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Neues Forschungsgewächshaus für Universität Hohenheim

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Eine Forscherin arbeitet in einem Gewächshaus der Universität Hohenheim.

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für den Ersatzneubau des Forschungsgewächshauses der Universität Hohenheim erteilt. An den Baukosten in Höhe von 7,9 Millionen Euro beteiligen sich die Carl-Zeiss-Stiftung mit vier Millionen Euro und die Universität Hohenheim mit 300.000 Euro. Der Neubau soll im Herbst 2018 fertiggestellt werden.

„Mit dem neuen Gewächshaus erreichen wir eine große Kosten- und Flächeneffizienz. Durch die Bündelung der Gewächshausflächen und den modularen Aufbau ergeben sich optimierte Forschungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Reduktion der Betriebskosten“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. 

„Das neue Gewächshaus stärkt die Universität in einem Bereich, in dem sie national wie international hoch anerkannte Forschung betreibt. Die Pflanzenwissenschaften in Hohenheim werden durch die Investition international noch sichtbarer und für Nachwuchswissenschaftler noch interessanter“, so die Vorsitzende der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. 

Westlich der Filderhauptstraße werden die bislang auf dem gesamten Campus verteilten Gewächshäuser auf zukünftig zwei Standorte konzentriert. Die Gewächshausanlagen sollen durch ein zeitgemäßes zentrales Forschungsgewächshaus Zug um Zug ersetzt werden. Damit können die Gewächshausflächen von derzeit rund 13.000 Quadratmetern Nutzfläche auf 8.800 Quadratmeter reduziert werden. Das Gesamtkonzept soll in einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren umgesetzt werden. 

Im ersten Bauabschnitt wird das Phytotechnikum (Pflanzenbau) mit Gewächshäusern, Laboren und Büros auf rund 1.800 Quadratmetern untergebracht. Das Gewächshaus ist als zweischiffige Anlage konzipiert. Der eingeschossige Labor- und Servicebereich wird durch die sogenannte Magistrale, den quer laufenden Hauptflur, mit den Gewächshausflächen verbunden, so dass optimale Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Durch die Flächenoptimierung und die energieeffiziente Bauweise reduziert sich der Wärmeverbrauch um rund 670 Megawattstunden und die CO2-Emissionen um 130 Tonnen pro Jahr. 

An den Baukosten in Höhe von 7,9 Millionen Euro beteiligen sich die Carl-Zeiss-Stiftung mit vier Millionen Euro und die Universität Hohenheim mit 300.000 Euro. Der Neubau soll im Herbst 2018 fertiggestellt werden. 

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