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Ernährung
  • 14.12.2017

Wettbewerb für Schulverpflegung gestartet

  • Schüler eines Gymnasiums essen in der Mensa der Schule. (Foto: © dpa)

    Quelle: © dpa

Das Land sucht mit einem Wettbewerb zehn Schulen in Baden-Württemberg, die die Verpflegung ihrer Schülerinnen und Schüler beispielhaft verbessern möchten. Bewerbungen sind ab sofort und bis 31. Januar 2018 möglich.

„Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität der Schulverpflegung auf hohem Niveau weiter zu verbessern. Mit unserem Wettbewerb für Modellprojekte bieten wir zehn ausgewählten Schulen ein individuelles Coaching auf ihrem Weg hin zu einem für die Schülerinnen und Schüler attraktiven und guten Essensangebot“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch. Gutes Essen in der Schule sei eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit gerade junger Menschen, präge das spätere Ernährungsverhalten und trage zu einem wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln bei.

„Wir sehen die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als Richtschnur für eine gesund erhaltende und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung. Mit unserem Wettbewerb möchten wir dazu beitragen, dass mehr Schulen diesen Standard berücksichtigen“, sagte die Staatssekretärin. Bei der Umsetzung einer guten Schulverpflegung stünden die Schulträger, die Schulleitungen und die Speisenanbieter mitunter vor großen Herausforderungen. Das Essen solle nicht nur gesund und nachhaltig sein, es müsse vor allem gut bei den Kindern und Jugendlichen ankommen, schmecken und gleichzeitig wirtschaftlich bleiben. Deswegen sei es wichtig, dass alle Beteiligten von Anfang an einem Strang ziehen würden.

Schulen können sich bewerben

„Ab sofort und bis zum 31. Januar 2018 könnten sich interessierte Schulen im Land für unser Modellprojekt bewerben. Eine unabhängige Expertenjury wählt davon zehn Pilotschulen aus, die dann ein individuelles Coaching zur Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards und der Durchführung der DGE-Zertifizierung erhalten“, erklärte die Staatssekretärin. Das Projekt sei ein Baustein bei den zahlreichen Aktivitäten des Landes im Bereich der Schulverpflegung. Die Teilnahme am Projekt sei für die ausgewählten Schulen gebührenfrei. Die Kosten für das Coaching und die Zertifizierungen übernehme das Land.

Die zehn ausgewählten Schulen erhalten ab März 2018 neun Monate lang mit bis zu drei individuellen Terminen vor Ort von einem Praxisbegleiter Kita- und Schulverpflegung umfangreiche Unterstützung und Begleitung. Bei einem gemeinsamen Auftaktgespräch im Frühjahr 2018 und einer Netzwerkveranstaltung im Sommer 2018 werden die Ziele mit den zehn ausgewählten Projektschulen besprochen. Auch ist ein fachlicher Austausch zwischen den Pilotschulen innerhalb eines Netzwerkes vorgesehen.

Bewerben kann sich jede Schule, die:

  • ihren Sitz in Baden-Württemberg hat,
  • eine warme Mittagsverpflegung anbietet,
  • einen Verpflegungsbeauftragten als Ansprechpartner für den Praxisbegleiter stellt,
  • bereit ist, sich selbst aktiv in den Coaching-Prozess einzubringen und Veränderungen zu bewirken, und
  • das ausgefüllte Bewerbungsformular rechtzeitig bis zum 31. Januar 2018 an die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung zurücksendet.

Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V.: Modellprojekt „Schulverpflegung 2018“


Kontakt

Das baden-württembergische Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Kernerplatz 10
70182 Stuttgart

Bürgerreferentin:

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