmodelle zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit entwickelt. So enthält beispielsweise das zum 1. Januar 2019 auf Bundesebene eingeführte Teilhabechancengesetz einen Passiv-Aktiv-Tausch nach baden-württembergischem Vorbild. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass man am Ball bleibt und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sichtet. Daher freue ich mich besonders, dass die Projekte bereits am 1. Juli starten. Wir wollen auch weiterhin bei der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit mit neuen Modellen Vorreiter sein“, so die Ministerin.

Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“

Das Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ 2020 besteht aus vier Bausteinen: Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga), Unterstützung von Arbeitslosenberatungszentren (ALOZ), Förderung des Netzwerks Teilzeitausbildung und dem Ideenwettbewerb. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium für das Landesprogramm rund drei Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“

Weitere Meldungen

Seitlich geöffnetes Feuerwehrfahrzeug. Quelle: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Klasse D3FG, Schuljahr 09/10
Kommunen

Land beschafft Löschfahrzeuge für Städte und Gemeinden

Ein Smartphone wird in Händen gehalten.
Verbraucherschutz

Betrugsmaschen auf Social-Media-Plattformen erkennen

Die Strohgäubahn steht im Bahnhof von Korntal. (Foto: dpa)
Schienenverkehr

Land stärkt kommunale Nebenbahnen

Traktor auf einem Feld
Ökolandbau

Land fördert überregionale Koope­rationen der Bio-Musterregionen

Bürger wählt (Foto: © dpa)
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Logo des Dr.-Rudolf-Eberle-Preises: Der Stauferlöwe in einem gelben Kreis steht vor dem Schriftzug „INNOVATION BW – Innovationspreis Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ auf weißem Hintergrund
Innovation

Ausschreibung für Innovationspreis des Landes 2026 gestartet

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

Gesprächsrunde mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) am 26. November 2025 an der Wilhelmsschule in Stuttgart-Wangen, an der ein Pilotprojekt der Familiengrundschulzentren eingerichtet wird.
Bildung

Land stärkt Erziehungspartnerschaft

Illustration eines Zuges. Dieser fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Digitaler Knoten Stuttgart" vorbei.
Schienenverkehr

340 Millionen Euro für Digitalen Knoten Stuttgart

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem