Ressourceneffizienz

Tag der Umwelt am 5. Juni 2018

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Platinen liegen in einer Elektrorecycling-Abteilung.

Unter dem Motto „Wir haben nur eine Erde – deshalb: Ressourcen schützen!“ findet am 5. Juni der diesjährige Tag der Umwelt statt. Ressourceneffizienz sei eine Frage der ökologischen, wirtschaftlichen und ethischen Verantwortung, erklärte der Umweltminister.

Unter dem Motto „Wir haben nur eine Erde – deshalb: Ressourcen schützen!“ wird am 5. Juni der diesjährige Tag der Umwelt begangen. „Der Schutz unserer natürlichen Ressourcen ist eine globale Zukunftsaufgabe“, sagte der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller. „Wir müssen den Ressourcenverbrauch vom Wirtschaftswachstum entkoppeln. Nur so können wir unseren Wohlstand, unsere Lebensqualität und zugleich eine hohe Umweltqualität sichern.“

Der globale Ressourcenverbrauch werde sich bis zum Jahr 2050 voraussichtlich mehr als verdoppeln, so Untersteller. „Die Konsequenzen sind wachsende Umweltzerstörung, vermehrte Konflikte um knappe Ressourcen, aber auch zunehmende wirtschaftliche Unsicherheiten bei der Rohstoffversorgung. Vor diesem Hintergrund hat die baden-württembergische Landesregierung das Thema Ressourceneffizienz zu einem der Leitmotive ihres politischen Handelns erklärt.“

Vorreiter in Sachen Ressourceneffizienz

„Bei unserer Ressourcenpolitik haben wir sowohl die Umwelt als auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und unserer Unternehmen im Blick“, betonte der Umweltminister weiter. „Unser Ziel ist es, international Vorreiter in Sachen Ressourceneffizienz zu werden.“

Mit der im März 2016 verabschiedeten Landesstrategie Ressourceneffizienz will Baden-Württemberg den effizienten Rohstoffeinsatz in der Wirtschaft voranbringen. Ziel ist es, den Rohstoffverbrauch dauerhaft vom wirtschaftlichen Wachstum zu entkoppeln. „Es geht darum, Maschinen, Technologien und Materialien so innovativ zu gestalten, dass sie Umwelt und Ressourcen schonen und gleichzeitig wirtschaftliche Wachstumsimpulse entstehen“, so Franz Untersteller.

Anfang dieses Jahres hat die Landesregierung eine Denkfabrik zum schonenden Umgang mit Ressourcen gegründet. Der Think Tank „Industrielle Ressourceneffizienz“ soll auf wissenschaftlicher Basis praktische und innovative Lösungen, Konzepte und Handlungsempfehlungen entwickeln und dabei sowohl den Produktionsprozess in den Unternehmen als auch die dabei eingesetzte Energie und natürlichen Ressourcen im Blick haben. „Mit dem Think Tank wollen wir den Dialog zwischen Industrie und Politik beflügeln, denn nur mit dem Knowhow und der Praxisnähe der Unternehmen im Land werden wir eine zukunftsfähige ressourcenstrategische Politik verwirklichen können“, sagte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Umweltministerium: Ressourceneffizienz und Umwelttechnik

Umweltministerium: Landesstrategie Ressourceneffizienz

Umweltministerium: Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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