Katastrophenschutz

Unterstützung nach Hochwasser im Saarland

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Am vergangenen Wochenende waren auf Anforderung des Saarlandes sechs Hochwasserzüge der Feuerwehren aus Baden-Württemberg im Großraum Saarbrücken im Einsatz.

„Wir müssen schnell sein, wenn es zählt, wenn es nämlich um Menschenleben geht. Das hat am vergangenen Wochenende hervorragend geklappt. Dafür möchte ich den 112 Einsatzkräften aus Baden-Württemberg meinen Dank aussprechen, die im Saarland tatkräftig mit angepackt haben. Sie haben tolle Arbeit geleistet. Mit meinem saarländischen Kollegen, Innenminister Reinhold Jost, stand ich telefonisch persönlich in Kontakt, der die schnelle Hilfe aus unserem Land sehr zu schätzen weiß. Der Einsatz hat gezeigt: Wir haben aus den Erfahrungen bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal noch einmal zusätzlich gelernt und mit ständigen Übungen unsere Routinen und Standards verbessert. Damit konnten die Interventionszeiten verkürzt werden und so schnell Hilfe vor Ort gebracht werden – ohne dass das zu Lasten der Sicherheit im eigenen Land geht. Auch wenn wir hoffen, dass wir es nicht brauchen: Wir sind für weitere Anforderungen, im eigenen wie auch benachbarten Ländern, gerüstet und stehen bereit,“ so Innenminister Thomas Strobl nach der Rückkehr der Feuerwehr-Einsatzkräfte aus dem Einsatzgebiet.

Sechs Hochwasserzüge aus dem Land im Großraum Saarbrücken im Einsatz

Am vergangenen Wochenende waren auf Anforderung des Saarlandes seit Samstagmorgen sechs Hochwasserzüge der Feuerwehren aus Baden-Württemberg im Großraum Saarbrücken im Einsatz. Die Hochwasserzüge verfügen über spezielle Technik zum Abpumpen von Schmutzwasser, zum Freiräumen von Verkehrswegen und Unterstützung beim Bau von provisorischen Dämmen, zum Beispiel mit Sandsäcken. Jeder Zug besteht aus fünf Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften, die vor Ort der Einsatzleitung unterstellt werden. Zudem war die Landesfeuerwehrschule mit vier Einsatzkräften als Vorauskommando im Einsatz, um den Einsatz der Hochwasserzüge vorab abzustimmen. In Summe waren damit 112 Einsatzkräfte mit 31 Fahrzeugen aus Baden-Württemberg im Saarland vor Ort.

In den vom Hochwasser am stärksten betroffenen Bereichen übernahmen die Feuerwehrangehörigen das Auspumpen von Kellern, das Sichern einer Gasleitung vor Unterspülung, das Freiräumen von Verkehrswegen und die Entfernung von Schlamm. Sie waren dabei vorrangig in Saarbrücken und den umliegenden Gemeinden im Einsatz und arbeiteten Hand in Hand mit den Kräften aus dem Saarland und vielen Helferinnen und Helfern der Hilfsorganisationen Die letzten Einsatzkräfte kehrten am 19. Mai 2024 um 11.30 Uhr zurück.

Pressemitteilung vom 18. Mai 2024: Hochwasserlage im Saarland

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