Wasserstoff

Wasserstoff-Roadmap gemeinsam erarbeiten

Ein Mann betankt ein Automobil mit Wasserstoff.

Die Wasserstoff-Roadmap des Landes soll den Weg zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg bereiten. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie kann bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Umsetzung der Energiewende langfristig einen wichtigen Beitrag leisten.

Helmfried Meinel, Ministerialdirektor des Umweltministeriums, hat für die Wasserstoff-Roadmap der Landesregierung geworben. Auf einer Veranstaltung der Firma MAHLE GmbH zum Thema Wasserstoff im Verkehrssektor hob er hervor: „Baden-Württemberg besitzt mit seiner Unternehmens- und Forschungslandschaft im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sehr gute Voraussetzungen, um national und international Vorreiter zu werden.“ Als konkretes Beispiel nannte er die vom Land mit 18,5 Millionen Euro geförderte Forschungsfabrik HyFab. In dieser werde die industrielle Fertigung und Inbetriebnahme von Brennstoffzellenstapeln entwickelt und erprobt. Damit bereite das Baden-Württemberg den Markthochlauf der Technologie vor.

Potenziale nutzen und weiter ausbauen

„Wir müssen unsere Potenziale jetzt nutzen und weiter ausbauen, wenn wir die Standortvorteile des Landes sichern wollen,“ betonte Meinel. „Den Weg zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg soll unsere Wasserstoff-Roadmap bereiten. An dieser arbeiten wir gerade mit Hochdruck und verarbeiten die Beiträge, die im öffentlichen Beteiligungsprozess eingegangen sind. Es ist uns wichtig, dass die Roadmap nicht nur ein Programm der Landesregierung ist, sondern sich relevante Stakeholder engagieren und ihre Expertise einbringen.“

Die Automobilindustrie stehe aktuell vor großen Herausforderungen. Sie müsse in der Zukunft deutlich klimafreundlicher werden. Ministerialdirektor Meinel warnte jedoch davor, grünen Wasserstoff als Allheilmittel für den Verkehrssektor zu sehen. Eine direkte Nutzung von erneuerbarem Strom bleibe nun mal effizienter. Es gebe jedoch Anwendungen, für die es keine andere oder nur schwierig emissionsfreie Alternativen gebe. Dazu gehören Nutzfahrzeuge oder der Luft- und Schiffsverkehr. Hier werde die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mittel- bis langfristig zum Einsatz kommen. Das gelte aber auch für andere Sektoren wie die Chemie- oder Stahlindustrie.

Der Dialogprozess zur Wasserstoff-Roadmap BW

Am 8. Juli startete die Landesregierung ihren Dialogprozess zur Erstellung der Roadmap Wasserstoff Baden-Württemberg. Alle relevanten Stakeholder waren aufgerufen, ihre Anregungen und Kommentare zu verschiedenen Themenfeldern rund um Erzeugung, Transport und Nutzung von Wasserstoff über das Beteiligungsportal einzubringen.

Über das Beteiligungsportal gingen über 250 Kommentare und rund 1.600 Bewertungen ein. Weitere Stellungnahmen wurden per Mail übermittelt. Aktuell nimmt das Umweltministerium die Bewertung und Strukturierung der Beiträge vor. In einem anschließenden Dialogprozess mit den verschiedenen Akteuren im Land wird das Umweltministerium diese spiegeln. Die Roadmap Wasserstoff Baden-Württemberg soll im Dezember dieses Jahres fertiggestellt sein und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie kann bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Umsetzung der Energiewende langfristig einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu muss der Wasserstoff klimaneutral hergestellt werden. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn der Wasserstoff anhand erneuerbaren Strom mittels Elektrolyse erzeugt wird.

Umweltministerium: Wasserstoffwirtschaft

Beteiligungsportal: Wasserstoff-Roadmap BW

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