Hochbau

Uni Freiburg erhält neues Forschungsgebäude

Berechne Lesezeit
  • Teilen
v.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfram Burgard, Sprecher von BrainLinks-BrainTools, Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Finanzministerin Edith Sitzmann, Karl-Heinz Bühler, Leitender Baudirektor Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Freiburg, und Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg (Foto: © Uni Freiburg / Thomas Kunz)

Die Universität Freiburg erhält mit dem „Institute for Machine-Brain Interfacing Technology“ ein neues Forschungsgebäude. In dem Neubau können Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher praxistaugliche Anwendungen für Patientinnen und Patienten mit bisher nur schlecht behandelbaren Gehirn- und Nervenerkrankungen entwickeln.

Finanzministerin Edith Sitzmann hat am Mittwoch den Grundstein für das neue Forschungsgebäude „Institute for Machine-Brain Interfacing Technology“ (IMBIT) der Universität Freiburg gelegt. Der Neubau entsteht auf dem Campus auf dem Flugplatzareal der Universität.

„Mit der Nähe zur Mikrosystemtechnik und Informatik hat das neue Forschungsgebäude einen idealen Standort. Im IMBIT können die Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher auf rund 3.200 Quadratmetern interdisziplinär zusammenarbeiten. Dafür schaffen wir optimale Voraussetzungen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

„Gerade in der Medizintechnik wird die Digitalisierung große Fortschritte ermöglichen. Eine grundlegende Voraussetzung für Innovationen ist hierbei, geeignete Schnittstellen zwischen Mensch und Maschinen zu schaffen. So sind robotische Assistenzsysteme, die rein mental angesteuert werden können, Ziele der Forschung in Freiburg. Im IMBIT sind alle hierfür nötigen Kompetenzen in idealer Weise gebündelt“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Im IMBIT werden Forschergruppen aus den Ingenieurwissenschaften, Informatik und Robotik, Neurowissenschaften und Medizin zusammenarbeiten. Damit gibt es auf diesem Gebiet eine hohe fachliche Expertise. Ziel ist es, praxistaugliche Anwendungen für Patientinnen und Patienten mit bisher nur schlecht behandelbaren Gehirn- und Nervenerkrankungen zu entwickeln.

Weitere Informationen

Der Neubau hat eine zweigeschossige Robotikhalle, einen Veranstaltungsraum, Labore, Büros sowie Kommunikationszonen. Über das Nahwärmenetz des Heizkraftwerks des Universitätsklinikums wird der Neubau mit Wärme versorgt. Die Gebäudehülle hat Passivhausqualität und die Lüftungsanlage erhält eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung.

Das neue Forschungsgebäude soll Ende 2019 fertig gestellt werden. Die Gesamtbaukosten betragen rund 31,5 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund mit seiner überregionalen Forschungsförderung knapp die Hälfte. Jeweils etwa acht Millionen Euro investieren das Land aus dem Bauhaushalt sowie die Universität Freiburg.

Weitere Meldungen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Eine Frau arbeitet von zu Hause aus. (Bild: dpa)
Unternehmensgründungen

Pilotprojekt „Schneller Gründen“ gestartet

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Blick auf die Burg Hohenzollern.
Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an

Logo von Start up BW
Start-up BW

OSORA medical im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“