Kultur

Weiterentwicklung der Musikhochschulen des Landes

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Musikstudenten proben Chello mit einem Honorarlehrbeauftragten in der Musikhochschule in Trossingen. (Foto: © dpa)

Kunstministerin Theresia Bauer hat das neue Landeszentrum MUSIK-DESIGN-PERFORMANCE der Musikhochschule Trossingen eingeweiht. Alle Bereiche der Hochschule – von der Musikpädagogik über die Studiengänge Performance bis zur medialen Soundgestaltung – sind eingebunden und sollen durch das Landeszentrum weiterentwickelt werden.

„Das Landeszentrum MUSIK-DESIGN-PERFORMANCE der Musikhochschule Trossingen ist ein Brückenbauer – zwischen Bewahrung der Musiktradition und Ergreifen der neuen Möglichkeiten unserer zunehmend digitalisierten Welt. Mit starken Partnern, wie der Hochschule Furtwangen und dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM), wird hier in Trossingen ein höchst innovativer Schwerpunkt gesetzt“, sagte die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer anlässlich der Einweihung des neuen Landeszentrums in Trossingen.

Musik trifft auf digitale Medien

„Hier in Trossingen entsteht ein neuer Ort des Lernens, des Forschens und Vorantreibens von innovativen Projekten: Alle Bereiche der Hochschule von der Musikpädagogik über die Studiengänge Performance bis zur medialen Soundgestaltung sind eingebunden und sollen durch das Landeszentrum weiterentwickelt werden“, so Bauer. Digitale Kompetenzen sollten künftig auch verstärkt in die gymnasialen Lehramtsstudiengänge und die Bachelorstudiengänge einfließen. „Zu den Aufgabenfeldern einer Musikhochschule in einer komplexer werdenden Welt gehört auch die Entwicklung neuer Bildungsangebote für Musikschulen, Musik-Akademien und allgemeinbildende Schulen“, so die Ministerin weiter.

Die hervorragende internationale Reputation der fünf Musikhochschulen im Land könne langfristig am besten durch eine stärkere Profilierung der Standorte gesichert werden. Ein wichtiges Element dieser Profilierung stellen die fünf Landeszentren dar, mit denen innovative Ansätze an den Musikhochschulen gestärkt und nach außen sichtbar gemacht werden. „Mit den fünf Landeszentren schaffen wir es, gemeinsam, aber arbeitsteilig ein exzellentes Vollangebot für Baden-Württemberg zu gewährleisten“, betonte Ministerin Bauer.

Bessere Vergütung der Lehrbeauftragten

Auch die vereinbarte deutliche Anhebung der Vergütung der Lehrbeauftragten bis 2020, die hälftig durch Hochschulen und Land finanziert wird, konnte bereits zu großen Teilen erreicht werden. An mehreren Standorten ist sie bereits in vollem Umfang umgesetzt. „Mit unserem Modell stehen den Musikhochschulen nun mehr Mittel zur Verfügung, mit denen sie sukzessive die Vergütung der Lehrbeauftragten verbessern können. Baden-Württemberg kommt hier bundesweit eine Vorreiterrolle zu“, so die Ministerin. „Unsere Strategie wird hier am Beispiel der Hochschule Trossingen bestätigt: Was zählt, ist die Qualität der Ausbildung. Sie macht zukunftsfähig“, sagte Ministerin Bauer abschließend.

Weitere Informationen

Das Wissenschaftsministerium und die fünf Musikhochschulen des Landes haben sich gemeinsam darauf verständigt, die Ergebnisse der Ende 2014 abgeschlossenen „Zukunftskonferenz Musikhochschulen“ auf Grundlage von individuell geschlossenen Zielvereinbarungen sukzessive umzusetzen. So wurden in einem Wettbewerbsverfahren fünf Landeszentren ausgezeichnet, die an den fünf Standorten im Land herausragende Profile sichtbar machen sollen.

Folgende Landeszentren wurden mittlerweile eingerichtet:

  • Musikhochschule Freiburg:  Lehr- und Forschungszentrum Musik,
  • Musikhochschule Mannheim: Dirigieren,
  • Musikhochschule Karlsruhe: Musikjournalismus und Musikinformatik,
  • Musikhochschule Stuttgart: Campus Gegenwart und
  • Musikhochschule Trossingen: Musik-Design-Performance.

Weitere Meldungen

Eine gelbe Leiter steht vor einem Bücherregal
Literatur

Alfred Kröner Verlag erhält Verlagspreis Literatur 2026

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Hochschulen

Schnellbau-Initiative bringt zusätzlichen Investitionsschub

Oper Stuttgart
Sanierung Opernhaus

Pläne für Interimsspielstätte liegen vor

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Die Faxen
Landesjubiläum 2027

Jubiläumssong für Baden-Württemberg gewählt

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst

Publikum bei der Tagung "Gemeinsam Digital"
Kunst und Kultur

Tagung stärkt Museen im digitalen Wandel

CKT
Kunst und Kultur

24 Amateurmusik-Vereine mit Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt

Karl-Heinz Ott
Kunst und Kultur

Karl-Heinz Ott erhält Friedrich-Schiller-Preis 2026

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Tamas Detrich und Petra Olschowski bei Vertragsunterzeichnung
Kunst

Tamas Detrich bleibt Intendant des Stuttgarter Balletts

Blick auf die Burg Hohenzollern.
Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Esslingen Marktplatz Geiselbachkanal
Denkmalförderung

Rund 6,9 Millionen Euro für 63 Kulturdenkmale