Verkehr

Sicher auf dem Schulweg

Zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad: Auf dem Schulweg ist was los! Mit einem Pixi-Buch im Hosentaschenformat erreicht das Landesprogramm „MOVERS – Aktiv zur Schule“ pünktlich zum neuen Schuljahr nahezu jede Schultüte im Land – insgesamt über 100.000 Stück.

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Cover des Pixi-Buches "Auf dem Schulweg ist was los!" und eine Buchseite. Kinder, die fröhlich auf dem Weg zur Schule sind - mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Roller.

Über Pfützen springen, Glitzersteine finden, Eichhörnchen entdecken und mit Freunden lachen: Der Schulweg steckt voller Überraschungen. Das Landesprogramm des Verkehrs-, Kultus- und Innenministeriums „MOVERS – Aktiv zur Schule“ ermuntert mit einem Pixi-Buch alle Erstklässlerinnen und Erstklässler dazu, den eigenen Schulweg klimafreundlich zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zu entdecken.

Über 100.000 Exemplare von Schulen angefragt

Vor Schuljahresende informierte das Landesprogramm alle Grundschulen in Baden-Württemberg über die bevorstehende Veröffentlichung. Schulen konnten für ihre Schülerinnen und Schüler Bücher bestellen, die ihnen das Landesprogramm kostenfrei zur Verfügung stellt. Das Angebot traf auf großen Zuspruch: Rund 1.800 Grundschulen bestellten über 100.000 Exemplare des neuen Pixi-Buchs für ihre Schulanfängerinnen und -anfänger. Damit erreicht das Landesprogramm mit dem Buch fast jede Grundschule und erste Klasse in ganz Baden-Württemberg. Das Landesprogramm bietet damit Lehrkräften und Eltern einen guten Ansatzpunkt, das Thema „Selbstaktiver Schulweg“ direkt zu Schulbeginn gemeinsam mit den Kindern zu reflektieren.

Verkehrsminister Winfried Hermann stellte zufrieden fest: „Der Schulweg ist mehr als nur eine Strecke von Tür zu Tür. Er bietet Raum für Spaß, Eigenständigkeit und Freundschaft – Elemente, die wir uns grundsätzlich für unsere Kinder wünschen. Und mit dem Pixi-Buch machen wir diese Tatsache bereits für unsere Jüngsten greifbar und nachvollziehbar. Die kleinen Abenteuer des Alltags finden auch auf dem Schulweg unserer Hauptfigur Fritzi statt. Die große Rückfrage aus den Schulen zeigt uns, dass wir mit dem Thema einen Nerv getroffen haben. Daher freue ich mich ebenfalls, ankündigen zu können, dass wir das Angebot im Jahr 2024 wiederholen werden.“

„Für uns ist es ein großes Anliegen, dass die Kinder sicher zur Schule und wohlbehalten wieder nach Hause kommen”, sagte Kultusministerin Theresa Schopper. „Umso erfreulicher, dass die Jüngsten mit den neuen Pixi-Abenteuern des Landesprogramms MOVERS eine altersgemäße Motivation zur Achtsamkeit und Bewegung für den täglichen Schulweg bekommen. Die große Nachfrage der Schulen bestätigt uns das.”

Aufruf zur Vorsicht und Rücksicht an Verkehrsteilnehmende

„In Baden-Württemberg beginnt heute für rund 100.000 Kinder der erste Schultag und damit ein neuer Lebensabschnitt. Kinder können die Gefahren im Straßenverkehr noch nicht so gut einschätzen. Auch ist ihnen oft nicht bewusst, dass sie leicht übersehen werden können, etwa wenn sie hinter einem parkenden Auto die Straße überqueren wollen. Deshalb gilt jetzt erst recht: Seien Sie achtsam und nehmen Sie volle Rücksicht auf unsere Kleinsten“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Mit Spannbändern, Plakaten und Veranstaltungen werden die Bürgerinnen und Bürger an den Schulstart erinnert und zu einem achtsamen Verhalten im Straßenverkehr aufgefordert. Der eigenständig zurückgelegte Schulweg ist für die Entwicklung der Kinder wichtig und hält gerade in der Gruppe jede Menge Spaß bereit. Das Pixi-Buch von MOVERS soll die Lust am selbständigen und aktiven Weg zur Schule, möglichst mit anderen Kindern, wecken.

Aktion sicherer und aktiver Schulweg

Am Dienstag, 19. September, wollen Kultusministerin Theresa Schopper, Verkehrsminister Winfried Hermann und Innenminister Thomas Strobl außerdem zu Beginn des neuen Schuljahres gemeinsam für mehr Sicherheit und Aktivität auf dem Schulweg werben. In der Ameisenbergschule in Stuttgart geht es um die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, ihre tägliche Bewegungszeit sowie ihre Mobilität im Alltag. Im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern sowie der Schulleiterin wird die Verkehrssituation an der Schule dargestellt. Drei Stationen zeigen die jeweiligen Besonderheiten, Schwierigkeiten und Hürden auf dem Schulweg auf. Die Ministerin und die beiden Minister sind gefordert, die Stationen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse zu meistern.

Der eigenständige Schulweg ist mehr als nur ein lustiges Abenteuer

Seit vergangenem Jahr setzt sich das interministerielle Landesprogramm „MOVERS – Aktiv zur Schule“ für den sicheren und eigenständigen Schulweg von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg ein. Die Zielgruppe des Programms sind Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis sechszehn Jahren. Abseits der Motivation von Schulkindern, eigene Abenteuer auf dem Schulweg zu erleben, verfolgt das Landesprogramm „MOVERS – Aktiv zur Schule“ mit der Veröffentlichung auch ganz praktische Ziele im Sinne der Kinder. Denn mit dem selbstaktiven Schulweg geht auch ein stärkeres Gefühl der Selbstwirksamkeit einher. Die Kinder können selbstbestimmt am Straßenverkehr teilnehmen und prägen damit frühzeitig ihr eigenes Mobilitätsverhalten. Der gemeinsame Weg zur Schule mit Gleichaltrigen ermöglicht zudem das Knüpfen sozialer Kontakte den Austausch außerhalb des Klassenzimmers und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Nicht zuletzt erhalten Kinder schon früh morgens wertvolle freie Bewegungszeit an der frischen Luft.

Landesprogramm MOVERS – Aktiv zur Schule

Das interministerielle Landesprogramm MOVERS – Aktiv zur Schule berät und unterstützt Schulen und Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen des schulischen Mobilitätsmanagements.
Das ressortübergreifende Programm wurde unter Federführung des Verkehrsministeriums gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Kultusministerium konzipiert. Das Projekt wird auf Landesebene von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) koordiniert. MOVERS zielt darauf ab, die selbstaktive und sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zur Schule zu stärken. Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel die Bike-Pools, das Schulradeln oder die Förderung von Radabstellanlagen, werden unter einem Dach gebündelt. Das Ziel: ein übergreifendes, umfassendes Angebot für Schulen sowie dessen wirkungsvolle Umsetzung in ganz Baden-Württemberg.

MOVERS – Aktiv zur Schule

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