Forschung

Vier Millionen Euro für Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)

Die Landesregierung fördert die zweite Phase des Leistungszentrums Nachhaltigkeit Freiburg mit rund vier Millionen Euro. Die Einrichtung hat sich zu einem wichtigem Motor für die Technologieentwicklung im Nachhaltigkeitsbereich entwickelt.

Die Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördern die zweite Phase des Leistungszentrums Nachhaltigkeit (LZN) in Freiburg mit in Summe rund vier Millionen Euro. Am LZN wird seit 2015 an innovativen Lösungen zum Thema nachhaltige Entwicklung geforscht.

„Es gilt nun, die in der Pilotphase erzielten Forschungsergebnisse in den kommenden zwei Jahren in praxistaugliche und erfolgversprechende Geschäftsmodelle umzusetzen“, so Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Motor für die Technologieentwicklung im Nachhaltigkeitsbereich

„Das Leistungszentrum Nachhaltigkeit in Freiburg hat in der Pilotphase rund 16 Millionen Euro aus Industrie und wirtschaftsnahen Stiftungen angezogen. Das unterstreicht die hohe Bedeutung des Themas für Innovationen. Freiburg ist damit ein Motor für die Technologieentwicklung im Nachhaltigkeitsbereich“, ergänzte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Das Leistungszentrum Nachhaltigkeit ist eine Kooperation der Albert-Ludwigs-Universität mit den fünf Fraunhofer-Instituten am Standort Freiburg. Seit Beginn der ersten Förderphase durch die Landesregierung forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler inter- und transdisziplinär insbesondere in den Bereichen nachhaltige Werkstoffe, Energiesysteme, Resilienzforschung und Ansätze zur ökologischen und gesellschaftlichen Transformation. Dabei werden Unternehmen von Beginn an mit in die Forschung des Leistungszentrums einbezogen, um den Praxisbezug zu gewährleisten.

Forschungsergebnisse in praktische Anwendung bringen

Ziel der auf zwei Jahre angelegten zweiten Förderphase ist es, die erzielten Forschungsergebnisse in die praktische Anwendung zu bringen. Dies geschieht durch die Schaffung einer nationalen Transferinfrastruktur. Dazu werden in den kommenden zwei Jahren unter anderem sogenannte Demonstratorprojekte gefördert, anhand derer die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessierten Unternehmen die Transferfähigkeit der Forschungsergebnisse in die Praxis demonstrieren können. Das soll die Grundlage für praxistaugliche und erfolgversprechende Geschäftsmodelle bieten.

Daneben wird durch die Förderung die Vernetzung mit Akteuren aus dem Innovationsumfeld durch den Aufbau einer Servicestelle Weiterbildung und die Förderung unterschiedlicher Veranstaltungsformate gestärkt. Innovationsakteure sollen die am LZN beteiligten wissenschaftlichen Institutionen darin unterstützen, ihre Forschungsergebnisse in Anwendungen zu bringen.

Weitere Meldungen

Startup BW
  • Start-up BW

Schüler aus Albstadt entwickeln innovative Geschäftsideen

Studenten sitzen in der Universität bei der Begrüßung der Erstsemester-Studenten in einem Hörsaal. (Bild: picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
  • Hochschulen

Erfolg beim Professorinnen­programm 2030

Grundschule Schüler hören Lehrerin aufmerksam zu
  • Schule

Mehr als 2.700 Lehrkräfte gesucht

Hände von Personen und Unterlagen bei einer Besprechung an einem Tisch.
  • Entlastungsallianz

Erstes Entlastungspaket für Bürokratieabbau vorgelegt

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
  • Gesundheitsberufe

Neue Runde für Landarztquote

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
  • Start up BW

„Ethitek“ im Landesfinale des Start-up-Wettbewerbs

Umweltministerin Thekla Walker (Mitte) heißt neue Klimabündnis-Unternehmen willkommen. Mit dabei Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen (von links): Alexander Eckstein (Eugen Hackenschuh e. K.), Philipp Tiefenbach (Dorfbäckerei Tiefenbach), Stefan Lohnert (Landesmesse Stuttgart GmbH), Hans Jürgen Kalmbach (Hansgrohe SE), Dr. Hannes Spieth (Umwelttechnik BW GmbH), Jürgen Junker (Mott Mobile System GmbH & Co. KG), Diana Alam (HUGO BOSS AG) und Ina Borkenfeld (Heidelberg Materials AG)
  • Klimaschutz

Neun neue Unternehmen im Klimabündnis

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
  • Digitalisierung

Weitere Förderung für Digital Hub

Seillagenweinbau
  • Weinbau

Weinbranche zukunftsfähig weiterentwickeln

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
  • Schülerpraktika

Start der Praktikumswochen Baden-Württemberg 2024

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
  • Wasserstoff

Land fördert regionale Wasserstoffkonzepte

Auswärtige Kabinettssitzung in der Landesvertretung in Brüssel
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Februar 2024

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
  • Ländlicher Raum

Positionspapier zur Weiterent­wicklung des EFRE überreicht

Ein Stempel mit der Aufschrift "Bürokratie" liegt auf Papieren.
  • Bürokratieabbau

Aufruf zur Meldung bürokratischer Belastungen

Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl.
  • Gesundheits- und Pflegeberufe

Fachkräfteoffensive für mehr Pflegekräfte aus dem Ausland

Baden-Württemberg und die Vereinigten Arabischen Emirate vereinbaren Zusammenarbeit in Energie- und Wirtschaftsfragen (von links): Energieministerin Thekla Walker, Minister für Industrie und Fortschrittstechnologien der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Dr. Sultan Ahmed al Jaber, und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Klimaschutz

Zusammenarbeit mit den Ver­einigten Arabischen Emiraten

Ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts Stuttgart hält eine Platte mit Gewebekulturen in seinen Händen. (Bild: Michele Danze / dpa)
  • Tierschutz

Land fördert Forschung zur Vermeidung von Tierversuchen

Symbolbild: Ländlicher Raum. (Bild: Elke Lehnert / Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
  • Ländlicher Raum

Online-Konsultation zur künf­tigen Ausrichtung von EFRE

Logo des Dr.-Rudolf-Eberle-Preises: Der Stauferlöwe in einem gelben Kreis steht vor dem Schriftzug „INNOVATION BW – Innovationspreis Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ auf weißem Hintergrund
  • Innovation

Innovationspreis 2024 ausgeschrieben

Ein Schild mit der Aufschrift "Universitätsklinikum" steht in Mannheim an einer Einfahrt zum Universitätsklinikum.
  • Hochschulmedizin

Antrag für Universitätsklinikverbund Heidelberg/Mannheim

Blick auf den größten Salzsee der Welt, den Salar de Uyuni, im bolivianischen Hochland.
  • Rohstoffe

Herausforderungen und Chan­cen bei der Rohstoffversorgung

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
  • Forschung

Mikroorganismen als Helfer im Klimaschutz

Ein Auszubildender im Handwerk arbeitet am an einer Berufsschule an einer Werkbank mit Holz.
  • HANDWERK

Land fördert Deutsches Handwerksinstitut

Portraits der vier ausgewählten Wissenschaftlerinnen des Margarete von Wrangell-Programms
  • Hochschulen

Vier Wrangell-Juniorprofessuren vergeben

Jurysitzung des Staatspreises Baukultur 2024
  • Baukultur

Nominierungen für den Staatspreis Baukultur 2024