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Starkes Europa, starke Regionen und starke Innovationen

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Menschen spiegeln sich in einem Fenster mit einer europäischen Flagge im Europäischen Parlament (Bild: picture alliance/Olivier Hoslet/EPA/dpa)

Ein starkes Europa und starke Regionen gehören zusammen. Eine Veranstaltung in Mannheim hat gezeigt, dass neben regional angepassten Innovationsstrategien auch die Vernetzung von Regionen weiter vorangetrieben und gezielt gefördert werden muss.

„Unser Ziel ist es, dass Baden-Württemberg eine der innovativsten Regionen Europas und Treiber zukünftiger Technologien und Geschäftsmodelle bleibt“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz bei der Veranstaltung „Starkes Europa – Starke Regionen – Starke Innovationen“ mit über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Mannheim. „Wir setzen alles daran, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Regionen und damit insbesondere auch der kleinen und mittleren Unternehmen im Land zu erhalten und weiter zu verbessern. Mit unserer Innovationsstrategie tragen wir als Land zur Sicherung der herausragenden Position Baden-Württembergs als Wirtschafts- und Innovationsstandort bei“, zeigte sich Schütz überzeugt.

Innovationsfähigkeit ist kein Selbstläufer

Gemeinsam mit der Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Sylvia M. Felder, dem Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz, sowie dem Verbandsdirektor des Verbands Region Rhein-Neckar, Ralph Schlusche, erörterte die Wirtschaftsstaatssekretärin, dass Innovationsfähigkeit kein Selbstläufer sei: „Baden-Württemberg muss sich im interregionalen, europäischen und globalen Wettbewerb weiterhin anstrengen. Die Innovationstätigkeit muss breit in der Fläche des Landes stattfinden“, betonte Schütz.

Verbandsdirektor Ralph Schlusche ergänzte aus seinem lokalen Blickwinkel: „Auch wir in der Metropolregion Rhein-Neckar legen unseren Fokus auf eine regionale Entwicklungsstrategie und eine professionelle Innovationspolitik zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, um eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen in Europa zu werden.“ Er betonte: „Der Landes-Wettbewerb RegioWIN des Wirtschaftsministeriums sowie die Förderung zum Aufbau eines regionalen Innovationsmanagements unterstützen hierbei gezielt.“

Schütz fordert zukunftsfähige europäische Innovationspolitik

Eine enge Verzahnung mit der Europäischen Kommission und deren Fördermöglichkeiten ist für Baden-Württemberg ebenfalls von großer Bedeutung. So forderte Staatssekretärin Schütz von der Europäischen Kommission eine zukunftsfähige Innovationspolitik: „Innovationskooperationen europäischer Regionen sollten deutlich stärker gefördert werden. Wir brauchen auch seitens der EU noch bessere Fördermöglichkeiten für interregionale Innovationskooperationen. Ziel muss es sein, mehr transregionale innovative Industrieprojekte zu realisieren, mit denen wir europäische Wertschöpfungsketten stärken können.“

Zustimmung erhielt Schütz von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder: „Baden-Württemberg ist eine der innovativsten Regionen in der Europäischen Union. Das Land profitiert enorm vom grenzüberschreitenden Austausch neuer Ideen und Erfahrungen innerhalb der Trinationalen Metropolregion Oberrhein.“

Vernetzung von Regionen weiter vorantreiben und gezielt fördern

Nach zahlreichen Vorträgen und Diskussionen – auch von Gastregionen aus Belgien und Frankreich – stand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Mannheim fest, dass neben regional angepassten Innovationsstrategien auch die Vernetzung von Regionen weiter vorangetrieben und gezielt gefördert werden muss.

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