Vermögen und Hochbau

Rund eine Milliarde Euro in landeseigene Immobilien investiert

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Der geplante Laborneubau der LUBW in Karlsruhe mit Photovoltaikelementen an der Fassade.

Das Land hat 2022 knapp eine Milliarde Euro in Sanierung, Modernisierung, Neubau und Unterhalt der landeseigenen Immobilien investiert. Das waren rund 50 Millionen Euro mehr als im Jahr 2021. Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Andreas Hölting, Direktor des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, haben am 29. August 2023 in Stuttgart gemeinsam den Geschäftsbericht der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg für das Jahr 2022 (PDF) vorgestellt.

Die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung hat im vergangenen Jahr 2,35 Milliarden Euro umgesetzt. Darin sind neben Baukosten auch die Kosten für Anmietungen, Immobilienerwerbe und für die Gebäude- und Flächenbewirtschaftung inklusive Energiekosten enthalten.

Fast eine Milliarde Euro für Sanierung, Modernisierung und Neubau

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Fast eine Milliarde Euro haben wir im vergangenen Jahr für Sanierung, Modernisierung und Neubau in die Hand genommen. Wir haben dabei insbesondere in die Sanierung unserer Gebäude investiert. Die Klimakrise und Baupreissteigerungen wirken sich ganz konkret auf die Arbeit von Vermögen und Bau aus. Daher danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz in diesen Zeiten.“

Direktor Andreas Hölting: „Unser Auftrag ist es, die Investitionen des Landes in sein Immobilienvermögen verantwortungsvoll umzusetzen. Dabei haben Maßnahmen des Energie- und Klimaschutzkonzeptes höchste Priorität. Dazu gehören auch die Sanierung bestehender Gebäude, die effizientere Nutzung von Gebäudeflächen, der Ausbau klimaneutraler Wärmeversorgung sowie die verstärkte Nutzung von Solarenergie. Mit zahlreichen Pilotprojekten setzen wir innovative Lösungen um.“

Kohlenstoffdioxid-Emmissionen der Landesverwaltung senken

Rund 993 Millionen Euro hat das Land in Sanierung, Modernisierung, Neubau und Unterhalt der landeseigenen Immobilien investiert. Das waren rund 50 Millionen Euro mehr als im Jahr 2021. Der Investitionsschwerpunkt lag 2022 mit rund 453 Millionen Euro erneut auf der Sanierung und Modernisierung der Landesgebäude. Über 389 Millionen Euro wurden in den Bauunterhalt investiert, knapp 151 Millionen Euro in Neubauten.

Der Vermögens- und Hochbauverwaltung kommt eine entscheidende Rolle zu, die Kohlenstoffdioxid(CO2)-Emmissionen der Landesverwaltung zu senken.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett betonte: „Mit Vermögen und Bau sind wir auf dem Weg in die klimaneutrale Landesverwaltung 2030. Wir haben unser Energie- und Klimaschutzkonzept umfassend fortgeschrieben und leisten mit der Umsetzung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Grafik Baulicher Holzschutz
Bauökologie

Abendvorlesung zum baulichen Holzschutz

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Frau und Beruf

Zehn Jahre Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen