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Wirksamkeit der Stadionallianzen wissenschaftlich bestätigt

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Polizeikräfte bei einem Einsatz im Fußballstadion.

Das Land hat mit den Stadionallianzen einen neuen Weg beschritten – nun wurde es wissenschaftlich bestätigt: Die Stadionallianzen wirken. Durch die enge Zusammenarbeit in den Allianzen konnte die Anzahl der Straftaten und Verletzten reduziert und somit ein sicheres Stadionerlebnis gewährleistet werden.

„Mit unserem Konzept der Stadionallianzen holen wir alle Akteure rund um einen Fußballstandort an einen Tisch. Mit einer Kommunikation auf Augenhöhe und einem gemeinsamen Verantwortungsgefühl sorgen wir für mehr Sicherheit beim Fußball. Die Akteure vor Ort stellen den Stadionallianzen ein ganz hervorragendes Zeugnis aus. Sie attestieren dieser Art der Zusammenarbeit eine hohe Effektivität und große Bedeutung, um die Sicherheit in und um die Fußballstadien weiter zu erhöhen. Unsere Stadionallianzen finden zudem in anderen Ländern der Bundesrepublik Deutschland regen Anklang, das sehen wir als weitere Bestätigung für unser erfolgreiches Handeln“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenmister Thomas Strobl. Anlass war die Veröffentlichung der Ergebnisse eines Forschungsprojekts (PDF) zu den baden-württembergischen Stadionallianzen.

Wirksamkeit der Stadionallianzen wissenschaftlich bestätigt

Die Wirksamkeit der Stadionallianzen wurde durch ein Forschungsprojekt, das im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat sowie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft von der Fachhochschule Potsdam durchgeführt wurde, wissenschaftlich bestätigt. 91 Prozent der befragten lokalen Sicherheitsakteure gaben an, die Stadionallianzen als Ergänzung zur bisherigen Besprechungsstruktur als wichtig und gewinnbringend anzusehen. Die Studie empfiehlt deshalb eine dauerhafte Verankerung der Stadionallianzen im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit, eine regionale Vertiefung der bestehenden Ansätze und bundesweit eine mögliche Ausweitung des Modells auf andere Länder – als partizipativer Ansatz unter enger Einbindung der Akteure vor Ort.

„Der entscheidende Impuls und die Umsetzungen in die Praxis erfolgten damals durch unsere Landesinformationsstelle Sporteinsätze im Innenministerium. Wegbegleiter und enger Partner an unserer Seite war und ist die Deutsche Fußball Liga, mit der wir gemeinsam die Stadionallianzen ins Leben gerufen haben und mit der wir auch weiterhin einen Fokus auf die Weiterentwicklung legen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Stadionallianzen sollen Zusammenarbeit intensivieren

Seit der Saison 2017/2018 verfolgt das Innenministerium Baden-Württemberg den Ansatz der Stadionallianzen zur Intensivierung einer vertrauensvollen, verantwortungsvollen und effektiven Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsakteuren von Polizei, Kommunen, Vereinen und Fanorganisationen. Durch die enge Zusammenarbeit in den Stadionallianzen konnte die Anzahl der Straftaten und Verletzten reduziert und somit ein sicheres Stadionerlebnis gewährleistet werden. Damit einhergehend reduzierte sich der Sicherheitsaufwand und somit auch insbesondere die Anzahl der eingesetzten Polizeikräfte erheblich. „Die Polizistinnen und Polizisten werden dringlich an anderer Stelle gebraucht“, betonte Innenminister Thomas Strobl abschließend.

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