Nachhaltige Mobilität

Mutige Ideen zu klimafreundlicher Mobilität entwickeln

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Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)

Die nächste Antragsrunde für das Förderprogramm „Gut-Beraten! Mobilität“ startet. Damit werden die Auseinandersetzung mit der Mobilitätswende vor Ort angeregt und Diskussionen über eine klimaverträgliche Verkehrsgestaltung vorangebracht.

Um die Auseinandersetzung mit der Mobilitätswende vor Ort anzuregen und Diskussionen über eine klimaverträgliche Verkehrsgestaltung voranzubringen, gibt es das Förderprogramm „Gut-Beraten! Mobilität“. Am 1. Oktober startet die nächste Antragsrunde.

Verkehrsministerium unterstützt innovative Bürgerbeteiligung

Das Verkehrsministerium unterstützt die Allianz für Beteiligung dabei mit 150.000 Euro. Zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung neue Mobilitätskonzepte vor Ort entwickeln, können sich von fachlich qualifizierten und erfahrenen Personen zu Fragen der Projektinitiierung, der Projektorganisation und der Projektdurchführung beraten lassen.

Mit den neuen Beratungsgutscheinen können jeweils bis zu 4.000 Euro Beratungsleistungen gefördert werden. „Für eine lebenswerte und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft müssen wir heute gemeinsam die Herausforderungen der Verkehrswende angehen. Von der Idee zur Umsetzung kann ein professioneller Rat der Schlüssel zum Erfolg sein“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

In Baden-Württemberg sind solche zivilgesellschaftlichen Initiativen zum Beispiel Bürgergruppen, Arbeitskreise, Bürgerinitiativen und Vereine. Sie können sich bei der Allianz für Beteiligung um eine Förderung für benötigte Beratungsleistungen bewerben. Die Bewerbungsformulare, Informationen zur Bewerbung sowie alle Termine zur Programmausschreibung befinden sich auf der Webseite der Allianz für Beteiligung.

Weitere Informationen

Zur Erreichung der gesetzten Klimaziele im Verkehr sind große Anstrengungen nötig. Auf Basis der Studie „Verkehrsinfrastruktur 2030: ein Klimaschutzszenario für Baden-Württemberg“ des baden-württembergischen Verkehrsministeriums lässt sich abschätzen, dass der Anteil von Bus und Bahn am Verkehrsmix verdoppelt werden und ein Drittel aller Fahrzeuge bis 2030 klimaneutral sein müssten, zudem sollten ein Drittel weniger Kfz in den Städten unterwegs sein und jeder zweite Weg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden.

Der Ideenreichtum der Menschen vor Ort kann zur Entwicklung klimaschonender Mobilität beitragen. Es braucht Ideen und Engagement, damit in den Kommunen beispielsweise der öffentliche Personennahverkehr gestärkt werden oder das Radfahren und das zu-Fuß-gehen gefördert werden können. Zur Erreichung der Klimaschutzziele tragen zudem gute Konzepte für die Nutzung von Fahrzeugen bei, vom Elektroauto bis hin zum Lastenfahrrad. Auch gemeinschaftliche Ansätze, in denen Fortbewegungsmittel geteilt oder verliehen werden, spielen eine Rolle. Deshalb fördert das Verkehrsministerium Initiativen, die vor Ort neue Mobilitätskonzepte entwickeln.

Bei der Allianz für Beteiligung handelt es sich um ein Netzwerk von Akteuren in Ba-den-Württemberg, das die Themen Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft stärken möchte. Bürger sollen sich in Entscheidungsprozesse einbringen und sie von Anfang an mitgestalten können. Dabei sollen auch die gesellschaftlichen Gruppen einbezogen werden, die sich bislang wenig in gesellschaftliche Diskurse einbringen.

Neben dem vom Verkehrsministerium finanziell unterstützten Themenschwerpunkt „Gut-Beraten! – Mobilität. Beratungsgutscheine zur Förderung der Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg“ gibt es im Förderprogramm die Themenschwerpunkte Ländlicher Raum, Integration sowie Quartiersentwicklung.

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