Welterbe

Land fördert Welterbestätten mit 1,4 Millionen Euro pro Jahr

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Zisterzienserkloster Maulbronn
Zisterzienserkloster Maulbronn, Westfassade

Das Land fördert die Welterbestätten in Baden-Württemberg ab 2024 mit 1,4 Millionen Euro pro Jahr. Der Welterbefonds BW unterstützt die wertvolle Arbeit der Trägerinnen und Träger von Welterbestätten.

Ab diesem Jahr fördert der Welterbefonds BW die Trägerinnen und Träger der sieben UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg mit 1,4 Millionen Euro jährlich. Zum Start des neuen Förderprogramms sagte die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Welterbefonds die wertvolle Arbeit der Trägerinnen und Träger von Welterbestätten noch besser unterstützen können.“

Jede Welterbestätte kann pro Kalenderjahr Fördermittel von bis zu 200.000 Euro abrufen. Die Abwicklung des Förderprogramms übernimmt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD). Dort erhalten die Trägerinnen und Träger der sieben Welterbestätten in Baden-Württemberg die Unterlagen zum Förderprogramm sowie eine Beratung zur Antragsstellung.

Welterbestätten bewahren und Kulturgeschichte vermitteln

„Mit dem Welterbefonds BW fördern wir denkmalverträgliche Projekte zum Schutz, zum Erhalt, zur Pflege, zur Vermittlung und zur Vernetzung der UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg. Damit wollen wir dazu beitragen, das gemeinsame Erbe der Menschheit für unsere Kinder und Kindeskinder zu bewahren und die Bedeutung dieser herausragenden Stätten der Kulturgeschichte auf vielfältige Weise zu vermitteln“, sagte Ministerin Razavi.

Der UNESCO-Welterbetitel ist eine der bedeutendsten internationalen Auszeichnungen für das Kultur- und Naturerbe der Welt. Aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung auch innerhalb der Denkmallandschaft von Baden-Württemberg hat sich die Landesregierung im aktuellen Koalitionsvertrag dazu bekannt, einen besonderen Fokus auf den Schutz, die Pflege und die Vermittlung der sieben Welterbestätten in zu legen und hierfür ein spezielles Förderprogramm aufzulegen: den Welterbefonds BW.

Mit der Eintragung einer Stätte in die Welterbeliste ist keine finanzielle Förderung durch die UNESCO verbunden. Die Landesdenkmalpflege unterstützt die Trägerinnen und Träger von Welterbestätten jedoch bereits seit langem beim Erhalt der Stätten im Rahmen der Denkmalförderung des Landes. Daher soll der neue Welterbefonds BW einen besonderen Akzent auf die Förderung von Angeboten zur Vermittlung des kulturellen Erbes legen und die Welterbestätten zur stärkeren Vernetzung untereinander animieren.

Welterbe in Baden-Württemberg

Mitglieder der baden-württembergischen Welterbefamilie sind:

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen: Film „Die sieben Welterbewunder“

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen: Broschüre „Die sieben Welterbewunder“ (PDF)

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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