Gastronomie

Rapp befürwortet weiterhin gesenkte Mehrwertsteuer für Gastronomie

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Junge Menschen in Biergarten

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp betonte, dass die Gastronomie durch das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung für Speisen im kommenden Jahr nicht noch zusätzlich unter Druck geraten dürfe.

Zu den Andeutungen von Bundeskanzler Scholz, den Mehrwertsteuersatz für Speisen in der Gastronomie auch weiterhin bei sieben Prozent beizubehalten, sagte Tourismusstaatssekretär Dr. Patrick Rapp: „Die Absenkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie hat während der Corona-Pandemie viel zur Stabilisierung der Betriebe beigetragen. Ich nehme Herrn Bundeskanzler beim Wort und hoffe, dass sich die Ampel einen Ruck gibt. Der Bund muss die Gastronomie weiterhin durch den gesenkten Mehrwertsteuersatz unterstützen.“

Das Gastgewerbe zähle ohne Zweifel zu den Branchen, die am härtesten von den Folgen des Corona-Pandemie getroffen wurden – trotz der umfangreichen staatlichen Hilfsprogramme, so Rapp. „Viele Gastronomie- und Tourismusbetriebe spürten die Nachwirkungen der Corona-Pandemie noch immer. Hinzu kommt der gravierende Fachkräftemangel, der in vielen Betrieben dazu geführt hat, dass Angebote oder Öffnungszeiten eingeschränkt werden mussten. Die Gastronomie darf durch das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung für Speisen im kommenden Jahr nicht noch zusätzlich unter Druck geraten.“

Anhebung könnte Konsum der Bürger schwächen

Eine Anhebung auf den regulären Steuersatz von 19 Prozent zum Januar 2023 würde zudem zu einer noch höheren Preissteigerungsrate in Deutschland führen. „Das könnte die bereits deutlich spürbare Konsumzurückhaltung der Bürger weiter verstärken“, ergänzte der Staatssekretär.

„Die Beibehaltung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes ist nicht zuletzt auch deshalb geboten, da in einigen unserer Nachbarländer ohnehin ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie gilt – wie etwa in Frankreich, wovon die Wettbewerber unserer Betriebe schon seit Jahren profitieren“, betonte Rapp.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Lucha kritisiert Zulassungsstopp bei Integrationskursen

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

GNSS-Empfänger mit Sonnenaufgang
Digitale Infrastruktur

Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stark genutzt

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Dritter von rechts) und der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume (Vierter von links) mit den Vorständen der Israelitischen Religionsgemeinschaften Württembergs und Baden
Religion

Kretschmann trifft Vorstände der jüdischen Gemeinschaften

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Eine Frau sitzt an einem Computer.
Verbraucherschutz

Chancen und Risiken von Chatbots im Kundenservice

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt